Versammlung der Liebe mit dem Handeln Gottes in Crabtree, Quebec,

durch sein Instrument, das Mädchen meines Willens in Jesus

 

2004-06-26 - Nachmittag.

 

Die Tochter des Ja in Jesus im Heiligen Geist: Gott bittet euch, ganz kleine Kinder zu sein, ganz umgeben von dem, was ihr seid, wie ihr seid. Gott ist aber auch nicht hier, ohne euch zu sagen, daß in eurem Inneren manchmal Schwächen sind. Wir brauchen es, zu den Priestern zu gehen. Es gibt Priester, die von Gott selbst angerufen worden sind, um uns wachsen zu lassen in der Liebe Gottes, die uns auffordert, daß jeder von uns immer kleiner und kleiner wird.

 

Gott ist die Zärtlichkeit, Gott ist voller Erbarmen. Diese Zeit ist die Zeit des Lichts für jeden von uns. Sie zeigen uns, wo unser Platz ist. Nicht immer ist der Wille Gottes klar zu verstehen, vor allem, wenn in unserer Familie Uneinigkeit herrscht. Man kennt die Trennung. Wie viele von uns haben eine Schwester, die nicht bei ihrem Mann ist oder einen Bruder, der seine Braut verlassen hat? Das ist eine Realität und wir leben in dieser Welt. Die Trennung der zwei Verheirateten ist manchmal schwer zu verstehen, zu unterscheiden. Doch wir als ganz kleine Kinder, wer sind wir, um verstehen zu können, was um uns herum in den Ehepaaren geschieht? Wenn Gott uns bittet, ganz kleine Kinder zu sein, bedeutet das: lasst Gott, was Gott gehört; überlasst es den von Gott auserwählten Priestern, sie zu erleuchten über die Tat, die sie gesetzt haben. Es ist nicht an uns, zu verurteilen, sondern Gott bittet uns nicht, das gutzuheißen, Gott bittet uns nicht, gegen sie zu sein.

 

Wenn man Leute sieht, die ertrinken, wird man sie unters Wasser tauchen? Wird man ihnen die Rettungsboje vorenthalten? Wenn man imstande ist, das für eine Person zu tun, die in unserer Nähe ist, (ihnen eine Boje zu schicken), die dabei ist, zu ertrinken, gut, dann ist es dasselbe bei den Geschiedenen, mit den Getrennten; sie sind dabei, zugrunde zu gehen, sie sind dabei, zu ertrinken. Wir dürfen ihnen nicht schaden, wir müssen sie unterstützen, nicht, indem wir ihnen die kalte Schulter zeigen. Wir dürfen unsere Brüder und Schwestern nicht verurteilen, doch wir müssen auch nicht die Sünde akzeptieren. Es ist Sünde, weil es gegen das Gebot Gottes ist; es ist Sünde, wenn Personen, die wissen, daß das gegen Gott ist, es dennoch tun; es ist Sünde, wenn Kinder willentlich ihrem Nächsten schaden; es ist Sünde gegen Gott, weil man das gegen sich selbst tut. Weil man gegen Gott handelt, gegen uns, gegen den Nächsten, schaden wir unserer Seele.

 

Jede Person muß sich selbst richten. Jeder muß zum Priester gehen, um seine Taten zu beichten, die gegen Gott waren, gegen den Nächsten und gegen ihn selbst. Doch ist es nicht an uns, die Sünde des Nächsten zu betrachten und sie zu bekennen; wir nehmen nicht seine Stelle ein, wir müssen bleiben, was wir sind: Kinder Gottes, vereinte Kinder in einer Kirche, um einander zu helfen. Wenn er zu ertrinken droht, muß man ihm die Hand reichen, wir müssen einander helfen. Ja, es gibt viele Scheidungen in unserer Umgebung. Man verlässt seinen Ehemann, man verlässt seine Frau, um zu einem anderen zu gehen, weil man enttäuscht ist, weil der Mann oder die Frau uns nicht mehr erfüllen, weil es uns innerlich schlecht geht, weil man beleidigt ist, weil man sich langweilt; weil man allein ist, während der andere sich nicht allein fühlt: es gibt Frustration. All dies gibt es in unserer Gesellschaft, weil wir im Konsum leben, wir leben in leichten Vergnügungen.

 

Man hat uns eine Welt gezeigt, wo man erhalten kann, was man will. Wenn man in der Lage ist, so leicht viele materielle Güter zu erwerben, hat man es sich auch in den Kopf gesetzt, dieselbe Sache unser Glück betreffend zu tun, unser Glück mit dem geliebten Wesen. Wenn das geliebte Wesen uns kein Glück bringt, suchen wir es anderswo. Dasselbe im Materiellen; wir sind derart daran gewöhnt, zu konsumieren, daß, wenn uns etwas nicht mehr gefällt, wir es auf die Seite legen, um anderes zu finden. Man tut dasselbe, was die Heirat betrifft: man kauft ein! Bei wem ist der Fehler? Bei dieser Welt. Diese Welt hat uns Türen geöffnet, leichte Türen, Türen, die uns das Vergnügen gezeigt haben, das fleischliche Vergnügen. Wenn man an der Seite jemandes bleibt, der uns nicht genug Komplimente sagt, wenn man mit jemandem zusammen bleibt, der uns nicht in unserer Freizeit erfüllt, sehen wir anderswo hin, ob das dort besser ist. Und das schadet uns, wir betrügen uns selbst, wir sündigen gegen Gott, wir sündigen gegen uns selbst und sündigen gegen den anderen.

 

Weil es Übereinstimmung unter den beiden gibt, weil man sich vereinigt hat mit der Sicherheit, daß man sich liebt, weil man zum Priester geht, damit er unsere Eheschließung segnen möge, weil man sicher ist, daß das von uns kommt, weil man darin sein ganzes Inneres hineinlegt: „Das kommt von uns selber: ihr stimmt mit Sicherheit darin überein, euch mit dem geliebten Wesen zu vereinigen.“ Und wenn Gott diese Vereinigung durch seinen Priester segnet, ist es eine Ehe, es ist Wahrheit, es ist Vereinigung. Da es Übereinstimmung ist, und weil es eine Ehe ist, ist das unauflöslich. Doch wenn ein Ehepartner nicht sicher über den anderen ist, weil man sich vereinigt, da man die eine der beiden Personen dazu zwingt, eine Ehe zu akzeptieren, die sie in ihrem Inneren nicht will, weil das in der Angst geschieht, in der Unterwerfung, weil ein Vater oder eine Mutter gesagt hat: „Jetzt musst du heiraten“: im Inneren ist das nicht so, die Zustimmung ist nicht ausgesprochen.

 

Es ist nicht an uns, zu sagen, daß das eine falsche Eheschließung sei, das geht die Kirche an, weil die Kirche urteilen wird, ob es eine Eheschließung gegeben hat. Keine einzige Eheschließung wird durch den Menschen getrennt werden können, keine einzige! Doch die Kirche, sie kann nach Nachforschungen wissen, ob es wirklich eine Eheschließung gewesen ist. Und wenn es keine Ehe gegeben hat, kann die Kirche sagen, daß das keine Ehe ist; da es keine Einheit gegeben hat. Es ist nicht an uns, zu wissen, ob dieser oder jener in der Todsünde ist, das müssen wir Gott überlassen. Die Personen, die sich in der Ehe vereinigt haben und die zu einem anderen gegangen sind, begehen Ehebruch. Und das bleibt allein bei ihnen selbst, sich damit vor Gott zu zeigen.

 

Bald werden sie ihr Inneres sehen, bald werden dieselben Personen sich vor ihrer Tat der Liebe sehen; sie werden ihre Ehe sehen; die Liebe, die in ihnen war, wird in ihnen aufsteigen. Die Gnaden der Ehe werden ihnen die Einheit zeigen; nur Gott kann das tun, nicht wir. Dieselben Personen werden nicht ihre Liebe zu ihrem geliebten Wesen leugnen können. Alles wird wie ein Feuer hochkommen, das angezündet worden ist, doch mit den Jahren durch verletzende Worte erstickt worden ist, durch Verhaltensweisen, die Schaden angerichtet haben: das hat die Liebe erstickt. Doch das Feuer ist noch da, unter diesem Haufen von Asche, und im Moment, wo sie ihre Liebe sehen werden, wird das Feuer für die Ewigkeit zunehmen! Doch wenn es hier kein Feuer gegeben hat, kann es sich nicht entzünden, weil es keine Liebe gegeben hat: die Liebe der zwei Wesen, die sich vereint hatten. Es hat sie seit dem Anfang nicht gegeben, da Gott ihnen zeigen wird, was in ihnen war, und sie werden das Licht sehen, und sie werden sich danach beurteilen gemäß dem, was sie vor sich haben.

 

Seht ihr, daß das Gericht in der Gerechtigkeit Gottes geschehen wird? Wir können unseren Nächsten für ein solches Verhalten nicht richten, doch wir können für die getrennten Ehepaare beten, damit sie die Gnaden haben, die Gnade, ihre Reinigung zu ertragen. Das Paar, das in der  Untreue gegenüber seiner Eheschließung gewesen ist, wird Gnaden benötigen, Gnaden der Stärke, um ihre Reinigung zu akzeptieren. Und das ist es, was Gott von uns erbittet, den Kindern des Lichts: unsere Brüder und unsere Schwestern zu unterstützen und sie nicht zu verurteilen, denn auch wir werden sehen, was wir den verheirateten Paaren getan haben. Jedes mal, wo wir eine solche Tat verurteilt haben, hat diese Tat, anstatt ihnen Gnaden zu geben, sie daran gehindert, das Licht zu sehen. Seht ihr, das wird gegen uns sein, die Kinder des Lichts, die wir uns Betende nennen, die wir uns treu gegenüber den Geboten Gottes nennen.

 

Wir müssen auch auf das zweite Gebot Gottes hören, das uns sagt: „Richte nicht.“ Das wird uns gezeigt werden. Wir sind in der Kirche vereint, damit wir einander unterstützen. Wir müssen für unsere Brüder und unsere Schwestern, unsere Kinder, beten. Unser Bruder, der bei einer anderen Frau gewesen ist, oder unsere Schwester, die wir nicht sehen wollen, weil sie ihren Mann verlassen hat, all das wird uns gezeigt werden; wir müssen auch lernen, zu vergeben. Wie viele von uns haben einen Schwiegersohn oder eine Schwiegertochter, die unser Kind verlassen haben? Wie viele von uns haben sie schwer verurteilt? Wir werden auch vor unseren Worten sein, wir werden vor unseren Taten sein. Wir müssen Kinder Gottes sein, wir brauchen es, Gnaden von Gott zu erbitten, damit wir uns sehen können, wie wir sind.

 

Gott ist so sehr Liebe, daß diese Worte, die in mich durch den Heiligen Geist kommen, für jeden von uns da sind, um uns helfen, unsere Reinigung zu durchschreiten. Wir gehen auf unser erstes Gericht zu. Das erste Gericht werden wir hier auf der Erde erleben; das wird in kurzer Zeit geschehen. Seht die Ereignisse um euch, es ist so nahe! Jesus spricht von seiner Rückkehr in den Herzen: das ist innerlich! Wir müssen uns von heute weg vorbereiten zu  unserer Reinigung. Wie viele Jahre haben wir auf die Rückkehr von Jesus in den Herzen gewartet? Wie viele Jahre haben wir gefragt: „Wann wird es geschehen, dieser Moment?“ Gut, es hat begonnen! Unsere Reinigung hat begonnen. Wir müssen uns gegenüber freimütig sein, uns betrachten, wie wir sind, mit dem, was wir gesagt haben, mit dem, was wir getan haben. Was wir gehört haben und mit dem, was wir in uns bewahrt haben, haben wir Gefühle in unserem Inneren bewahrt und wenn man zustimmt, in sich einen Groll zu bewahren, wenn man zustimmt, in sich Eifersucht zu tragen, wenn man zustimmt, in sich einen Mangel an Vergebung zu bewahren, wenn man zustimmt, Finsternisse in sich zu bewahren, werden wir sehen, mit wie vielen Gefühlen wir einverstanden waren; das wird uns bekannt werden. Weil Jesus uns alles zeigen wird, was wir eingewilligt haben, in uns aufzubewahren, werden wir uns gemäß dieser Gefühle beurteilen.

 

Wir müssen uns nicht davor schämen, was wir in diesem Moment sind. Ja, wir haben diese Personen verurteilt; ja, wir haben Angst gehabt, daß die neue Blonde meines Jungen in das Haus mit meinen kleinen Kindern eintritt; ja, wir hatten dieses Gefühl des Groll gegenüber der Schwiegertochter, die meinen Sohn verlassen hat, um sich zu amüsieren, indem sie die Kinder bei meinem Sohn gelassen hat; ja, wir hatten diese Gefühle, doch wir müssen das auch mit der Liebe Gottes betrachten. Wenn Jesus uns sehen lässt, was wir in uns zu bewahren zugestimmt haben, ist es, weil er uns liebt, weil er will, daß wir uns mit seiner Liebe betrachten, nicht mit unserem menschlichen Willen, weil unser menschlicher Wille diese Gefühle bewahrt. Doch die Liebe Gottes ist voller Erbarmen, voller Weisheit; mit seinen Gnaden werden wir uns selbst vergeben und danach werden wir beginnen, unserer Schwiegertochter zu vergeben, unserem Schwiegersohn, unseren Brüdern und unseren Schwestern. All dies wird durch Gott selbst geschehen, nicht durch uns.

 

Gott lässt uns auf unsere Reinigung zugehen, doch mit seinem Licht. Wenn wir zugestimmt haben, zu sehen, gut, Gott sagt uns: „Sieh“. Als der Blinde sich Jesus näherte, fragte Jesus ihn: „Was willst du?“ Da sagte ihm der Blinde: „Mache, daß ich sehe.“  Da sagte der Herr: „Sieh.“ Unser Ja liegt bei uns! Gott will, daß wir sehen, weil wir es sind, die sehen wollen. Gott zwingt uns nicht, unsere Reinigung zu akzeptieren, er hat all die Jahre auf unser Ja gewartet: er ist geduldig gewesen. Jetzt müssen wir tun, worum er uns bittet. Mit seinen Gnaden, mit seiner Kraft wird es für jeden von uns leicht sein, zu sehen, was wir wirklich sind, auch was wir gewesen sind, und Gott wird uns sehen lassen, was wir sein werden. Ja, Gott wird uns Worte sagen wie: „Du bist nur in mir, du gehörst mir mehr als der Welt. Geh, geh auf deine Reinigung zu, dein Inneres gehört mir. Ich bin es, der all deine Unvollkommenheiten reinigen wird, weil du zugestimmt hast, sie mir zu geben. Ich gebe mich dir ganz hin, ich halte meine Barmherzigkeit nicht zurück, meine Vergebung, sie sind nur für dich da, ich habe dir mein Leben gegeben. Jetzt, wo du mir dein Leben gibst, will ich es mit meinem Erbarmen erfüllen, damit du für die Ewigkeit rein seiest.“

 

Gott bietet uns die Unsterblichkeit an. Gott spricht zu uns von unserem ewigen Leben auf der Erde. Wir werden auf der Erde als vollkommene Wesen leben, wie Jesus auf der Erde war: vollkommen mit seinem Leib; doch wir werden vollkommen sein mit unserem Leib, gleich Jesus: einem unzerstörbaren Leib. Ja, wir sind gerufen, auf der Erde zu leben, ohne den Tod zu erfahren. Begreifen wir, was Gott von uns will. Gott bittet uns: „Gib mir dein Leben, ich werde dich unsterblich machen. Ich werde alle Sünde aus dir ausreißen. Ich werde dein Fleisch reinigen, dein Fleisch, das die Sünde gekannt hat, dein Fleisch, das die Sünde gesehen hat, dein Fleisch, das die Sünde gehört hat, dein Fleisch, das die Sünde gefühlt hat. All dies will ich von dir wegnehmen, damit du würdig seiest, meinen Vater zu rufen: Papa.“

 

Gott ruft uns dazu auf! Das sind Worte des Lebens und der Wahrheit. Gott ist gekommen, uns zu suchen, und wir haben zugestimmt, Ja zu sagen auf seinen Ruf hin, weil er wusste, daß wir in unserem Inneren Durst hatten, die Wahrheit zu hören, wir hatten Durst nach seiner Gegenwart, seinem Leben. Gott will uns mit seinen Gnaden ernähren, doch in einem Glück ohne Ende auf der Erde, ohne die Person, die mit uns lebt, in einem einzigen Moment, der sich ereignet, zu tadeln. Seht ihr, wir werden in einer vollkommenen Harmonie in der Ehe leben; wir werden auch in einer vollkommenen Harmonie mit unseren Brüdern und unseren Schwestern sein, für jene, welche das Zölibat wollen; wir werden in einer vollkommenen Harmonie in der Kirche Gottes sein. Für uns sind diese Worte, die vom Himmel kommen und die sich in unserem Inneren hören lassen.

 

Gott ist unendlich vollkommen! Wie viele von uns sind vorbereitet worden? Wie viele von uns haben gesagt: „Ja, ich will Seelen retten; ja, ich will für dich leiden, Jesus“. Konntet ihr das aus euch selbst tun? Das ist unmöglich! Jesus ist es, der in euch eine Flamme der Liebe zu seiner Kirche gelegt hat. Jesus ist es, der euch mit seinen Gnaden die Reinigung durchschreiten lassen will. Die Reinigung ist nicht etwas Schreckliches; die Reinigung wird nicht in der Angst geschehen: Gott will uns mit seinen Gnaden erfüllen. Die Angst wird für jene sein, welche die Reinigung verweigern; sie werden vor dem, was sie sehen werden, Angst haben, weil sie nicht auf die Worte gehört haben, die vom Himmel kommen, weil sie sich die Ohren verstopft haben, weil sie sich ein Band vor die Augen getan haben, sie werden weiterhin Angst haben.

 

Doch weil Gott sie will, wird sich Gott unser bedienen, der Kinder des Lichts, um ihnen zu helfen, um sie zu unterstützen. Diese Gnaden, die wir in diesem Moment annehmen, werden auch ihnen helfen, keine Angst zu haben. Gott wird alles tun, damit sie ihr Ja aussprechen. Gott hat bereits alles in seinem göttlichen Willen erfüllt; an uns ist es, uns in seinen Ozean der Liebe tauchen zu lassen, für uns und für sie. In Gott ist nichts Kompliziertes: Gott ist die Allmacht, doch wegen unseres menschlichen Willens haben wir nachgedacht und wir haben Pläne über das gemacht, was kommt. Wir haben auch über die Apokalypse gelesen und wir hatten Angst vor der Atombombe; wir hatten Angst vor uns selbst, weil das von uns selber kam. Wir haben unser Angst vor dem, was kommt, genährt.

 

Gott bittet uns, ganz kleine Kinder zu sein, das wieder zu werden, was wir bei der Geburt gewesen sind, weil wir von dort weg unsere Pläne gemacht haben; von dort weg haben wir verstanden, daß das menschliche Wesen gefährlich war.

 

Wir haben Vorbilder um uns herum gesehen, Vorbilder, die unserem Inneren Angst gemacht haben. Wir haben auch gehört, daß Jesus strafte, daß Gott der Vater streng war. Wir haben gehört, daß alles Sünde war, daß uns das in die Hölle führen würde; das kam von unseren Ängsten, das kam vom menschlichen Willen. Gott hat in seinem Evangelium nur von der Liebe gesprochen. Wo habt ihr im Evangelium gelesen, daß Gott der Vater uns bestraft hat? Wo habt ihr im Evangelium gelesen, daß Jesus gesagt hat, daß ihr zur Hölle gehen werdet? Das ist euer menschlicher Wille. Ja, Jesus hat von der Gehenna gesprochen; ja, Jesus hat es gesagt! Er hat gesagt: „Es wäre besser, einen Arm zu haben als zwei und in die Hölle zu gehen.“ Gott sagte damit: „Verzichtet auf einen Teil von euch selbst, weil euch das dorthin führen kann, wohin ihr nicht gehen wollt, (ihr glaubt an das, was gut für euch ist?), denn  wenn ihr zustimmt, euch ein Gewicht um den Hals zu hängen, werdet ihr euch selbst erwürgen.“

 

Gott will, daß wir auf unseren menschlichen Willen verzichten, jener, der uns Angst macht, jener, der uns gehindert hat, zu sehen, jener, der uns gehindert hat, zu hören. Der menschliche Wille: er hat uns die Angst erfahren lassen, den Zweifel. Der menschliche Wille: er hat uns die Sünde erfahren lassen. Der menschliche Wille: er hat uns gehindert, zur Barmherzigkeit Gottes zu gehen. Seht den Arm, den wir abhauen müssen, seht das Auge, auf das wir verzichten müssen. Wir müssen einwilligen, unser Leben Gott zu geben, damit wir wieder das ganz kleine Kind werden können, das wir gewesen sind.

 

Wir haben die Liebe Gottes im Schoß unserer Mutter erfahren. Hier gab es keine Sünde, wir waren im Schutz, in der Zärtlichkeit, an der mütterlichen und väterlichen Seite Gottes. Doch weil wir in diese Welt gekommen sind, hat uns die Welt etwas anderes als den Willen Gottes gelehrt, und wir haben diese Welt gehört, und wir sind mit unseren Ängsten aufgewachsen, unserer Furcht, und wir sind Vorbilder für die ganz Kleinen geworden, die zur Welt kommen. Weil wir zustimmen, daß wir Jesus den ganzen Platz in unserem Inneren überlassen, macht Jesus uns ganz klein. Er lehrt uns, unseren Alltag mit seinen Gnaden zu leben, er lehrt uns, keine Angst mehr zu haben, er lehrt uns, Vertrauen in Gott Vater zu haben, er lehrt uns, uns selber Liebe zu geben, er lehrt uns, uns mit seiner Liebe zu erkennen. Das ist eine vollkommene Liebe, die Liebe Gottes.

 

Jesus ist auf die Erde gekommen; er hat seine Mutter gehört, er hat seinen Vater Joseph auf der Erde gehört. Er war ein Vorbild des Gehorsams, er war ein Vorbild, hingegeben in der Liebe. Er war Gott, er gab sich hin, indem er das Kind Gottes wurde, das er war. Er kam von Gott dem Vater und er ist ein Kind geworden, indem er seinem Vater bis zum Tod gehorsam geblieben ist. Er hat nicht seinen Willen getan, er hat den Willen seines Vaters wie ein Kind getan. Und dennoch, wenn man Jesus am Kreuz betrachtet, ist es ein Mann, den wir sehen. Doch wenn wir mit den Augen Gottes sehen, ist es ein Wesen der Liebe, ein Wesen, das sich den Händen des Vaters hingibt. Es ist sein Kind, das sich ununterbrochen seinem Vater für alle seine Kinder hingegeben hat. Das ist es, was er von uns erbittet: er will, daß wir wie er sind, ihm ähnlich.

 

Wie können wir, die wir so und so viele Fehler begangen haben, Jesus ähnlich sein? Indem wir in die Arme Marias laufen, um uns in ihr Makelloses Herz tauchen zu lassen, ihr Mutterherz. Die Mutter Gottes hat das Kind Gottes in ihren Armen gehalten! Maria hat Jesus gehalten, den Sohn Gottes, des Vaters, in ihren Armen! Deshalb, laufen wir in die Arme Marias, da, wo die Wiege der Liebe ist. Maria wird uns ihre Zärtlichkeit geben, die Zärtlichkeit des Vaters für uns; Maria wird uns mit ihrem Blick zeigen, geduldig zu sein; Maria wird uns mit ihrem Lächeln zeigen, Vertrauen in die Liebe Gottes zu haben; Maria wird uns mit ihrem Herzen ins Herz ihres Sohnes führen. Wir werden erfüllt werden mit Gnaden, denn Maria hat alles von der Dreieinigkeit erhalten: sie ist erfüllt von Gnaden. Wir müssen zu unserer Mutter gehen, damit sie uns mit allem erfüllen kann, was wir für unsere Reinigung brauchen. Der Sohn ist unsere Kraft; der Sohn Gottes ist die Macht, unsere Unterstützung. Er ist es, der aus uns die Sünde ausreißen wird, er ist es, der unser Fleisch reinigen wird. Damit das geschieht, müssen wir stark sein; doch diese Kraft hat Gott. Gott wird alles für uns tun, doch wir müssen zustimmen, alles ihm zu überlassen. Wir müssen von Jesus Gnaden erbitten, Gnaden des Lichtes.

 

Hören wir nicht auf, jeden Tag unserer Reinigung zu bitten, denn in dem Moment, wo wir glauben, daß wir unsere Reinigung ohne Gnaden durchmachen können, dort werden wir Leiden erfahren, wir werden uns alleine fühlen, wir werden den Weltschmerz haben. Diese Welt ist mit uns auf der Erde; diese Welt ist Teil unseres Alltags. Unser Leib erinnert sich an die Vergnügungen, die wir hatten; unser Leib erinnert sich, Worte gehört zu haben, die uns nicht lachen ließen, doch diese Worte waren nicht immer gesund für uns, doch dieser Leib erinnert sich daran. Deshalb müssen wir Gnaden von Jesus erbitten, damit wir unsere Reinigung durchmachen können. Das Böse in euch wird alles tun, um euch daran zu hindern, eure Reinigung durchzumachen, weil das Böse weiß, daß in dem Moment, wo es euch verlassen muß, ihr ganz Flamme für jene sein werdet, die eure Unterstützung brauchen werden.

 

Das Böse wird alles in eurem Inneren tun, um euch daran zu hindern, durch eure Reinigung hindurchzugehen. Ihr werdet den Überdruß erfahren, den Überdruß, allein zu sein, ihr, die ihr an das glaubt, was kommt, den Überdruß, allein zu sein, um in euren Häusern zu beten, während die anderen den Fernseher eingeschaltet haben: und sie lachen, oder sie gehen tanzen, oder sie werden Sport betreiben, während ihr zur Messe geht: und ihr werdet euch allein fühlen. Doch mit den Gnaden Gottes, mit der Gegenwart Gottes, werdet ihr ganz Feuer werden, Flammen, verrückt vor Liebe zu Gott. Deshalb bittet Jesus euch: „Hört nicht auf, zu bitten. Geht nicht allein weiter. Bleibt in der Gegenwart meiner Mutter, bleibt bei mir, und bittet eure Engel, bittet die Heiligen des Himmels, bei euch zu sein.“ Die Seelen des Fegefeuers bitten für euch; die Seelen des Fegefeuers haben den Auftrag, euch zu helfen, durch eure Reinigung hindurchzugehen: Gott Vater hat so entschieden. Deshalb, bittet sie, zu beten, das wird ihnen helfen, zur Himmelstür voranzugehen, ihrer ewigen Wohnstätte. Tut das, macht das für Gott, für euch, für euren Nächsten: sie sind euer Nächster.

 

Gott ist nichts als Liebe! Gott enthüllt uns Dinge, weil wir sie hören sollen, wir müssen in unserer Reinigung vorankommen. Gott sagt: „Wenn ihr alle Gnaden sehen könntet, die euch in diesem Augenblick gegeben worden sind und welche euren Kindern, die ein Ja tragen, gegeben worden sind, ihr würdet in einer unbeschreiblichen Freude sein.“ Das wird euch in dem Moment bekannt werden, wo ihr euer Leben sehen werdet. Alles wird euch gezeigt werden! Diese Momente sind Momente der Gnaden für euch, Momente der Gnaden für eure Kinder, Momente der Gnade für eure Familie, für die Familie der Kirche. Wir müssen dem Ruf Gottes gehorchen, der uns sagt: „Habt keine Angst, habt Vertrauen.“

 

Unser Papst hat uns den Weg, dem wir folgen sollen, gezeigt. Unser Papst leidet in diesem Moment, er unterstützt uns; seine Leiden sind reinigend für uns. Unser heiliger Vater, der Papst, hat seine Reinigung durchgemacht, er ist bereit, in sein ewigen Leben zu gehen, doch aus Liebe zu uns hat er akzeptiert, zu leiden, damit wir unsere Reinigung von diesem Augenblick weg durchmachen können. Deshalb sind wie auch auf unsere Art aufgerufen, diese Reinigung zu durchschreiten, mit den Gnaden Gottes, für unsere Brüder und unsere Schwestern, die ihre Reinigung in einem Augenblick werden durchmachen müssen. All das ist von Gott dem Vater seit allen Jahrhunderten gewollt. Ehe wir alle hier gewesen sind, war alles im göttlichen Willen. Das ist eine Bewegung des Lebens, in diesem Moment, den wir leben: das ist das Leben in Gott.

 

Gott erfüllt uns mit seinen Wohltaten, lässt uns wissen, was in den Tagen, die kommen, geschehen wird. Es wird unter den Kindern, die sich geweigert haben, das Wort Gottes zu hören, große Leiden geben. Bald wird es Krankheiten geben, welche die Kinder schlagen, wegen der Sünden, und nicht, weil Gott es will. Es wird im Herzen der Kirche Bedrängnisse geben; diese Bedrängnisse erleben wir, doch größer werden die von morgen sein. Doch weil Gott uns warnt, wird das von Gnaden begleitet sein. Wir brauchen keine Angst haben, wir müssen Erleuchtungen für das, was kommt, erbitten. Wir werden unseren Alltag weiterhin mit den Gnaden, die er (Gott) uns geben wird, leben. Wir werden Zeugen des vom menschlichen Willen verursachten Leidens sein, doch wir werden in uns die Hoffnung haben, die Hoffnung auf ein Leben der Liebe, ein Leben, das aus ewigen Freuden bestehen wird. Das ist es, was kommt. Es wird viele Kinder geben, die uns brauchen werden; kleine Kinder werden allein sein, sie werden unsere Unterstützung brauchen. Viele Leute werden ihre Arbeit verlieren, viele von uns werden auf bestimmte Güter verzichten müssen, um jenen zu helfen, die sie nicht mehr haben. Doch das wird mit den Gnaden Gottes geschehen, denn wir werden in uns die Freuden des Teilens haben, weil wir wissen werden, daß alles sich erfüllt.

Es wird eine Hungersnot geben, weil die Menschen die Natur nicht geachtet haben und die Natur antwortet nicht mehr an die Anforderungen des Menschen, der nur an sich denkt. Sie wird nur eine kleine Gruppe ernähren und wir werden den Überfluß der Gnaden teilen müssen, den Gott in unsere Hände legen wird. Beunruhigt euch nicht, was ihr essen werdet, Gott wird dafür sorgen.

 

Jesus: Beschäftigt euch nicht damit, was ihr als Komfort haben werdet, Gott hat alles für euch vorgesehen.

Die Temperatur wird fallen, beunruhigt euch nicht, Gott hat alles vorhergesehen.

Es wird Momente geben, wo die Erde brennen wird; beunruhigt euch nicht, Gott wird euch mit seiner Liebe bedecken, ihr werdet von der Macht Gottes umhüllt sein.

Beunruhigt euch nicht, weil man euch mit allen möglichen Namen beschimpfen wird – einige, die nicht Liebe sein werden, wird es treffen – denn euch, die ihr euch Gott hingegeben habt, werden diese Worte nicht treffen.

Beunruhigt euch nicht über die Gewalt, Gott wird euch verteidigen.

Beunruhigt euch nicht, wenn man euch vor die Richter führt, Gott wird für euch Partei ergreifen und er selbst wird es an eurer Seite sein, der sprechen wird; bewahrt den Frieden und die Freude.

Wenn man euch sagen wird, daß ihr nicht mehr der katholischen Kirche angehört, bewahrt eure Freude, denn ihr werdet wissen, daß ihr die Kirche seid, daß ihr in Jesus wohnt und daß Jesus die Kirche ist; die wahre, die eine, die einzige Kirche. Bewahrt das in euch, in der Freude.

Beunruhigt euch nicht, wenn man euch sagt: „Du wirst nicht mehr Jesus in der Eucharistie empfangen.“ Jesus wird sich euch schenken, denn Jesus hat seine Priester vorhergesehen, die euch ernähren werden.

 

Bewahrt die Hoffnung, denn alles erfüllt sich, all dies ist in eurer Gegenwart. Und betrachtet euch: ihr habt das Lächeln, ihr habt den Frieden, ihr habt die Hoffnung. Ihr lebt eure Reinigung, denn ihr hattet Durst nach mir und ich habe euch gespeist; ihr habt geweint und ich habe euch getröstet; ihr hattet Mangel an Liebe und ich habe euch mit meiner Liebe ernährt. Und heute seid ihr bereit, ihr auch, die Gute Nachricht jenen zu bringen, denen kalt ist, jenen, die Hunger haben, jenen, die Durst haben, jenen, die weinen. Ihr seid die Gerufenen Gottes, ihr seid die Kinder Marias, ihr seid die Liebe Gottes für eure Brüder und eure Schwestern, die nicht verstanden haben, daß sie selber Liebe sind. All dies ist für jeden von uns eine Wahrheit, all dies haben wir erwartet. Gott hat uns bereits vorbereitet, er hat nur auf euer Ja zur Liebe gewartet und hat eure Kinder vorbereitet, er bereitet die große Familie Gottes auf seine Rückkehr in Herrlichkeit in den Herzen vor.

 

Betrachtet dieses Kreuz, das Kreuz der Liebe, Zeichen der Herrlichkeit Gottes, Zeichen der Macht Gottes. Es ist für euch eine ständige Gegenwart, es ist überall gegenwärtig. Ihr seid die Kinder des Kreuzes, Gott wird euch in das Verherrlichte Kreuz eintreten lassen. Ihr werdet in der Herrlichkeit Gottes sein, denn nur der vom Vater verherrlichte Sohn konnte euch euer verherrlichtes Kreuz genießen lassen: es ist in euch. Ihr seid die auserwählten Kinder und wenn eure Reinigung vollkommen sein wird, wenn alle Kinder des Ja gereinigt sein werden, wird das Kreuz kommen, um seine Kinder des Kreuzes aufzusuchen, damit sie nur eins seien in der Kirche, und Gott wird seine Erde reinigen und alles wird rein sein. Alles wird sein, wie Gott der Vater es immer gewollt hat. Die Erde wird für uns ein Ort der Liebe sein, und wenn alles gereinigt sein wird, werden wir dort hin zurückkehren, wo Gott uns genommen hat. Gereinigt werden wir sein, mit der Erde, und wir werden in unserem unsterblichen Leib auf der gereinigten Erde leben, durch die Allmacht Gottes. Jedem von uns zeigt Gott sein Handeln; jeder von uns ist es, der die Wahrheit trägt, weil die Wahrheit jene ist, die Gott der Vater uns hören lassen will, nicht jene der Menschen.

 

Es gibt nur die Wahrheit als die Wahrheit; es gibt nur das Licht als das Licht. Weil wir zustimmen, in der Wahrheit zu sein, weil wir zustimmen, im Licht zu bleiben, gibt Gott uns das, was er uns stets geben wollte: seine Liebe für alle seine Kinder. Lobsingen wir dem Herrn, besingen wir die Herrlichkeit Gottes. Danke, danke, Herr.