Versammlung der Liebe mit dem Handeln Gottes in Montréal, Quebec,

durch sein Instrument, das Mädchen meines Willens in Jesus

2004-03-10

Die Tochter des Ja in Jesus im Heiligen Geist:
Er ist die Gegenwart. Gott ist lebendig. Gott spricht immer zu uns. Er ist in allem, was schön ist, so müssen wir auch unser Inneres entdecken, denn die Schönheit ist im Innern. Gott wird diesen Abend zu jedem von uns sprechen. Die Worte, die ich hören werde, werde ich in Jesus sagen; das werden nicht Worte sein, die aus meiner Menschlichkeit kommen, sie kommen direkt von Gott. Wie das geht? In der Hingabe. Gott allein ist es, der entscheidet, nicht wir sind es! Wenn man Gott den Platz überlässt, nimmt Gott den Platz ein. Im Gehorsam gegenüber Gott werde ich meine Augen schließen, das ist es, worum er mich bittet, und ich werde die Worte wiederholen. 

Jesus: Ich bin mit euch allen. Jeder von euch ist in der Gegenwart der Liebe. Die Liebe ist für euch ein Gefühl, eine Emotion, doch die Liebe bin ich. Ich bin zu euch gekommen, um euch die Liebe zu lehren; ich bin unter euch gekommen, um zu euch von meinem Vater zu sprechen, mein Vater ist die Liebe. ICH BIN kommt von Gott dem Vater. Der Heilige Geist ist die Liebe. Wir, die Dreieinigkeit, wir sind in euch, wir leben in euch. Wenn jeder von euch dieses Wort Liebe kennen würde, wäre es, weil er von mir ernährt würde, denn ich bin das Wort, ich bin das Handeln, der Wille meines Vaters. 

Ihr, meine Kinder dieser Welt, müsst lernen, euch mit Liebe zu behandeln, einander zu lieben, euren Alltag mit Liebe zu verbringen. Viele Kinder, und die Zahl ist nicht abzuschätzen, machen ihre Handlungen ohne Liebe, sprechen ohne Liebe und sagen sich Worte wie „ich liebe dich“, doch sie kennen den Sinn nicht. Ich bin unter euch gekommen, um euch mein Leben zu geben. Sein Leben geben, das bedeutet, die anderen entdecken zu lassen, wer sie sind; sein Leben geben, heißt, die anderen ihr Inneres entdecken lassen; sein Leben geben, das bedeutet, in euch zu leben, meine Kinder, das ist das Leben mit eurem Inneren, das bedeutet, euer Leben zu nehmen und es zu geben, und mit dem zu leben, was ihr in euch seid, nicht mit dem, was ihr im Äußerlichen von euch seid. 

Ich sage nicht, daß das Äußere nicht nützlich ist. Mein Vater hat euch alles gegeben, was euch umgibt: ihr müsst mit den Augen Gottes betrachten, was euch umgibt; ihr müsst mit den Ohren Gottes hören, was ihr hört; ihr müsst euch der Hände Gottes bedienen, um eure Handlungen auszuführen; ihr müsst, meine Kinder, euer Leben Gott geben, um von eurem Inneren leben zu können. Wenn meine Mutter euch sagt: „Betet mit dem Herzen“, müsst ihr euer Leben geben, um zu beten, nur so, meine Kinder, werden eure Gebete mit eurem Herzen gesprochen. 

Ich bin das Wort, ich bin es, der alles von euch nehmen wird, und alles, was ihr tun werdet, alles, was ihr sagen werdet, alles, was ihr hören werdet, alles, was ihr sehen werdet, ich bin es in euch, der alles nehmen und es tun wird: eure Handlungen werden in meinem Handeln sein. Seht, meine Kinder, was ich von euch erwarte. Wenn ihr ein ganz kleines Gebet sprecht, sagt vorher: „Jesus, du bist es, der es sagt“, und ich werde eure Worte nehmen und sie wirksam machen, denn ich bin das Wort. Alles ist nur Einfachheit in mir, das ist nicht kompliziert. Sterben in Jesus, das bedeutet, zu akzeptieren, daß Jesus alles durch euch tut. So gebe ich meinem Vater alles, was ihr tut; mein Vater empfängt vom Sohn, er empfängt nicht von euch. Ihr müsst durch mich hindurchgehen, um zu meinem Vater zu gehen und mein Vater geht durch mich hindurch, um in Empfang zu nehmen, was ihr ihm geben wollt. Ich habe gesagt: „Jene, die zu meinem Vater gehen wollen, müssen durch den Sohn hindurchgehen“; ein einfaches Ja von euch, und die Bewegung geschieht. Ich brauche eure Zustimmung, ich kann nicht ohne eure Zustimmung euer Leben nehmen. Euer Leben, das ist ein Ganzes: es ist das, was ihr tut; es ist das, was ihr seht; was ihr hört; was ihr in eurem Inneren aufnehmt: alle Gefühle. Seht, was ich von euch erwarte: eine Zustimmung, mir alles zu überlassen. Versucht nicht, euer Leben kompliziert zu machen. 

Wegen eures menschlichen Willens habt ihr das, was mein Vater euch gegeben hat, kompliziert, und heute seid ihr von Ängsten und Bedrängnissen erfasst. Ihr habt Angst, meine Kinder! Jeden Tag fragt ihr euch, ob diese Handlung Gott gefällt oder ob dieses Wort nicht eurem ewigen Leben schadet. Überlasst Gott euer Leben. Ich habe alles in mich aufgenommen, ich habe für jeden von euch gelitten; ihr müsst mir alles lassen. Ich allein bin das Wort, ich allein bin die Handlung. Ihr müsst alles in Jesus zurücklegen, ich bin in euch; diese Geste ist nicht kompliziert. Ihr müsst darin zustimmen und das geschieht jeden Tag. 

Denkt nicht, daß dies eine komplizierte Sache sei. Wenn ihr am Morgen eure Augen erhebt, willigt ihr ein, diese Bewegung zu machen, so tut das, indem ihr sagt: „Ja, hier bin ich“ und ich werde euer Leben nehmen und ich bin es, der alles für euch tun wird. Ihr werdet sehen, daß langsam Freuden in euer Leben eintreten werden, der Friede wird langsam in euch wohnen, denn eure Ängste werden beginnen, zu verschwinden. 

Ich spreche, meine Kinder, von der Angst, denn die Angst zerstört euer Leben. Niemand ist gefährdeter als jener, der seine Angst in sich behält; die Angst verhindert den Frieden.  Wenn ihr dieser den Raum in euch gebt, wird sie den ganzen Platz in euch einnehmen, ihr werdet nicht mehr wissen, was ihr tut, denn was ihr sagt, was ihr hört, kommt von eurer Angst, denn ihr werdet ignorieren, daß ihr die Angst in euch habt, weil ihr derart gewohnt seid, mit ihr zu leben, daß sie eure Lebensgefährtin ist. 

Man hat menschliche Gesetze im Namen der Angst eingeführt. Ja, weil der Mensch Angst hat, hat er menschliche Gesetze geschaffen, denn mein Vater hat euch Gesetze der Liebe gegeben, um euch zu leiten, um euch zu erleuchten. Die Gebote sind Licht, sie sind Liebe, sie sind gerecht, sie sind nichts als Sanftheit, Zärtlichkeit. Wegen der Angst im Menschen hat der Mensch seine eigenen Gesetze gebildet, und heute verwechselt der Mensch die Gesetze Gottes mit den menschlichen Gesetzen. Sie haben eine Last auf ihren Schultern, die sie sich selbst im Namen der Angst gemacht haben, und sie tragen diese sehr schwere Last auf ihren Schultern. Und deswegen habt ihr die Gebote meines Vaters zurückgewiesen, und habt gesagt, daß das zu schwer sei, zu schwierig, es zu befolgen, während die menschlichen Gesetze rechtfertigen, gemäß dem, was ihr zu akzeptieren fähig seid. 

Eure Angst ist es, die euch die menschlichen Gesetze akzeptieren hat lassen. Wenn ein Kind  sich mit seinem Ehepartner in einer schwierigen Situation befindet, beginnt der eine, seine Art zu denken dem anderen mitzuteilen, und der andere sagt ihm seine Art, die sich davon unterscheidet; so beginnt das Ehepaar Gegensätzlichkeiten zu haben, und das wird für jeden von ihnen schwierig, weil der andere die Meinung akzeptieren muß, die nicht seine Meinung ist. Wenn das in der Familie schwierig wird, sagen sie sich Worte, unannehmbare Worte, und manchmal kommen Gewalttaten vor; dann gehen sie zum menschlichen Gesetz, um ihre Vereinigung zu trennen. Das wird von der Angst in ihnen hervorgerufen, sie haben kein Vertrauen in Gott gesetzt; sie hätten akzeptieren müssen, daß der andere seine eigene Meinung hat und hätten den Frieden bewahren sollen, in dem Wissen, daß der Andere ein Erwählter Gottes ist, er hätte in ihm ein zerbrechliches Wesen gesehen, ein Kind der Liebe, das seine eigene Art zu denken hat. Stattdessen war das, was er oder sie gesehen hat, etwas, das nicht mit seiner Meinung übereinstimmte; dann kam eine Angst, sie ist hochgekommen und sie hat gezeigt, daß sie zerbrechlich waren. 

Ja, es ist die Angst, welche das Innere erschüttert; es ist die Angst, die den Ton laut werden lässt, es ist die Angst, die macht, daß man sich verteidigen muß; es ist die Angst, die macht, daß das nicht akzeptabel ist: all das, weil die Menschen nicht zu Gott gehen. Nur Gott ist es, der den Frieden wieder geben kann. Wenn ihr eure Angst mit euren Gedanken, mit Handlungen ernährt, wächst sie; in eurem Leben wird ein Moment kommen, wo sie überquillt und ihr werdet zu den menschlichen Gesetzen gehen, um Sicherheit zu finden. 

Gott hat euch alles gegeben. Gott hat euch Gesetze der Liebe gegeben, doch ihr habt sie mit eurer Angst gesehen. Seht: „Gott allein sollst du anbeten, ihn lieben mit all deiner Kraft, mit deiner ganzen Seele, mit deinem ganzen Geist, mit ganzem Herzen“, das ist Liebe, doch wegen der Angst haben die Menschen eine Schwere entwickelt. Wie kann man Gott mit seinem Herzen lieben, wenn es dem Herzen schlecht geht, wenn das Herz manchmal im Zorn ist, wenn das Herz manchmal so verwirrt ist wegen einer Krankheit? Wie Gott lieben mit seinem ganzen Geist, wenn die Gedanken von der Angst beeinflusst sind? Wie Gott geben, was er erwartet, wenn ich nicht aufhöre, unreine Gedanken zu haben, wenn ich nicht aufhöre, Gedanken des Widerspruchs gegenüber meinem Nächsten zu haben? Wie kann man in einem Geist des Widerspruchs leben und Gott lieben? Wie Gott mit all seiner Kraft lieben, wenn ich mich der Kraft bediene, um mich zu verteidigen, weil ich Angst habe, wenn ich mich der Kraft bediene, wenn mir etwas zustößt, das ich nicht will? Wie kann ich mich der Kraft bedienen, um gewalttätig zu sein und Gott zu lieben? Unser ganzes Wesen ist von der Angst besetzt! Wie Gott lieben mit seinem ganzen Wesen, wenn wir die Angst haben, die unser Wesen bewohnt? 

Gott Vater weiß alles, er sieht alles, deshalb hat er uns dieses Gebot der Liebe gegeben, damit wir nur in ihm seien. Wenn ihr Angst habt und wenn ihr euch eures Wesens bedient, geht zu ihm, durch den Sohn, und sagt: „Ich gebe dir alles“ und Gott der Vater wird euch mit seinen Gnaden ernähren, denn er kennt euch besser als ihr euch kennt. Er hat seine Gesetze der Liebe gegeben, weil ihr Kinder seid, die ihn brauchen, nicht menschliche Gesetze, sondern die Gesetze Gottes, seine Kraft, seine Macht, seine Liebe, und daß euer Geist auch so sei. Habt keinen menschlichen Geist, denn der menschliche Geist trägt seine eigenen Gesetze in sich. 

Doch Gott weiß alles von euch. Gott ist Macht, er ist ein Geist der Liebe. Gebt ihm alles, er wird euch mit seiner Macht der Liebe bedecken, er ist es, der in euch den Wunsch hineinlegen wird, zu ihm zu kommen; ihr seid aus euch selbst heraus nicht dazu fähig, ihr seid zu sehr in eurer Menschlichkeit. Er allein hat die Macht, euch zu nehmen und euch in einem Geist der Liebe zurückzubringen. Mit eurem Herzen ist es dasselbe, das Herz ist für die Menschheit relativ; doch das Herz, das ist Gott. Das Herz ist das Ganze, das Herz enthält alles, es ist erfüllt von Liebe, nur Liebe ist in ihm; so lasst euch von seiner Bewegung erfassen. Gott wird euer Herz nehmen, das von Verwundungen erfüllt ist, er wird es mit seiner Macht der Liebe heilen. Wißt ihr nicht, daß er eure Verwundungen kennt? 

Nicht die Menschen sind es, die euer Herz heilen werden, es ist Gott. Hat Gott sein Herz für nichts geöffnet? Er hat über euch seine Macht der Liebe ausgegossen, denn er wusste, wie sehr ihr sie benötigt habt! Sucht nicht Tröstungen, indem ihr bei den Menschen Worte sucht, die euer Herz trösten könnten: nur Gott kann euch trösten. Liebt euren Gott mit der Reinheit eures Wesens, und wenn euer Wesen unrein ist, kann nur Gott euch rein machen. Er hat eine Macht geschenkt, eine Macht der Reinigung im Sakrament der Beichte, damit eure Seele Genesung erfahre, damit eure Seele in der Tröstung sei, damit eure Seele im Licht sei, damit eure Seele in der Liebe sei. Eine Seele, die voll der Liebe zu Gott ist, betet ihn an, liebt ihn, verehrt ihn, dankt ihm. 

Kinder dieser Welt, liebt euren Gott durch Jesus. Durch mich, gebt mir alles von euch und ich werde euch rein machen. Durch die Macht meiner Sakramente empfangt ihr Gnaden der Reinigung, empfangt ihr Gnaden der Kraft, empfangt ihr Gnaden des Friedens, und diese Gnaden des Friedens werden euer Inneres heilen, das durch die Angst verwundet ist. Diese Zeit lässt euch die Angst in eurer Umgebung sehen. Ihr seht sie, sie ist auf dem Gesicht aller meiner Kinder. Die Angst ist in den Handlungen meiner Kinder. Die Angst ist in ihren Worten. Ich bitte euch, mir all das zu geben, damit ich Gnaden des Friedens in euch legen kann, und jene, die ihr in euch tragt, werden durch meine Macht, durch meine Liebe, Gnaden des Friedens erhalten. 

Es ist sehr wichtig, daß ihr mein Handeln versteht. Ich komme, in euren Herzen zu sprechen. Ihr hört die Stimme des göttlichen Willens; sie will euer Inneres nähren, das durch eure Sünden verletzt ist. Euer Fleisch ist schwach, euer Fleisch unterliegt der Sünde, denn es war seit so vielen, vielen, vielen Jahren angestiftet worden, das Böse durch die Sünde zu tun. Gebt Gott, was Gott gehört; ihr gehört meinem Vater. Mein Vater hat euch mir gegeben. Ich habe euch an mich genommen, ich habe euer Leben getragen: es hat mein Kreuz gebildet, es hat meinen Leib wegen eurer Sünden verwundet. Ich habe alles aus Liebe zu meinem Vater angenommen, aus Liebe zu euch. Deshalb brauche ich euer Ja. 

Es ist nötig, daß ihr diese Bewegung der Liebe mit allem, was ihr seid, tut: eurer Kleinheit. Ihr seid nichts! Ihr müsst verstehen, daß ihr zu klein seid, um euer Leben zu nehmen, und es meinem Vater anzubieten. Ich bin vor euch gegangen, ich bin euch vorausgegangen, indem ich euer Leben getragen habe, indem ich meine Passion erlitten habe und indem ich sie meinem Vater aufgeopfert habe, und ihr seid in mir gewesen; ihr, kleine Wesen der Liebe, ihr seid in meinem Sein gewesen. Deshalb ist ein Ja jeden Tag ein Ja, das euch innerlich wachsen lässt und euch zeigt, wie klein ihr seid, wie sehr ihr nichts seid, und hier werdet ihr Kinder Gottes, die Auserwählten Gottes. 

Meine Lieben, meine Lieben, vollendet euch im Willen der Liebe, indem ihr euer Ja aussprecht, mit dem, was ihr seid: kleine Kinder. Betrachtet nicht euer Äußeres, doch seht euer Inneres und ihr werdet sehen, wie einfach es ist, ein Ja auszusprechen, und alles wird euch als Liebe erscheinen. Ihr werdet keine Angst mehr haben, euch zu täuschen, denn wenn ihr euch täuscht, wie könnt ihr ein ganz kleines Kind sein wollen? Gott sieht es und Gott läuft ihm entgegen, um in Ordnung zu bringen, was es macht. Seht, weshalb ich euch klein haben will; an mir ist es, euer Leben in Ordnung zu bringen, nicht an euch. Alles muß sich in Gott erfüllen, durch Gott, mit Gott! Gott wollte in diese Welt seine Macht setzen, damit ihr sie sehen könnt. Sie ist in eurer Gegenwart; diese Macht ist in den Händen aller geweihten Söhne. 

Mit seiner Erlaubnis bitte ich meinen Sohn, seine Hände über euch auszubreiten, damit meine Macht über jeden von euch herabsteigen möge. Amen. 

Die Tochter des Ja in Jesus im Heiligen Geist: Wir sind Personen wie ihr, die auserwählt wurden, um diese Botschaften des Herrn aufzuschreiben. Gott hebt eine Person nicht mehr hervor als eine andere; er will, daß wir alle gleich sind, weil er will, daß wir in der Demut bleiben. Diese Zeit ist sehr wichtig, Gott lässt es mich verstehen. Er will, daß wir demütig bleiben; und in der Demut lernen wir, Gott zu gehorchen. Wenn wir selbstzufrieden werden, riskieren wir es, Gott gegenüber ungehorsam zu sein, weil es der Stolz ist, der vorangehen will. Ihr wisst, der Stolz ist sehr verkleidet; er ist vielleicht in einer Person, die sich klein nennt. Man muß vorsichtig sein! 

Wir müssen bleiben, wie wir sind: einfach, indem wir akzeptieren, was Gott für uns getan hat; jeden Tag sollen wir uns vollenden: indem wir das Essen zu Hause machen, indem wir unsere Kinder erziehen, in unserer Arbeit, wenn wir außer Haus gehen. Wir haben die Gaben des Heiligen Geistes empfangen; wir sollen sie mit dem, was wir sind, gebrauchen, doch mit Demut, indem wir nicht versuchen, das zu überschreiten, was uns möglich ist: das ist gefährlich; das eine wie das andere ist gefährlich. Das bedeutet, daß man sich auch nicht entfalten kann. Wenn man sich sagt: „Ach nein, das werde ich nicht tun, denn für wen halte ich mich?“ Und trotzdem will Gott, daß man es tut, doch weil wir dabei sind, eine Demut zu entwickeln, die aus unserem eigenen Willen kommt, und wenn man eine Demut entwickelt, die durch uns entsteht, ist es der Stolz, der sich in uns entwickeln möchte, und das ist gefährlich. Sein, was wir sind, das bedeutet, zu akzeptieren, was Gott uns gegeben hat. 

Wenn wir arbeiten wollen und das Essen machen wollen, gut, das ist der Heilige Geist, der uns das eingegeben hat; gut, man muß es in einem bestimmten Maß tun, nicht mehr, nicht weniger. Und in der Arbeit ist es dasselbe; wenn man fähig ist, etwa ein Möbelstück zu machen, gut, dann soll man es mit Liebe tun, mit Einfachheit; doch wenn man versucht, etwas tun zu wollen wie: „Ach! Das wird schön sein!“ dann überschreitet man das, was man zu tun imstande ist, dann wird man in all dem stolz. 

Dasselbe ist es, wenn man es umgekehrt macht. Gott hat uns eine Gabe gegeben, um ein Möbelstück zu machen, gut, machen wir es, wie es sein soll! Wenn man sich über diese oder jene Sache beklagt: „Ich bin nicht imstande, ich bin zu klein“, gut, dann akzeptiert man nicht, was Gott uns gibt, und das ist etwas, das sich auch gegen uns richtet. Man wird sich hinsetzen, dann wird man sich über sich selber beklagen, und das kann sich gegen uns richten. Wenn sich uns jemand nähert, wird er uns dann sagen: „Ach, du machst diese Sache nicht, machst du dieses Möbelstück nicht?“ „Ich? Nein, ich kann das nicht“, gut, es ist so, als ob man stolz wäre, das nicht tun zu können: er beweist das. 

Man soll schweigen! Man soll schweigen, wenn man diese oder jene Sache nicht tun kann. Doch man soll, im Gegenteil, Gott Dank sagen, wenn man es tun kann. Sein, was man ist, nicht mehr, nicht weniger! Unser Leben leben, unseren Alltag leben, mit dem, was wir sind. Und das in allem, was wir tun. Wir sollen sagen: „Gut, ich habe mein Leben Gott gegeben. Diese Mahlzeit hier, ich esse sie nicht, weil ich sie Gott gegeben habe.“ Danach „Ach! Nein, ich werde dieses Glas hier nicht nehmen, ich werde gerade nur ein wenig nehmen, ich werde das dem Herrn geben.“ Gut, wisst ihr, daß am Ende von drei Monaten, vier Monaten, sechs Monaten ihm das zu schwer werden kann? Dann wird er sich Fragen stellen, er wird zweifeln, ob das von Gott kommt. Warum? Weil es von ihm gekommen ist und nicht das war, was Gott von ihm wollte. Wenn Gott ihm eine vollständige Mahlzeit geben will, möchte er, daß er diese volle Mahlzeit nimmt, doch nicht zu viel isst, aber auch nicht zu wenig; man muß dosieren, was man zu tun imstande ist. Dasselbe ist es mit den Getränken. 

Dasselbe in unserem Alltag. Wenn man Lust hat, heute spazieren zu gehen, gut, tut es, doch übertreibt nicht. Wenn ihr den Marathon laufen wollt, doch nicht vorbereitet seid, ist das nicht gut. Und andererseits ist es dasselbe, wenn man sagt: „Nein, ich bringe Opfer, ich bete, ich bete den Rosenkranz, ich bin ganz steif, ich verlasse das Haus nicht. Was wichtig ist, ist, etwas Gutes für den Herrn zu tun. Wir müssen ihm unser Leben geben mit dem, was wir mit den Gnaden, die der Herr uns gibt, zu tun imstande sind; das ist es, was wichtig ist! Und wir werden das leben. Wenn man zu viel von sich verlangt und wenn man nicht genug von sich verlangt, das ist gefährlich für uns. 

Wir werden unseren Alltag als Kinder Gottes leben müssen. Und was ist das, Kinder Gottes zu sein? Heißt das, wie Märtyrer zu leben? Wenn man fähig ist, dank sei Gott, weil du mir die Gnaden gegeben hast, das zu tun. Doch es sind nicht alle fähig, als Wesen zu leben, die das Martyrium akzeptieren. Nein, das sind nicht alle! Es gibt solche, ja, gepriesen sei Gott! Québec hat sich mit den heiligen Märtyrern Kanadas entwickelt. In anderen Ländern: Johanna von Orleans können wir nennen. Doch wir müssen akzeptieren, was wir sind: nicht mehr, nicht weniger. So versuchen wir nicht, als Märtyrer zu leben. 

Wenn ihr einen Rosenkranz am Tag betet, gut! Der Feind wird euch sagen: „Du bist nicht imstande, drei Rosenkränze heute zu beten? Schau, du bist nicht tapfer.“ Ach! Man wird sich gegen die Außenwelt verschließen und die Gnaden Gottes werden nicht fließen, weil wir unsere Zeit damit verbringen werden, uns zu beunruhigen: „Nein, es ist nicht richtig, was ich mache.“ Und Gott wird warten, er wird in uns warten, um uns die Gnade zu geben. Deshalb achtet nicht auf diese Gedanken. Alles, was gegen uns ist, alles, was uns den Frieden nimmt, kommt nicht von Gott, das kommt von Satan; er ist es, der diese Gedanken hervorruft, man muß auf all das Acht geben! 

Und es ist sicher, wenn man Leute kennt, die nicht beten und die nicht beten wollen, daß diese nicht in einem Geist der Liebe für Gott sind, doch wenn die Person nicht die Zeit hat, ihren Rosenkranz zu beten und der erste Gedanke, den sie hat, ist: „Ich gebe dir meinen Tag“, gut, das zählt wie Rosenkränze! Sie, diese Person, weiß, daß sie nicht beten kann, weil sie nicht die Zeit hat: es ist ein Mediziner, eine Krankenpflegerin, ein Schulprofessor, der unglaubliche Stunden arbeitet, gut, sein Tag wird Gebet sein, weil er ihn Gott aufgeopfert hat. Das ist Gebet! 

Wenn es Leute gibt, die Rosenkränze beten, gut, nehmt dann alle eure Brüder und eure Schwestern, die ihr in euch habt und sagt: „Herr, wir beten, wir beten.“ Alle diese Leute beten: alle. Wir sind in Jesus, wir müssen lernen, mit allen unseren Brüdern und unseren Schwestern der ganzen Welt zu beten, in uns. Jesus will, daß wir in uns sterben, so werden wir in uns mit allen unseren Brüdern und Schwestern sterben. Dann werden wir alle unsere Handlungen, die wir tun, mit unseren Brüdern und unseren Schwestern auf der ganzen Welt verrichten, und wir werden alle Jesus anbieten; er weiß, was er mit all dem tun soll. 

Mama weiß es auch: Mama der Liebe. Sie ist auf die Erde gekommen, weil Gott der Vater es erlaubt hat. Es ist der göttliche Wille. Mama Maria ist die Erste nach Jesus, die im göttlichen Willen lebte: den Willen Gottes tun, Mama Maria hat sich darin übertroffen. Sie lebte in ihrem Sohn, sie lebte in Gott, sie überließ alles Gott: alle ihre Gedanken, ihre Blicke, alles, was sie hörte. Sie gab alles Gott und Gott nahm alles und er tat alles für sie: das war die Bewegung Gottes in ihr. Und deshalb konnte Maria einen Akt der Liebe vollziehen, den größten Akt der Liebe, den eine Mama auf Erden tun konnte: ihren Sohn aufopfern, ihn unterstützen, mit ihm gehen, mit ihm leiden. Maria hat die Passion ihres Sohnes mitgemacht. 

Wie konnte sie die Passion ihres Sohnes mitmachen? Sie konnte es nicht tun, sie selber; sie musste dazu in ihrem Sohn sein. Sie war in Jesus, sie lebte im göttlichen Willen und sie vollendete sich. Sie fragte nicht: „Werde ich imstande sein, heute zu leiden? Werde ich in der Lage sein, meinen Sohn weggehen zu lassen? Werde ich fähig sein, weiterhin meinen Alltag zu leben in dem Wissen, daß mein Sohn unterwegs ist, während er ohne Schutz ist?“ Sie stellte sich nicht diese Fragen, sie sagte Ja; das war ihr Fiat. Ihr Fiat gab sie jeden Tag und sie sagte Ja, Mama Maria; sie vollendete sich. Und Gott gab ihr Gnaden der Liebe, er umhüllte sie mit seinem Handeln und sie machte alles. 

Und das ist es, was Gott von uns will. Er will, daß wir ihm alles geben. Sterben in Christus! Paulus sagt es: „Sterben, nicht mehr ich lebe, ich will in Christus leben.“ Das heißt, alles geben, alles in Jesus machen. Wenn man ein „Gegrüßet seist du, Maria“, sagt, gut, das seid nicht ihr, die ihr das sagt: das ist das Wort, das ist die Tat, das ist die Bewegung, das ist er, der das tut. Er wird alles nehmen, Jesus ist in uns. Wenn wir Jesus in der Kommunion empfangen, nimmt er den ganzen Platz in uns ein, wenn wir unser Ja geben; er setzt sich nicht in eine kleine Ecke, das ist unser menschlicher Wille, der den Platz einnimmt, Jesus nimmt den Platz, den wir ihm geben: ein kleiner Platz in uns. Doch Jesus will mehr als das; er will den ganzen Platz, dann will er uns nehmen, und uns in eine kleine Ecke in sich legen. Das ist die Bewegung der Liebe. Das ist es, was er will, daß wir tun: leben in Jesus, sich nicht mehr Fragen stellen, und tun, was wir zu tun haben. 

Wenn wir etwas essen, essen wir es, weil er es ist, der isst; so essen wir, doch Jesus, er weiß, daß wir die Nahrung nicht missbrauchen. Wir werden nicht Jesus wie ein Gourmand essen. Und Jesus liebte auch das Essen. Er liebte es, sich um seinen Leib zu kümmern. Jesus liebte seinen Leib, er liebte, was er war. Gott Vater hat, bevor er auf Erden gewesen war, ehe jeder von uns war, den Menschensohn seinen Engeln gezeigt. Sie sollten seinen Leib sehen, bevor er im Schoß Mariens war. Er liebte seinen Leib, Jesus, weil sein Vater ihn ausgewählt hatte, nicht Jesus. Der Vater selbst hat den Leib seinen Sohnes ausgewählt, weil er auch die Mutter ausgesucht hatte. Gott Vater hat Maria ausgewählt, weil Gott Vater der Vater Marias ist. Maria ist die Mutter Jesu, sie konnte nicht vorher erwählt werden, der Vater musste die Tochter auserwählen, und danach wurde sie die Mutter. Weil Jesus der Sohn ist, hat er seinen Leib vor allen Dingen gesehen, vor jedem von uns, vor allem, was erschaffen worden ist. 

Wenn Jesus seinen Vater mehr liebt als sich selbst, liebt er seinen Leib, weil er von seinem Vater gekommen ist. So sollen wir dasselbe tun, wir sollen uns lieben, wie wir sind. Wir sollen unseren Körper lieben, nicht mit Stolz, denn der Sohn Gottes war nicht stolz über seinen Leib, da er ihn geißeln ließ. Es ist ein sehr abstoßender Körper geworden, wie ihr wisst. Doch er hat das akzeptiert aus Liebe zu uns. Wir müssen auch einen Körper, der leidet, akzeptieren. Wenn man manchmal einen durch unsere Sünden von der Arthritis ganz verkrümmten Leib hat, verbogen wegen Mangels an Kalzium; wenn man einen Leib hat, der wegen unserer Sünden deformiert ist, wo aller Körper vollkommen sein sollten, doch wegen unserer Sünden, und man spricht zuerst von Adam und Eva bis heute, und jene, die nach uns kommen werden, leiden unsere Körper. Gott hat nicht gewollt, daß sie leiden, es ist unser menschlicher Wille, weil wir in uns das Gute und das Böse haben, doch wir müssen auch unseren Leib in diesem Leiden lieben, wie Jesus. 

Er hat seinen Körper nicht abgelehnt, weil er ihn ganz entstellt durch die Leiden, die er ertragen musste, gesehen hat: die Geißelhiebe, das Kreuz, die Dornenkrone, all die Schläge, die er empfangen hat. Er hat seinen Leib geliebt, der nur in Fetzen war. Wir müssen auch unseren Leib lieben; selbst wenn man keine Haare mehr auf dem Kopf hat, muß man ihn lieben, weil Jesus erlaubt hat, daß man an seinen Haaren gezogen hat. Er hat alles erlitten, ehe wir es erleiden sollten, alles, absolut alles! Und wir müssen alles akzeptieren, doch nicht ohne die Gnaden, das ist der Unterschied. Wenn wir mit unserem menschlichen Willen akzeptieren, daß unser Körper abstoßend sei, wenn wir mit unserem menschlichen Willen akzeptieren, daß unser Körper leidet, gut, dann werdet ihr leiden, doch nicht mit Liebe, und wir werden auch einen Leib sehen, der nicht nach unserem Geschmack ist, wegen unseres menschlichen Willens, denn wir haben keine Gnaden in uns. Der menschliche Wille trägt keine Gnaden, es ist Gott, der die Gnaden trägt, das sind nicht wir. 

Er gibt sie uns, die Gnaden, doch das ist so, weil er in uns ist. Gott ist in uns und Gott teilt aus; Gott ist die Quelle, die Kraft: alles fließt in uns. Wir müssen den Platz Gott überlassen, wir dürfen diese Bewegung der Liebe nicht unterbrechen. Und hier wird das Leben uns akzeptabler erscheinen. Ich sage akzeptabel, weil wir wissen, daß wir weiterhin mit dem Bösen in uns noch leben werden. In dem Maß wir in unserem menschlichen Willen sein werden, werden wir mit dem Bösen leben, das weiterhin in uns leben wird. Und deshalb hat Jesus Priester gegeben, damit wir zu den Priestern gehen können, um Sakramente zu empfangen. Die Sakramente, das sind Gnaden; die Sakramente, das sind Mittel; die Sakramente, das ist etwas, das ist wie etwas, das man sehen kann, doch aus eigener Kraft sieht man es nicht. 

Wenn man eine Taufe empfängt, kann man das Wasser sehen, das fließt, wenn man eine Taufe empfängt, kann man die Bewegung des Priesters sehen, die er über uns macht, doch seine Macht ist im Inneren. Die Macht des Priesters reinigt, sie löscht die Erbsünde aus; durch seine Macht geschieht alles und nicht, weil man es will. Doch der Mensch hat das Bedürfnis, zu sehen; der Mensch hat das Bedürfnis, zu betrachten; der Mensch hat das Bedürfnis, einen Grund zu haben, um Dank zu sagen. Doch unsere Seele braucht das nicht, sie empfängt; unsere Seele lässt sich reinigen; unsere Seele nährt sich; unsere Seele gibt und sie gibt ihre Kräfte ins Innere, und unser Leib profitiert davon. Wir brauchen diese Nahrung. Unser Leben ist in unserem Inneren, es ist die Seele, es ist nicht unser Leib. 

Die Seele kommt von Gott, sie ist der Hauch Gottes, sie ist das Leben Gottes. Die Seele ist das Wunder, das Gott für uns gemacht hat und dieser Leib, den wir empfangen haben, umhüllt die Seele. Doch wir brauchen diesen Leib, damit wir untereinander kommunizieren können, damit wir die Sakramente sehen können, damit wir das Wohlbefinden fühlen können. Dieser Leib, Gott hat ihn uns gegeben. Gott weiß, was er in uns getan hat, indem er uns einen Leib gegeben hat, und deshalb müssen wir uns um ihn kümmern; doch um sich um ihn zu kümmern, müssen wir ihn Jesus geben, denn wenn ihr glaubt, daß ihr imstande seid, euch mit eurem menschlichen Willen um euren Leib kümmern zu können, ja, dann täuschen wir uns! Wir brauchen uns nur anzusehen: wir sehen, daß wir Angst haben, wir haben Angst vor allem! 

Die Angst ist etwas, das schlimmer ist als der Krebs. Wir haben Angst vor dem Krebs. Gut, das ist nichts,  der Krebs; wir müssten niemals vor dem Krebs Angst haben, was wird er tun? Er lässt unseren Körper einfach sterben, doch nicht unsere Seele. Unsere Seele, sie kann nicht sterben, doch die Angst kann unsere Seele töten: das ist schrecklich! Weil wir Angst haben, halten wir uns im menschlichen Willen, wir versuchen zu kontrollieren, wir versuchen, uns unserer menschlichen Kraft zu bedienen, um zu versuchen, ihn zu entfernen, ihn zu vergessen, ihn zu verbergen. Und die Angst ist über all das zufrieden, weil das ihr Ziel ist, doch ihr Herr, das ist Satan. 

So ist es wichtig, zum Herrn zu gehen, wenn wir Angst haben, er ist es, der all das umkehren kann, indem er uns Gnaden des Friedens gibt. Die Angst verschwindet nicht auf diese Art. Wenn wir zu Gott gehen und wir ihm alles geben, wird er uns Gnaden des Friedens geben, doch das bedeutet nicht, daß die Angst gehen wird, um nie mehr zurückzukehren. Solange wir das Böse in uns haben, wird die Angst in uns wohnen. Wir müssen ständig Vertrauen in Gott haben. Wir haben alles von Gott erhalten; er hat sein Wort ins Evangelium gelegt, wir müssen vom Evangelium leben. Leben in Jesus, leben vom Evangelium! 

Das Evangelium, das ist das Wort Jesu. Wir müssen uns auch vom Wort Jesu ernähren.  Doch wenn wir es in Jesus tun, passiert da etwas in uns: wir können das Evangelium verstehen. Ich, und ich sage das oft, ich habe versucht, das Evangelium zu lesen, doch nicht das Evangelium, sondern den Anfang, das Alte Testament. Ich habe es nicht verstanden, doch ich habe es gelesen, weil es gut war. Ich hatte weniger Probleme, das zu verstehen, als das Evangelium selbst; das war für mich kompliziert, das Evangelium: ich, du, dann all das; es waren Dinge, die für mich zu schwierig waren; und das Evangelium verstehen, das war auch kompliziert. Ihr wisst, die Gleichnisse, alle diese Sachen, wenn der Priester das in der Messe sagte, hörte ich, daß der Priester es sagte, doch glaubt mir, ich habe ganz und gar nicht verstanden, was er gesagt hatte. Doch war es nicht wichtig, daß ich es verstehe. Jetzt verstehe ich, daß es nicht wichtig war, daß ich verstehe, warum? Weil der Herr weiß, wann man sein Wort aufnehmen wird. 

Ich war in meinem menschlichen Willen, da wollte ich zu viel. Als ich anfing, meine Ja zu geben; kam das langsam; und heute kann ich verstehen, was er will, daß ich verstehe, und nicht, was ich verstehen will. Er ist es, der das Licht öffnet und wenn er ein Licht schließen will, gut. Dann, wenn wir Jesus unser Ja geben und in Jesus lesen, eingehüllt vom Heiligen Geist, mit Mama Maria und der Zustimmung von Gott Vater; da können wir lesen. Amen. 

Es ist wunderbar, wenn wir nichts von uns erwarten, doch alles von Gott. Wenn wir etwas von uns erwarten, halten wir uns für jemand Großen und trotzdem verstehen wir nichts. Hier schließt Gott die Türen und macht uns taub, weil er uns beschützen will, indem er uns taub macht. Gut, versuchen wir nicht, sein Wort zu nehmen, und es dann versuchen, zu analysieren; wir können nicht analysieren, was wir nicht verstehen, und so schaden wir unserer Seele nicht, unsere Seele bleibt in dem, was sie ist. 

Wenn Gott uns diese Dinge verstehen lässt, das sollen wir diesen Abend lernen. Wir müssen lernen, zu bleiben, was wir sind: klein, und keine Angst zu haben. Die Angst ist derart gegen uns! Wir müssen alles Gott geben. Wenn das, was Gott uns verstehen lassen will, übertrieben scheint, dann deshalb, weil wir noch lernen müssen. Wir haben noch nicht verstanden, wie wir das werden sollen, was wir sein sollen: Nichtse. Wenn wir lernen, daß wir nur Staub sind, wenn wir lernen, daß Gott von uns erwartet, daß wir Staub bleiben, dann kommt Gott langsam auf uns zu, um uns seine Macht zu zeigen. 

Bald wird Jesus in uns kommen. Wann? Wir brauchen es nicht wissen. Doch was ich weiß, ist, daß Jesus dabei ist, uns auf etwas sehr Großes vorzubereiten, und damit wir all das verstehen können, müssen wir ihm den ganzen Platz überlassen, damit wir nicht leiden brauchen. Ihr wisst, was ich zu Hause geschrieben habe, ist nicht immer leicht zu verstehen. Wie kann Gott uns den Willen seines Vaters im Jahr 2004 enthüllen? Warum uns? Wegen unseres menschlichen Willens suchen wir keine Antworten auf all das; wegen unseres menschlichen Willens beobachten wir alles, was um uns herum geschieht: Die Erscheinungen Marias, unserer Mutter; die Mystiker, es ist wahr, da gibt es viele. Wir leben eine Zeit, eine Zeit der Gnaden; wir leben eine Zeit, die von Gott Vater selbst ausgewählt worden ist. Dinge ereignen sich um uns herum; wir leben sie, doch dürfen wir nicht beim menschlichen Willen stehen bleiben.  

Ja, wenn wir von Haiti sprechen, ist es der menschliche Wille, der die Ursache ist; wenn wir von Kriegen unter dem Volk Gottes, seinem Volk sprechen: das ist der menschliche Wille; wenn wir von Krankheiten sprechen hören, vom Krebs; wenn wir auch von Sünden sprechen hören und man sich die Ohren zustopft, weil man nicht davon reden hören will: das ist der menschliche Wille. Alles scheint uns natürlich! Doch wenn wir von Jesus reden hören, der in uns kommen wird, um sich zu zeigen, Jesus, der kommen wird, um das Fleisch zu reinigen, damit es unsterblich werde, nein! Das kann man nicht akzeptieren! 

So versuchen wir, ganz klein zu werden, im Zustand, ehe ihr noch fähig gewesen seid, zu sprechen; doch ihr werdet sehen, daß ihr Gott viel näher gewesen seid als dem Menschen. Doch weil wir älter geworden sind, haben wir mehr Wert gelegt auf alles, was vom menschlichen Willen kommt und wir haben uns von allem entfernt, was Gott will. Wir sind bei dieser Etappe angekommen; wir leben das. So werden wir alles Gott überlassen und wir werden Gott danken für das, was er uns diesen Abend gelehrt hat. Singen wir ihm ein schönes Lied. Danke, Herr.