Versammlung der Liebe mit dem Handeln Gottes in Otterburn Park, Quebec,

durch sein Instrument, das Mädchen meines Willens in Jesus

2004-02-13

Jesus
: Ich bin bei jedem von euch. Die Liebe ruft euch, zu hören. Die Liebe ist Gott. Niemand in dieser Welt kann im Namen der Liebe als nur in der Liebe selbst sprechen. Diese Welt hat vergessen, wer sie war. Diese Welt hat vergessen, daß Gott seinen Hauch in sie gelegt hat. Diese Welt braucht es, sich wie Kinder zu erkennen. Sie ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Sie hat vergessen, wie sehr Gott sich über sie gebeugt hat, wie sehr Gott sein Herz geöffnet hat, um ihr die Liebe zu bringen: die Liebe, die sie zurückweist, die Liebe, die sie nicht mehr will im Namen des Geldes. Ich komme, um in euren Herzen zu sprechen, die sich in euch geöffnet haben, meine Kinder des Lichtes, meine Auserwählten, in meinen Erwählten der letzten Zeiten. Seht die Tage, die sich euch öffnen, die Tage, die enden für andere. Diese Welt, meine Kinder, braucht es, sich zu sehen, wie sie ist, damit sie erkennen kann, was sie sich selbst angetan hat. 

O, Kinder der Liebe, auserwählte Kinder, ich habe diesen Kindern gegeben, was ich euch gegeben habe. Ich habe euch ihnen gegenüber nicht bevorzugt, doch sie haben das Geld mir vorgezogen, denn das Geld hat ihnen materielle Güter gebracht, Vergnügungen aller Art. Meine Kinder, wenn die Freizeit dazu dient, sich von der Liebe zu entfernen, wenn die Freizeit bewirkt, daß meine Kinder vergessen, am Sonntag zur Messe zu kommen, wenn die Freizeit meine Kinder daran hindert, sich gut untereinander zu verhalten, ist das nicht von der Liebe und alles, was nicht von der Liebe kommt, ist satanisch. 

Diese Welt will nicht von Satan sprechen hören, denn sie hat sich die Ohren verstopft, sie hat sich ihre Augen mit Brillen verschlossen. Meine Kinder verstecken sich dahinter, indem sie versuchen, nicht zu sehen, nicht zu hören, damit sie ihr Leben in sich als egoistische Wesen leben können. Doch der Meister des Bösen hat davon profitiert, er hat aus ihnen Kinder gemacht, die ihr Inneres mit ihrem menschlichen Willen hören; so hat er in sie das Böse eintreten lassen durch Mittel aller Art. Welches war das leichteste Mittel, um sie anzuziehen, mit welcher Sache sollten sie hören und sehen zur gleichen Zeit? Das Jahrhundert hat eine Tür für die Bilder und die Töne geöffnet; dieses Jahrhundert hat meinen Kindern die Unreinheit geöffnet, die Gewalt, den Haß. Satan hat ihr Inneres genährt und heute geht es dieser Welt schlecht. Heute ist diese Welt von Krankheiten in Beschlag genommen, von der Armut des Herzens, des Leibes und des Geistes; diese Welt ist dabei, sich selbst zu zerstören

O, Kinder des Lichtes, ich rufe zu euch diesen Abend, ich mache einen Aufruf an alle meine Kinder der ganzen Welt, die sich für ihren Nächsten hingeben wollen. Ja, ich rufe in euch; dieser Schrei ist ein Ruf an jeden von euch, er findet Widerhall, denn ich habe zu meinem Vater gerufen: „Vergib ihnen, Vater, sie wissen nicht, was sie tun.“ Meine Apostel haben gerufen: „Hört uns zu! Gott hat gesprochen. Wir haben den Herrn Wunder für jeden von uns tun gesehen. Er kündigt uns das Reich seines Vaters auf der Erde an.“ Andere haben von Zeitalter zu Zeitalter gerufen, und bezeugten sich mit ihrer eigenen Person als Wesen, die sich hingaben, die sich vergaßen, die in der vollkommenen Armut lebten, um Beispiele zu geben. Andere haben das Schweigen bewahrt, doch ihr Herz hat zu Gott gerufen, das gemachte Versprechen nicht zu vergessen. Andere sahen sich unter Kindern, die nicht hörten und sie glaubten sich allein; doch Gott hörte ihr Weinen, ihre Klagen und er hat seine Mutter gesandt. 

Meine Mutter ist gekommen, um die größte Botschaft für eure Zeit in La Salette zu geben; sie hat offen zu ihrer Kirche gesprochen: die Kirche ihres Sohnes. Sie hat offen über die Haltung ihrer gottgeweihten Kinder gesprochen; sie hat offen zu ihren Kinder gesprochen, die den Sonntag nicht achteten; sie hat offen zu ihren Kindern gesprochen, die lästern und den Namen ihres Sohnes inmitten ihrer Sätze gebrauchen; sie hat offen über alles gesprochen, was kommen würde, wenn die Welt sich nicht bessern würde. Viele Kinder haben ihre Botschaft gehört; viele Kinder haben die Hoffnung in sich bewahrt, doch die Zahl der Kinder, die nicht hören wollte, ist viel größer, und meine Kirche leidet. 

Sie erfährt sehr große Bedrängnisse und andere Bedrängnisse, meine Kinder, kommen bald am Gipfel des Schmerzes. Meine Kirche wird Momente schrecklicher Leiden erfahren: sie wird von ihren eigenen Kindern verspottet werden. Sie wird zu Füßen ihrer eigenen Kinder geworfen werden, weil ein unreines Wesen von der Macht Besitz ergreifen wird, die sie in den Herzen hat.  

Kinder der Liebe, Gott spricht in jedem von euch, um euren Geist für das Licht zu öffnen.  

Eine Zeit ist euch von meiner Mutter gezeigt worden, sie hat euch gewarnt vor dem, was kommen würde; viele Dinge, die sie gesagt hat, sind eingetroffen, andere stehen noch aus. Ich, euer Gott, eure Liebe, ich rufe in euch, das Kind zu wecken, das schläft, das Kind, das von den Gnaden Gottes genährt worden ist. Ihr seid die Fersen, ihr seid jene, welche das Böse vernichten werden. Ihr werden kämpfen, meine Kinder, mit den Waffen der Liebe. 

Meine Mutter ist die Ferse; sie ist es, die den Kopf Satans zertreten wird. Sie hat euch in ihrem Herzen vorbereitet, sie hat euch mit ihrer Liebe eingehüllt, sie hat euch unter ihrem Schutz bewahrt. Sie hat ihren Mantel weit geöffnet, um euch zu bedecken, damit ihr verborgen seid, meine Kinder, denn Satan sucht euch, um euch zu vernichten. Und weil ihr euch dem unbefleckten Herzen Marias geweiht habt, seid ihr beschützt, er hat euch nicht schaden können. Wenn ihr, meine Kinder, einen Durst habt zu wissen, was Gott euch für morgen reserviert, dann ist es, weil ihr in euch eine Flamme habt, und diese Flamme ist eine Flamme der Liebe. Ihr seid die erwählten Kinder meines Vaters für die letzten Zeiten. 

Kinder des Lichts, lasst euch von Gott selbst führen. Gott hat euch gebildet, ihr werdet bald bereit sein für das, was ihr tun müsst. Eine große Sendung ist euch aufgetragen. Ihr hier, ihr wisst alle, daß ihr gerufen seid, zu evangelisieren. Ja, Kinder der Liebe, ihr werdet meine Kinder evangelisieren, die sich geweigert haben, Opfer zu bringen, die sich geweigert haben, ihre Vergnügungen aufzugeben. Ihr werdet ihnen zeigen, daß die Liebe die einzige Quelle des Glückes ist. Diese Worte werden wie Feuer in euch sein; diese Worte werden euch ernähren und dies wird eure Freude sein; nichts wird euch aufhalten. Selbst wenn die Kinder der Finsternis euch aufhalten wollen, sie können es nicht, denn dort, wo die Kinder der Finsternis sind, werden die Kinder des Lichts im Überfluß vorhanden sein, weil ihr den göttlichen Willen in euch haben werdet. 

Ihr werdet nichts aus eurem menschlichen Willen tun, ihr werdet alles im göttlichen Willen tun. Seht eure Kraft, meine Kinder; ihr werdet in mir sein, nicht mehr in euch, und diese Kinder werden nichts gegen euch tun können. Ihr Spott gegen euch, ihre Verleumdungen gegen euch haben keine Wirkung; sie können euch nicht berühren, denn alles wird in euch sein. Eure Nahrung wird vom Innern kommen, eure Flamme wird Licht sein, sie wird euren Alltag erhellen. Ihr werdet nicht mehr an euch selber zweifeln, ihr werdet Kinder der Freude sein, Kinder erfüllt von Frieden; es wird keine Angst mehr in euch sein. Ich kündige euch an, meinen Kindern, daß ihr in die Zeit der Liebe eintreten werdet. Ihr seid dabei, eure Reinigung in eurem Fleisch zu erleben; euer Fleisch, meine Kinder, ist dabei, sich durch den Sohn reinigen zu lassen, durch die Gnaden des Vaters, durch die Macht des Heiligen Geistes, eingehüllt vom Mantel der Mutter. 

Ihr seid Kinder der letzten Zeiten; glücklich seid ihr, diese Momente zu leben, denn viele haben gehört und nicht erfahren, was ihr gegenwärtig lebt. Die Stimme des Herrn ist in jedem von euch. Die Stimme des Herrn ist Licht, Sanftheit. Nur Gott kann Worte der Liebe sprechen; nur Gott kann euch in euch euren Platz erkennen lassen. In euch wird es nicht mehr diese Angst geben, denn ihr werdet in der Sicherheit voranschreiten, daß dort, wo ihr sein werdet, der Ort ist, an dem Gott euch haben will. Habt keine Angst! 

Mein heiliger Vikar ist gereist, er ist dort gewesen, wo ich ihn hin gesandt habe. Meine Mutter hat ihn mit ihrer Liebe eingehüllt. Überall, wo mein heiliger Vikar gewesen ist, hat er Worte ausgesprochen, die in euch eingedrungen sind: „Habt keine Angst!“; das hat sich in euch eingeprägt, meine Kinder, das hat euer ganzes Inneres vibrieren lassen. Im Aufruf Gottes, der rief: „Kinder der Liebe, seht, es kommen Zeiten, wo der Mensch sich als Kind Gottes erkennen werden muß; diese Zeiten werden schwierig sein, diese Zeiten sind seit der ganzen Ewigkeit vorbereitet worden.“ Kinder der Liebe, berechnet die Zahl der Jahre, in welchen mein heiliger Vikar die Erde durchreist, und ihr werdet verstehen, daß ich euch seit mehr als einem Vierteljahrhundert vorbereitet habe. Dies war im Willen meines Vaters; es war nötig, daß mein heiliger Vikar meine Kinder vorbereitet, er ist mein Stellvertreter auf der Erde. Erinnert euch, daß ich euch gesagt habe, daß er jener ist, der meine Kinder in die Neue Erde eintreten lassen werden wird, und er hat seine Sendung erfüllt. Er hat euch zum Ja zur Liebe geführt. 

Dieses Ja ist von ihm noch vor euch ausgesprochen worden. Er ist mein Hirte, und ihr habt euren Hirten auf Erden erkannt, den Sohn Gottes stellvertretend. O Kinder der Liebe, Gott ruft jeden von euch, um die Gute Nachricht anzukündigen: daß die Kinder des Lichts bereit sind. Ihr seid die Auserwählten; die Große Evangelisierung beginnt, meine Kinder! Ihr seid vorbereitet worden, ihr werdet euch sammeln, meine Kinder. Ihr werdet euch vereinigen, um nur eine einzige Kraft zu bilden: die Liebe! Die Liebe wird diese Erde einhüllen, sie wird euch gegen die Finsternis beschützen. Die Finsternis wollte die Erde einhüllen, um das Licht nicht hindurchzulassen; sie wollte meine Kinder vernichten, und ihnen verbieten, sich zu zeigen. 

Doch Gott hat jeden von euch im Herzen Marias vorbereitet. Dies ist die Zeit der Liebe, die ihr leben werdet, meine Kinder. Dies ist die Zeit der Freude, die Zeit des Friedens, denn der Friede wird in euch sein. Die Angst ist nicht für meine Kinder des Lichts. Eine große Freude wird sich jeden Tag für euch vermehren. Gott lässt von der Höhe seines Königreiches einen Sturzbach von Gnaden über euch fließen. Die Engel sind bei euch, die Heiligen des Königreiches sind bei euch, meine Seelen, die sich im Fegefeuer reinigen, beten für euch, sie haben die Sendung, euch zu unterstützen. 

O Kinder der Liebe, wie freut sich Gott, offen in euren Herzen zu sprechen! Ihr seid meine Kirche. Meine Priester, meine Höchsten, werden euch unterstützen. Jene, die den Glauben bewahrt haben, jene, die sich aufgeopfert haben, jene, die sich in Christus hingegeben haben, um nicht mehr sie selber, sondern Christus zu sein, sie werden euch unterstützen. Habt keine Angst, dies sind die Zeiten der Liebe! Seid in der Freude, blickt nicht auf die Seite, seht nach vorn, dort, wo Gott euch hinschickt. Ich bin die Liebe und die Liebe wird euer Herz überfluten, damit es überströmt, für eure Brüder und eure Schwestern auf der ganzen Welt. Ihr werdet euch hingeben, für alle Kinder, die ein Ja in sich tragen, doch es nicht wissen. Ihr seid die Kinder des Feuers der Liebe; dieses Feuer, meine Kinder, muß in euch brennen, um das auszulöschen, was das Böse eurem Fleisch antun konnte. 

Euer Leib wird erfahren, was kein Leib bis zur Gegenwart erfahren hat: die Reinigung des Fleisches. Ihr seid meine Kinder, mein Vater hat euch mir gegeben, dem vielgeliebten Sohn. Ich habe alle eure Sünden genommen, ich habe die Sünden zum Tod getragen, indem ich einwilligte, sie in mein Fleisch aufzunehmen. Mein Fleisch hat den Tod erfahren, und in meinem Fleisch hat mein Vater mich verherrlicht; ich bin auferstanden, ich bin die Auferstehung. Und ihr werdet in eurem Fleisch an eurer Verherrlichung teilhaben, weil der Sohn aus euch Kinder seiner eigenen Verherrlichung in eurem Fleisch machen wird. Ich gebe jedem von euch den Beweis der Liebe. Empfangt die Gnaden des Lichtes, die euch sehen lassen, was Gott will, daß ihr seid. Amen, meine Kinder. 

Die Tochter des Ja im Heiligen Geist: Gott kommt und sagt mir: „Ich will, daß du ein vollkommenes Vergessen bist, um die Worte für jedes meiner Kinder hindurchzulassen.“ Ich habe mit Gott auf eine ganz besondere Weise seit drei Jahren gelebt. Gott hat mich die Liebe erfahren lassen. Ich wusste nicht, was die Liebe war; die Liebe seid ihr, die Liebe ist hier; sie ist der Nächste, sie ist jeder von uns, das ist die Liebe. Wenn Gott kommt, in euch zu vibrieren, dann, weil er jeden von uns nimmt und er uns umwandelt wie einen ganz kleinen Punkt, und dieser kleine Punkt, das ist die Liebe, dann hält er das in seinen Händen; doch dieser kleine Punkt da, so klein er auch sei, das ist jeder von uns. Und seit Adam und Eva hält Gott uns in seiner Hand; er kann diesen Punkt nicht trennen, denn er ist einzigartig: das ist jeder von uns. 

Doch wegen etwas, das noch kleiner ist als dieser Punkt, hat man es gewagt, zu Gott zu sagen: nein. Obwohl er jeden von uns in seinen Händen hielt, hat Gott der Vater diesen kleinen Punkt auf die Erde gesetzt, denn er hat unsere Wahl respektiert; und als er diesen Punkt hingesetzt hat, hat er sich getrennt. Dann sind wir individuell geworden, er hat sich aus sich selber vermehrt, dann sind wir Wesen ohne Liebe geworden. Doch wir sind dennoch dieser kleine Punkt; deshalb ist die Liebe in uns. Dieser kleine Punkt ist ganz versteckt, er ist im Inneren von uns. Jetzt wird er nicht mehr erhellt, wir sind kein Licht mehr, weil es das Innere ist, wohin er zurückgekehrt ist. Doch Jesus, er will uns unsere Identität zurückgeben, er will, daß wir vollkommen Licht sind; er will nicht mehr, daß wir diesen Punkt in unserem Inneren verstecken, er will, daß wir das Licht werden, damit wir in seine Hand zurückkehren können. 

Doch bevor dies geschieht, gibt es Dinge, die man tun muß. Es wird nötig sein, daß der kleine Punkt, der in unserem Inneren ist, den Platz im Inneren einnimmt. Er hat uns Mittel durch die Priester gegeben: die Sakramente; er hat uns das Evangelium gegeben. Und Jesus hat mich verstehen lassen, daß dies das Mittel ist, und es gibt kein anderes: das Evangelium. Wir haben die Worte Gottes erhalten. Das Wort ist selbst gekommen, um sich niederzuschreiben und es hat sich hingegeben, damit wir es täglich in unseren Händen halten können. Und wir haben es ein weiteres Mal fallen lassen. 

Sie sind wenige, jene, die jeden Tag die Bibel in die Hand nehmen und sie lesen. Ich habe es nicht getan. Ach, ich kannte sie, die Bibel, sie hatte einen sehr schönen Platz: in einer Lade! O, ich weiß, ich habe mich dennoch um sie gekümmert; eines Tages habe ich sie genommen, dann habe ich sie weggelegt, ich habe sie in mein Büro gelegt; dann lockte es mich, ich legte sie in meinen Salon. Gott bittet uns, jeden Tag die Bibel zu lesen: das Wort Gottes. Wir sind die Kinder des Lichts, wir müssen uns als Kinder des Lichtes verhalten. Es ist nötig, daß wir das tun, es wird nötig sein, daß wir handeln, daß wir Kinder nicht bloß des Scheins werden. 

Die Zeit ist zu Ende, wo wir gesagt haben: „Ach, die Anderen sind die Katholiken. Ach, die Anderen sind die Praktizierenden.“ Nein! Das ist nicht, was Gott will: Gott will, daß wir Teil von ihm sind. Gott will, daß wir eine Flamme sind, daß wir Liebende sind; er will, daß wir mehr sind als das, was wir ihm seit Jahren gegeben haben, weil das nicht genügt. Wir haben es vergessen; wir haben das Fernsehen bevorzugt, das Radio, die Zeitschriften, Revuen, und das Einkaufengehen; wir haben all das getan, wir anderen! 

Jesus hat uns gehen lassen, doch nicht ohne etwas zu tun, er hat immer reagiert. Er hat uns außergewöhnliche Heilige kennen lernen lassen. Unsere Kirchen zeigen uns ihre Gegenwart, doch anstatt ihr Leben zu lesen, bevorzugt man es heute, ein Fernsehprogramm anzusehen. Wir schalten den Fernseher ein, das sind die Klänge in unseren Häusern; sie sagen uns nicht, wie wir uns richtig verhalten sollen, sondern sie sagen uns, wie wir uns nach ihrer Art benehmen sollen. Jesus ist immer bei uns gewesen, jetzt ist es an uns zu sagen: „Jesus, du hast das nicht für nichts getan, du hast uns nicht umsonst zu deiner Mutter geführt!“ Mama Maria, sie ist erschienen und sie erscheint. 

Wir werden Mama Maria sehen, und dennoch kehren wir ins Haus zurück und schalten den Fernseher ein, wir hören Radio. Es ist wahr, daß es uns schadet, das schadet uns mehr und mehr! Warum? Weil es in uns eintritt. Jesus kommt, uns etwas Wunderbares zu sagen: wir sind Kinder des Lichts, wir machen einen Schritt, einen neuen Schritt. Jedes Jahr hat uns Gott seinen Willen gezeigt. Jetzt, in diesem Jahr, werden wir große Anstrengungen machen müssen, das wird nicht leicht für uns sein. Es wird noch Momente geben, wo wir innerlich viel leiden werden, doch das wird leichter werden. Wir sind dabei, uns reinigen zu lassen; unser Fleisch ist dabei, sich reinigen zu lassen. Zuerst das Innere, dann wird das Äußere kommen. 

Gott wird Wunder tun, er wird für uns sorgen, doch nicht ohne uns erkennen zu lassen, daß das Innere das Wichtigere ist; hier werden wir uns umwandeln lassen. Wir werden Kinder des göttlichen Willens werden. Ich lebe seit drei Jahren in dieser Umwandlung. Gott sagt: „Du bist Kind des göttlichen Willens“, und das sind wir alle! Weil wir in dem Moment, wo wir unser Ja zur Liebe sprechen, wir Kinder des göttlichen Willens werden, und wir stimmen zu, als Kinder des göttlichen Willens zu leben. 

Ach, das ist nicht evident! Was mache ich damit? Du tust nichts, du lässt Gott handeln. Du hast Gedanken und das ist nicht richtig? Gut, gib sie ihm! Sie kommen wieder? Gib sie ihm weiterhin. Gott ist es, der umwandeln wird, das sind nicht wir. Gott sagt: „Seid demütig, seid Kinder, seid ganz klein.“ Versucht nicht, zu tun, was Gott gehört; das liegt an Gott. Er hat in seinem Evangelium gesagt: „Gebt Gott, was Gott gehört.“ Wir gehören Gott; also lassen wir ihm den ganzen Platz, er ist es, der uns umwandelt. Wir sind wirklich bevorzugt! Wir werden wunderbare Momente erfahren; wir werden auch schwierige Momente erfahren, weil wir um uns herum das Leiden sehen werden; wir werden auch dieses Leiden ertragen, doch dieses Leiden wird nicht dasselbe sein, denn es wird reinigend sein. 

Wir wissen, was kommt, wir dürfen nicht zweifeln. Unser heiliger Vater, der Papst, er wusste es; er wusste alles, was kommen sollte. Er hat uns ein wunderbares Beispiel gegeben. Trotzdem man viel über ihn gelacht hat, glaubt ihr, daß er es nicht wusste? Er weiß es, unser heiliger Vater. Er leidet, er ist Kind des göttlichen Willens. Ja, unser heiliger Vater ist ein Kind des göttlichen Willens: er lebt wunderbare Momente. Deshalb konnte unser heiliger Vater alle unsere Sünden nehmen. Er erfährt ganz besondere Anwesenheiten Gottes; er ist von der Dreieinigkeit umhüllt: innerlich, äußerlich. Es war nötig, daß unser heiliger Vater der erste Auserwählte war, nicht wir: er. ER hat uns dorthin geführt, wo wir sein sollten. Jetzt wird unser heiliger Vater bald seinem ewigen Weg folgen. Wir müssen auch noch ein Stück Weges mit ihm gehen, doch es bleibt nicht mehr viel, ihr wisst es. 

Offenbarungen wurden diesen Abend gegeben, weil Gott uns belehren will, weil er weiß, daß wir fähig sind, diese Worte zu hören. Wir haben unser Herz vielen Botschaften, die durch Maria ihren Kindern gegeben wurden, geöffnet. Wir haben auch Botschaften durch den Sohn erhalten, durch den Heiligen Geist, durch Gott Vater, und wir haben auch Botschaften erhalten, die durch Heilige gegeben wurden, die im Königreich Gottes sind, und von Seelen aus dem Fegefeuer im Gehorsam gegenüber Gott. All das sind wir bereit zu hören, weil wir Gnaden dafür erhalten haben. 

Versucht das, draußen zu sagen, jenen, die nicht vorbereitet worden sind wie wir; ihr werdet sehen, sie können das nicht hören, sie werden euch zum Schweigen bringen. Das ist es, was ihr erleben werdet. Gott hat es uns diesen Abend nicht verborgen, wir werden im Krieg sein. Ich hatte eine Vision: „Ich war in mir, da waren Kinder der Finsternis, es waren auch Kinder des Lichtes da. Wir waren zusammen und ein Engel kam, mir zu sagen – unter der Erscheinung einer Person -: „Es wird einen Krieg geben und es ist nötig, daß die Kinder unter Schutz genommen werden; wir werden sie suchen gehen, doch andere werden bleiben.“ So sah ich mich wie in einer Art von „Container“, ich war dort mit anderen. Man ließ sie hinausgehen, dann führte man sie in Sicherheit an einen Ort: dort, wo Kinder des Lichtes waren. 

Sie führten sie und plötzlich begann die Tür, sich zu schließen, zu schließen – eine große Tür aus Metall, - sie schloß sich, sie schloß sich. Als ich das sah, sagte ich: „Gibt es keinen Platz mehr dort unten?“ Ich sagte: „Sollen wir hier bleiben?“ Der Engel sagte: „Ja“; so sagte ich: „Das ist sehr gut.“ Sie schloß die Tür. Wir waren zu dritt, und draußen gab es einen großen Kampf, man konnte die Geräusche von draußen hören. Das waren keine Geräusche von Bomben, doch es waren Geräusche von Gewalt da draußen und das geschah unter uns. Es waren Kinder der Finsternis gegen die Kinder des Lichtes. 

Es gab einen Kampf, der sich abspielte, und wir waren in der Mitte, und hier, im Inneren, war ich mit zwei Personen. Die eine war gewaltig groß, sie schwitzte sehr und der Schweiß war beim Heraustreten wie braun, salzig. So sagte ich: „Wir müssen beten.“ Sie sagte: „Ich bin erschöpft, ich habe anderes zu tun, ich werde mich ausruhen.“ So streckte sie sich aus. Und da war eine andere, sie stand, doch sie marschierte auf und ab; sie beunruhigte sich. Plötzlich war eine Person da, die erschien, eine vierte Person, und ich wusste, daß es ein Engel war. Sie war mit einer Rüstung bekleidet, wie ein Soldat, doch sie überwachte die Tür, die große Tür, welche sich geschlossen hatte. Da war ich im Gebet, ich betete, ich betete, ich bat Mama Maria.“ 

Als ich zu mir kam, erklärte Jesus es mir. Er sagte: „Sieh, es kommen Zeiten, wo die Kinder des Lichtes auf der Erde werden bleiben müssen, doch es wird große Kämpfe geben.“ Es wird Leute geben, die vor euch gewesen sind und die euch beschützen werden; sie werden euch helfen und diese Leute werden mit den Kindern des Lichtes kämpfen. Diese Kinder der Finsternis, das sind jene, die sich Satan hingegeben haben und sie sind unter uns. Und im Inneren schwitzte die große Person sehr, weil sie alle Kinder in sich hatte. Das sind die, die innerlich ein Ja haben, doch die sich dem Vergnügen hingeben, die nicht auf das gehört haben, was man ihnen sagte. Sie sollen den guten Gott bitten, doch davon wollen sie sich nicht stören lassen, sie haben andere Dinge zu tun: sie sind bei euch. Und die andere Person, die ständig auf und ab ging, sie stellt die Betenden dar, doch die sich noch nicht im göttlichen Willen hingegeben haben. Sie beunruhigen sich, sie machen sich nicht die Mühe, stehenzubleiben, um für alle ihre Brüder und ihre Schwestern zu beten: das ist diese zweite Person. Und die andere, das war ich, der alle Kinder des Lichtes darstellt: in euch. Wir werden beten, wir werden uns hingeben, wir werden uns im Frieden bewahren, denn ich hatte keine Angst, ich fühlte den Frieden, ich wusste, daß der Engel mich beschützte. Und ich weiß, daß die Engel hier sind; Jesus sagt, daß die Engel uns beschützen werden; wir werden in diesem Kampf beschützt sein. 

Ein großer Kampf wird sich ereignen. Man wird versuchen, uns in den Irrtum zu führen. Viele Dinge werden in unseren Kirchen in Unordnung gebracht werden! Denn unsere Brüder und unsere Schwestern werden uns sagen: „Seht, diese oder jene Sache muß aufhören, weil man jetzt sagt, daß das abgestellt werden muß...“ Und wir werden vor dem sein, was sie uns sagen werden... Denn sie werden uns sagen: „Jesus ist nicht in der Hostie gegenwärtig, es ist nutzlos, zur Beichte zu gehen, denn Gott hat unsere Sünden bereits gereinigt, wir brauchen sie nicht beichten.“ Viele Irrtümer werden im Umlauf sein, das wird sich ausdehnen. 

Ihr wisst, alles ist von Satan berechnet worden, alles! Er wird sich unserer Kinder bedienen, er wird sich unserer Brüder, unserer Schwestern bedienen; täuschen wir uns nicht! Das ist es, was wir erleben werden, doch bewahrt euren Frieden; denn hier werden wir unseren Kindern helfen, denn ihr werdet eine Wahl treffen müssen. Ihr werdet nicht die Person sein, die geschwitzt hat, doch seid auch nicht die, die auf und ab gegangen ist und sich beunruhigt hat. Ihr müsst die wählen, die betet und die sich hingibt, weil sie weiß, daß Gott hier ist und er alles tun wird: das ist es, was wir leben müssen! Wir müssen uns in der Freude bewahren, im Frieden. 

Jesus hat uns gezeigt, was wir leben würden. Er hat sein Kreuz nicht bis auf Kalvaria getragen, ohne die Lästerungen gegen ihn zu hören, man hat auf ihn gespuckt; trotzdem er das Kreuz trug, man versuchte, ihn zu erreichen, um ihn zu stoßen. Gut, mit uns ist es dasselbe; wir werden auf die Neue Erde in Jesus zugehen, im Frieden. Weil Jesus da ist, wird er uns mit seiner Liebe umhüllen. Seit Jahren kommt Mama Maria, uns die Liebe ihres Sohnes zu uns zu enthüllen. Glaubt ihr, daß sie nicht beleidigt worden wäre? Man hat die Mutter Gottes lächerlich gemacht! Gut, wir auch, wir werden auch da durch gehen. Doch am Vorbild von Jesus, ihrem Sohn, beim Vorbild Marias, unserer Mutter. Jesus hat triumphiert und Maria wird durch ihre Kinder des Lichtes triumphieren! 

Ihr seid die Auserwählten, weil ihr eine Kraft habt und diese Kraft hat sich in euch verwurzelt. Niemand kann euch erschüttern; diese Zeit ist vorbei. Wißt ihr, wo wir jetzt hingehen werden? Das werden wir sehen, beim Vorwärtsgehen. Was sich an der Seite abgespielt hat, das betrachten wir nicht; das was hinter uns liegt, in unserem Leben, das betrachten wir auch nicht; jetzt schreiten wir vorwärts, nach vorn. Hier ist der Sieg, da ist unser Leben, hier ist unser Platz. Wir werden tun, worum Gott uns bittet, gegenüber allen und allem. Was hat es für eine Bedeutung, was sie von uns sagen werden, denn wir wissen, daß wir es für Gott tun, nicht für uns, denn wenn wir es für uns tun würden, gut, ich garantiere euch, wir würden diesen Abend nicht schlafen. 

Ich hätte niemals schlafen können, wenn ich gewusst hätte, daß das, was ich schreibe, von mir kommt. Wer kann diese Dinge tun? Ich hätte niemals schlafen können, wenn ich mich nicht hingegeben hätte, im Wissen, daß Gott mich einhüllt. Ich bin in seiner Kirche, Gott ist da, ich fühle seine Gegenwart, mein ganzer Rücken fühlt seine Macht. Glaubt ihr, daß ich aus mir selber dazu imstande wäre? Wenn Gott in seinem heiligen Evangelium zwei Personen bestraft hat, indem selben Augenblick, weil sie einen Betrug vor seinen Aposteln begangen haben, glaubt ihr, daß er nicht dasselbe mit mir tun könnte? O ja, er hätte nicht drei Jahre lang gewartet, er hätte mich vernichtet. Gott gibt uns eine Kraft und diese Kraft kann nur er uns geben. 

Seht mich an, ich wiege kaum 100 Pfund. Ich war zu Hause, wie alle Mamas, um Mahlzeiten für ihren Mann zu bereiten, ihre Kinder: das war mein Leben. Und heute: „Du bist nicht mehr, du gehst dorthin, wohin ich dich sende. Nicht du bist es, die reden wird, ich werde sprechen.“ Ich hätte das niemals aus mir selber tun können. Er musste es tun. Es war nötig, daß er mich umwandelte. Er hat mein Inneres umgewandelt; er hat dieses kleine Licht genommen, ganz klein, ganz klein, dann hat er ihm Bedeutung gegeben; dann hat er gezeigt, daß das, was um mich herum war, keine Bedeutung mehr hatte, das zählte nichts. Dieses Fleisch, das wir sehen, für das wir uns die Mühe machen, es zu waschen, es zu nähren, es ist nichts wert, es ist gerade gut genug, um es zu begraben. Das ist alles, was wir verdienen! Doch wegen dieser kleinen Flamme in unserem Inneren, verdienen wir es, wir verdienen es, uns von Gott umwandeln zu lassen. Warum? Weil wir von Gott kommen. Wenn wir entdecken, daß wir von Gott kommen, lernen wir, ihm alles hinzugeben, dann ist er es, der das Übrige macht. Er lehrt uns, in seinem Namen kämpfen zu wollen. Ja, wir müssen kämpfen. Wir werden mit unseren Brüdern und mit unseren Schwestern kämpfen, doch nicht auf unsere menschliche Weise, nicht mit unseren Worten, sondern mit der Liebe, nur mit der Liebe. 

Heute habe ich am Begräbnis meines lieben Schwagers, Armand Giroux, teilgenommen, der Bébé von uns genannt wurde, denn wir kannten nicht seinen anderen Namen; wir haben ihn gewusst, doch wir vergaßen ihn; für uns war er Bébé, Bébé Giroux. Und dieser Mann hat viel in seinem Leben getan, doch er hat auch viel in seinem menschlichen Willen getan. Und heute, als ich bei meinem Bruder saß, sagte er: „Ach, wir brauchen nicht zu viel beten, wir sollen nicht zu viel tun, um die Geister nicht zu stören.“ Er sagte: „Du weißt, dass man leicht übertreiben kann.“ Da habe ich ihm auf die Hand geklopft, dann sagte ich: „Überlasse das dem Herrn, er weiß es.“ Ich brauchte ihm nichts sagen, Gott wusste, was er damit tun sollte, er würde in seinem Moment bereit sein, nicht in dem meinen.  

Das wird mit jedem von uns geschehen; wir haben den Frieden. Früher machte ich es wie ein kleiner Vulkan. O, ich habe es mit meinen zwei Fäusten versucht, dann sagte ich: „Aber seht doch, was ... dann...“ Nein, ich habe es laufen lassen, weil Jesus will, daß wir unsere Brüder und unsere Schwestern gehen lassen, aber, daß wir sie lieben. Alles, was ich ihm sagte, war: „Ich habe dich gern, mein kleiner Bruder.“ Das ist alles, was er wissen musste, für diesen Moment. Das werden wir mit unseren Brüdern und unseren Schwestern tun, weil sie mehr die Liebe brauchen, als sie menschliche Worte brauchen; weil es nicht die menschlichen Worte sind, die ihnen helfen werden, an dem Punkt, wo wir angekommen sind.

Könnt ihr mit den Kindern der Finsternis rivalisieren, wo sie den Meister haben? Nein! Wißt ihr, warum? Weil wir zu viel verloren haben! Mit den Jahren wollten wir unseren menschlichen Willen tun; während vieler Jahre hat unser Körper die Oberhand in unserem Leben gewonnen; und hier sprechen wir von mehreren Jahrhunderten der Vergangenheit. Wir haben Platz verloren, Satan hätte nicht so viel Macht haben können, wenn wir ihm nicht den Platz überlassen hätten. Wir sind es, die ihm die Türen geöffnet haben, mit unserer Art zu leben, und Satan hat den Platz eingenommen. Glaubt mir, wenn wir mit unserem menschlichen Willen sprechen wollen, werden seiner Herrschaft der Finsternis gegenübertreten; wir könnten niemals siegen, weil sein Machtbereich derartig unermesslich ist, daß, wenn unsere Augen die Finsternis draußen wahrnehmen könnten, wir im selben Augenblick sterben würden, weil man vom Bösen vernichtet würde. 

Doch Gott hat etwas in unser Inneres gelegt: diese kleine Flamme. Das ist nicht viel, nicht wahr? Wißt ihr, wo sie gewesen ist? In der Hand des Schöpfers. Mehr braucht es nicht, um die Welt zu ändern. Und es ist nicht Satan, der die Macht Gottes aufhalten können wird. Er hat es versucht, indem er Angst gemacht hat; er hat uns durch die Angst festgehalten, während vieler Jahre, und wegen der Angst haben wir unseren Glauben aufgegeben. Jetzt lernen wir, im Frieden Gottes zu bleiben. Die Kinder des Lichts, das ist synonym mit Frieden. Wenn wir im Frieden sind, lassen wir Gott den ganzen Platz und er ist es, der spricht, und er ist es, der zu den Kindern der Finsternis sprechen wird, nicht wir.  

Vergeßt nicht, daß es Kinder der Finsternis geben wird, die ihr Leben vollkommen Satan übergeben haben. Doch in diesem Moment gibt es Kinder, die sie in ihrem Inneren tragen, sie sind in der Finsternis: doch es sind unsere Brüder und unsere Schwestern, es sind unsere Kinder. Sie sind derart von der Finsternis umgeben, daß sie diese kleine Flamme, die in ihrem Inneren ist, nicht sehen, und das ist es, was berührt werden muß; und es ist Gott, der sie berühren wird, damit sie im Inneren wachsen kann, nicht äußerlich, aber innerlich. Er wird sich unser bedienen: je kleiner wir sein werden, umso mehr werden wir Macht haben, in ihr Inneres einzutreten. 

Wenn wir in unserem menschlichen Willen bleiben, werden wir zu groß sein, wir werden sie  nicht erreichen können. Warum? Weil wir sie schlagen werden, wir werden nicht in sie eintreten können; wir werden ganz einfach in einer Rivalität sein. Doch wenn wir ganz klein werden und wenn wir Gott handeln lassen, werden wir eine Flamme werden, und ein kleines Licht; es wird eindringen, weil, glaubt mir, Gott weiß, wo er eintreten muß; wir nicht, doch er weiß, wo. Genauso wie der Andere in jedem von uns Risse gesehen hat, und das Böse eindringen ließ, weil das Böse in uns wohnte; und dann stiftete er uns zum Bösen an; das hat unser Inneres überflutet, derart, daß wir jähzornig, egoistisch, lügnerisch, geizig, eingebildet worden sind: wir alle sind das geworden! Wir hielten uns für fähig, unsere Kinder zu retten. 

Seht ihr, was der Stolz aus uns gemacht hat? Ohne daß wir uns dessen bewusst geworden sind, wollten wir den Platz Gottes einnehmen, uns für Gott halten! Selbst wir, die Kinder Gottes, wollten das tun! Die heilige Theresia vom Kinde Jesus, sie verstand es, sich klein zu bewahren; sie hatte das Recht zu evangelisieren, weil nicht sie es war, die es tat, es war Gott. Das war seine kleine Flamme, die durchkam, ganz wie beim heiligen Franz Xaver, wie bei Jeanne d’Arc, dem heiligen Johannes vom Kreuz. Alle diese Heiligen waren Flammen, das waren keine Stolzen. Sie wollten nicht aus sich selber heraus versuchen, zu evangelisieren, o nein, sie waren zu klein, zu demütig, um das zu tun! Sie ließen es den Heiligen Geist tun, sie überließen Gott den ganzen Platz. 

Wir auch, wir müssen dasselbe tun. Wir müssen tun, was Mama Maria uns zu tun aufträgt: „Öffnet euer Herz.“ Wenn man ein Herz öffnet, was findet man darin? Im Inneren eines Herzens gibt es kleine Durchgänge mit Gefäßen, und in diesen Gefäßen gibt es Blut, und es gibt auch Wind, es gibt auch eine Bewegung, denn ein Herz, das ist etwas, das bewohnt ist. Wenn es uns gelingt, ein Herz zu öffnen, und wir entdecken, daß es bewohnt ist, dann, weil wir Gott entdecken. Wer kann in unserem Inneren wohnen, wenn nicht Gott? Deshalb müssen wir unser Herz öffnen; wir lassen Gott den Platz, er ist es, der alles arrangiert. Er ist die Bewegung, er lässt seine Gnaden strömen. Er ist die Quelle, der Saft des Lebens. Gott ist das Alles. Gott ist die Macht. 

Gott wird uns in dieser Zeit viel lehren. Gott hat mich seit Januar zurückgezogen, ich war ganz allein. Ich war im Landhaus und im Haus abgeschlossen: kein Telefon, kein Internet, der Draht war abgetrennt, denn manchmal sandte ich durch das Internet Korrekturen. Es gab keinen Draht mehr, er war abgetrennt und aufgerollt. Und seit einem Monat hörte ich den Herrn und ich machte Schriften. Der Herr schrieb bis zu sieben Büchern, und diese Woche sagte ich: „Ach Herr, hast du viel geschrieben?“ Er sagte: „Ja.“ 

Das Buch, das ich korrigieren sollte, war das vierte, doch er hörte nicht auf, zu ändern, das Buch ist nicht mehr dasselbe. Ich sagte: „Herr, was tun wir, machen wir weiter?“, darauf sagte er kein Wort; so fuhr ich fort, so machte ich weiter. Am dreißigsten Januar erhielt ich eine Geschichte. Er sagte: „Ich werde dir eine Geschichte erzählen.“ Und in dieser Geschichte gab es ein kleines Mädchen, das spazieren ging und es traf eine Freundin, die sie bat: „Komm, ich habe jemanden zu pflegen. Willst du mich begleiten?“ So sagte das kleine Mädchen: „Ja, ich will gerne.“ Sie war dort. Und diese Person war sehr krank, sehr. Und sie ging weiter dorthin trotzdem, wenn sie das Haus betrat, es dort Gerüche gab, die wirklich sehr schwer zu ertragen waren, und das Haus war derart in Unordnung, es war unvorstellbar! Doch das kleine Mädchen blieb in dem Haus und behielt ihre Freude, dann half sie beim Reinigen, dann beim Pflegen. Und eines Tages, wenig später, starb die Person und sie kam zurück, um das kleine Mädchen zu sehen, und sie sagte zu ihr: „Jetzt bist du dran, du sollst die Welt auf deinem Weg sehen, du sollst ihnen sagen, daß sie gehen sollen, ihre Brüder und Schwestern zu pflegen, denn sie sind krank. Erinnere dich, daß du jemand auf deinem Weg getroffen hast, der dich zu mir geführt hat, und jetzt musst du dasselbe tun.“ 

So schrieb ich, ich schrieb, ich sagte: „Herr, es ist komisch, ich habe den Eindruck, daß ich das erlebt hätte.“ Er sagte: „Ja, meine Tochter, du hast es erlebt.“ Ich sagte: „War ich das, dieses kleine Mädchen?“ Er sagte: „Ja, das warst du.“ Denn ich hatte dasselbe erlebt! Und hier sagte ich: „Was sollte das bedeuten, Herr, diese Person?“ Er sagte: „Ja, ich habe erlaubt, daß sie zu dir kommt.“ Er sagte: „Schreibe, meine Tochter.“ Da hat er mir angekündigt: „Dies ist mein Wille; es ist das letzte Buch, das du schreibst, es wird keine anderen geben. Jetzt wirst du überall hingehen, wohin ich dich senden werde. Meine Mutter wird die Türen öffnen, du wirst dorthin gehen, wohin ich dich senden werde.“  Das ist es, was ich am dreißigsten Jänner wusste, daß ich das letzte Buch schreiben würde. Und ich sagte auch: „Ach, Herr, du hast so viel geschrieben, du hättest genug für sieben Bücher!“ Er sagte: „Mehr noch, meine Tochter.“ Ich sagte: „Ja!“ „Das war nötig, um dich umzuformen; es war nötig, daß du schreibst.“ Deshalb habe ich viel geschrieben, das war, um mich auf das, was ich leben werde, vorzubereiten. 

Dieses Buch wurde während eines Monats durch den Herrn ganz verändert. Jede Botschaft bereitet uns auf das vor, was kommt; es ist erfüllt von Licht. Doch Jesus hat gesagt: „Du hättest das nicht schreiben können ohne das erste Buch. Wie willst du von dem, was Gott von den Kindern erwartet, sprechen, wenn du nicht weißt, wer Gott ist?“ Deshalb gibt es so viel Liebe im ersten Buch, weil Gott will, daß wir wissen, wer er ist; wir werden von Gott sprechen müssen, wir werden vom Licht sprechen müssen. Gott wird dasselbe mit jedem unter euch tun; wenn er es für mich getan hat, tut er es auch für euch. Wir werden uns noch mehr umwandeln lassen müssen. 

Jeden Tag sagt Gott, daß wir dabei sind, ganz besondere Gnaden für die Kinder des Lichtes zu empfangen, damit wir evangelisieren können. Und versucht nicht, zu verstehen; das ist nicht an uns, zu verstehen, wie das geschehen soll, wann der Moment sein wird. Ach, das sind vollkommen unnütze Fragen! Gott weiß es. Seht, was ihr seid. Seid ihr so gewesen, vor vielleicht drei, vier, fünf Jahren? Nein! Wir sind vorangeschritten für unsere Brüder und für unsere Schwestern; wir werden von Tag zu Tag mehr entflammt. 

Wenn ihr es wollt, jene, die fernsehen, versucht jeden Tag weniger zu schauen; jene, die Journale lesen, versucht, das zu reduzieren, dann zu schließen, dann es seltener zu tun; lasst Gott den Platz. Lest eure Bibel, wenn ihr wollt. Nehmt sie wieder in die Hand, ernährt euch; ihr werdet sehen, daß es Erleuchtungen dort gibt; ihr werdet Dinge verstehen, die ihr nicht verstanden habt. 

Laßt euch vom Heiligen Geist einhüllen. Ganz besondere Gnaden sind uns in diesem Moment gegeben, für jene, die Kinder des Lichtes sind und die wir tragen. Wir werden eine unglaubliche Kraft haben; wir werden den Kindern des Lichts helfen und die Kinder des Lichts werden auf der anderen Seite uns helfen. Das ist die Vervielfältigung, das ist der göttliche Wille; wir sind in den göttlichen Willen eingetreten, um in die Neue Erde einzutreten, doch wir müssen voranschreiten! Gut, das ist es, was wir jeden Tag machen werden; Gott wird uns gebrauchen. 

Wenn ihr euch langweilt – weil die Bibel bereits gelesen worden ist – versucht, die Bücher der Heiligen zu lesen. Ach, das ist wunderbar! Bewahrt euer Lächeln. Es ist nutzlos, euch Fasten aufzuerlegen, um euch krank zu machen, wenn ihr nicht dazu imstande seid, Gott verlangt das nicht! Er verlangt nicht, daß wir Steine in unsere Schuhe legen. Nicht, weil er es nicht wollte, doch er weiß gut, daß wir das nicht lange aushalten würden! Gott sagt uns auch: „Erschöpft euch nicht, gebt acht“, denn Satan weiß, daß, wenn wir erschöpft sind, er uns Telefonanrufe von Personen schicken wird, die zu uns von Ereignissen sprechen werden. Warum? Deshalb, weil, wenn er uns erschöpft sieht, er andere anstiftet, uns zu belagern. Bewahrt euch deshalb in der Ruhe. Und wenn ihr betet, dann betet, doch wenn ihr eine Faust im Rücken habt: setzt euch hin! Gott verlangt diese Sachen nicht. Glaubt mir, daß Satan euch gerne bedrängen möchte: „Doch sehen wir, wirf dich auf die Knie; du bist keine gute Christin!“ Dann fragt man sich: „Doch ich habe Schmerzen im Rücken; ach, ich werde mich auf die Knie werfen.“ Tut das nicht. 

Gott ist Liebe, Gott ist nichts als Friede, Gott ist nur Freude. Er schickt mich zu Bett, wenn ich erschöpft bin: „Geh schlafen, meine Tochter.“ Und Mama Maria auch: „Geh zu Bett, meine Tochter.“ Laßt eure Engel beten, bedient euch ihrer. Ihr seid nicht imstande, euren Rosenkranz fertig zu beten? Er kann es! Er kann viele beten, und mehr als das! Gebt sie ihm, nicht nur einen Rosenkranz. Sagt ihm: „Bete, bete mit den Seelen des Fegefeuers; sie beten.“ Betet mit allen euren Brüdern, euren Schwestern auf der ganzen Welt, und betet mit jenen, die arbeiten. Ihr wisst, wenn sie arbeiten, wissen sie nicht, daß sie euch andere bitten, also nehmt ihre Bewegung auf. 

Wenn welche da sind, die außer Haus zur Arbeit gehen, wie eine Krankenschwester, sie hat keine Zeit – sie ist zu beschäftigt – zu sagen: „Ach, ich habe nicht die Zeit, meinen Tag Gott zu geben.“ Und dennoch würde sie es gern, dann tut es für sie. Sie wird Gnaden erhalten, dann werdet auch ihr anderen davon Gnaden erhalten; wir werden eine Bewegung der Stärke sein. Gut, tut es! Und wenn ihr vergesst, seid nicht traurig, weil es andere gibt, die das für euch getan haben. Das ist der göttliche Wille, wir unterstützen einander. Hört auf, traurig zu sein, bewahren wir unseren Frieden! Ja, es wird noch Leute geben, die uns sagen werden, daß wir Lügner sind, die uns sagen werden, daß wir Fanatiker sind. Gut, danke, ich bin etwas! 

Gott lehrt uns, uns selber zu lieben. Ach, mein Gott! Wenn ihr wollt, sprecht nicht mehr, um nichts zu sagen. Ihr wisst, wir haben derartig gelernt, Konversation machen zu wollen, daß wir uns oft selber schaden! In unserer Konversation ist es uns nicht bewusst geworden, daß wir solches Geschwätz gemacht haben, daß es manchmal unserem Nächsten geschadet hat. „Ach, ich sage nichts gegen ihn, doch ich werde sagen, was ich denke.“ Der Herr will das nicht, und der Nächste auch nicht, vielleicht, weil es ihm Magengeschwüre bereitet, da er an der Konversation teilgenommen hat und das hat ihn bedrängt; er hat Schlafprobleme. Versuchen wir, uns auch um unsere Gesundheit zu kümmern. 

Gott bittet uns, einfach zu bleiben, auch in der Art, wie wir uns kleiden. Heute kämmte ich mich, ich wollte meinen Pferdeschwanz machen, doch ich hatte Lust, meine Haare offen zu lassen, ich sagte: „Herr, das ist vom Stolz, das soll ich nicht tun. Herr, ich gebe dir alles. Komm, nimm diese Gedanken weg, Herr.“ Dann sagte ich: „Alles, was nicht vom göttlichen Willen ist, entferne aus meinen Gedanken.“ Da hörte ich den Herrn der sagte: „Geh zu meiner  Mutter.“ So war ich dort, wo Mama ist – ich hatte die Gelegenheit, eine schöne Statue zu erwerben – dann sagte sie: „Knie dich nieder.“ Ich kniete mich nieder, sie sagte: „Mach dein Kreuzeszeichen und bete ein „Gegrüßet seist du, Maria“, so tat ich, was sie mir sagte und wie ich mein „Gegrüßet seist du, Maria“ beendet hatte, sprach Mama Maria zu mir und sie sagte: „Meine Tochter, weißt du nicht, daß alles, was  von Gott kommt, schön ist? Weißt du nicht, daß, wenn er gewollt hätte, daß du glatzköpfig bist, er dir keine Haare auf dem Kopf gegeben hätte? Sei nicht stolz! Du weißt, meine Tochter, manchmal, wenn man zu viel will, ist es der Stolz, der eine neue Gestalt annimmt. Sei einfach und bleibe, wie der Heilige Geist es will; wenn er will, daß du dich so frisierst, gut, sag Gott Dank; doch bleibe einfach, ganz klein.“ Sie sagte auch: „Ich habe dich gerne mit den langen Haaren.“ So ging ich weg und ich blieb so. 

Wir wissen nicht mehr, wie wir uns verhalten sollen, wir wissen nicht mehr, wie wir uns kleiden sollen, wir wissen nicht mehr, wie wir uns frisieren sollen; alles ist durcheinander. Gott will nicht daß wir uns für Märtyrer halten. Ja, er will Märtyrer, doch er hat mich verstehen lassen: „Jedes Kind empfängt Gaben; jedes Kind hat eine Sendung auf der Erde, es soll so sein, wie es ist. Ich habe ich ausgewählt, glaubst du, daß ich nicht wusste, daß du ganz klein warst? Glaubst du, daß ich nicht wusste, daß du feurig  warst?“ Er sagte: „Bleibe, wie du bist, denn so habe ich dich auserwählen wollen, und so werde ich alle meine Kinder des Lichtes auserwählen, so, wie sie sind. Ich will sie so, wie sie sind, ich will nicht, daß sie sich ändern, ich will, daß sie so bleiben, wie sie sind: einfach, demütig, fröhlich, im Frieden.“ So spricht Gott zu mir und so ist es auch, daß unsere Brüder und unsere Schwestern uns sehen wollen. Glaubt ihr, daß sie, wenn sie uns mit rasiertem Kopf, langem Kleid, das bis zum Hals geschlossen ist, und großem Kopftuch, nicht Angst haben werden und sagen: „Nein! Du lieber Gott, so will ich nicht werden!“ Wir müssen Acht geben! Gott will, daß wir Liebe sind. Wenn er gewollt hätte, daß wir alle gleich sind, hätte er uns niemals verschiedene Haare auf unseren Köpfen gegeben; er hätte alles aus derselben Form gemacht. Nein! Gott liebt uns, wie wir sind. 

Gott spricht heute Abend viel von unserem Leib. Dies deshalb, weil er uns etwas sehr Wichtiges verstehen lassen möchte. Wir werden Gott unseren Leib überlassen, damit er ihn reinigt. Unser Leib wird etwas erfahren, was kein anderer Leib auf der Erde bis zur Gegenwart erfahren hat: die Reinigung des Leibes. Wenn wir von der Großen Reinigung gesprochen haben, wenigstens ich, sah ich: alles wird gereinigt sein und ich werde keine Sünden mehr haben; das wird aufgehört haben. Doch Gott ist dabei, uns etwas anderes entdecken zu lassen, nicht nur, daß unser Inneres von allem Makel gereinigt sein wird, von aller Sünde: wir werden rein sein; sondern auch unser Leib, weil unser Leib durch die Sünde derartig verhöhnt worden ist; er ist schwach, er neigt ständig, dem Stolz zu unterliegen. Wenn Gott will, daß wir vollkommen Kinder des göttlichen Willens sind, ist es nötig, daß unser Inneres und unser Äußeres ebenso gereinigt sind. 

Unser Leib wird gereinigt sein, es ist das erste Gericht, das wir erleben werden; wir werden das erste Gericht auf der Erde in unserem Leib erfahren. Gott hat nicht gesagt: „Alle Kinder des Lichtes werden in diesem Augenblick leben; andere werden andere Etappen erleben“, das bedeutet, daß es welche gibt, die vor uns zu Gott Vater gehen werden, ehe wir noch in der Neuen Erde sein werden, und wir brauchen darüber nicht zu weinen. Gott Vater kennt alle, die in die Neue Erde eintreten werden, und es ist nicht an uns, Gott Vater zu sagen: „Ich möchte da sein. Ich möchte, daß dieser dort ist. Ich möchte, daß der ...“ Nein, lassen wir alles Gott. Wer wird die Zeit kennen, um in die Neue Erde einzutreten? Nicht wir sind es, die das wissen, doch wir wissen etwas anderes, und zwar, daß wir bereits mit der Reinigung begonnen haben. 

Kinder des Lichtes, die wir sind, wir sind beim Gehen, wir sind auf dem Weg. Versteht gut, daß, wenn wir beim Gehen sind, wir nicht passiv sind. Die Passivität ist für jene, die nicht ihr Ja zur Liebe aussprechen wollen, das ist nichts für uns. Wir haben ein Ja zur Liebe ausgesprochen, deshalb gehen wir auf die Neue Erde zu. Wir sind auf dem Weg, und jene, die  die ganze Zeit weiter gehen werden, bis zu der Zeit, wo sie eintreten werden, Gott weiß es, er, Gott Vater. Wie viel Zeit wird es brauchen? Gott weiß es, Gott Vater. Es ist nicht an uns, doch wir wissen, daß wir bereits zu gehen begonnen haben. 

Seht, was uns umgibt. Ihr erinnert euch, als man sagte: „Die Kirchen werden ihre Türen schließen.“ Das kann doch nicht sein! Und trotzdem erleben wir es. Als man sagte: „Wenn es die große Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens geben wird, dann werden wir bereit sein.“ Gut, unser heiliger Vater, der Papst, hat er nicht Weihen an das Unbefleckte Herz Marias gemacht? Wenn es Ängste geben wird, wenn es Erdbeben geben wird: erleben wir sie nicht? Wenn sich die Natur rächen wird: haben wir solche Zeiten nicht erfahren? Wir sehen sie, wir erleben sie, und oft fragen wir uns: ist es wirklich das? Doch was wird uns das kosten? Ja, wir erleben diese letzten Zeiten; wir sind am Ende einer Zeit des Hasses, wir treten in eine Zeit der Liebe ein. 

Lest eure Bibel und ihr werdet verstehen, was wir erleben; ja, wir erleben diese Zeit, wir erleben diese Momente der Liebe, wir sind eingetreten. O, werden wir umkippen? Denn, wenn wir in eine Arche eintreten, werden wir hören, draußen, daß es hohen Seegang gibt. Wir sind in die Arche eingedrungen: es ist das Herz von Maria; und so lange die Wasser nicht zurückgegangen sind, werden wir nicht in die Neue Erde eintreten. Doch da wir über den Wassern sind, dann deshalb, weil die Erde da ist, es gibt Bewegung: wir sind in einer Bewegung der Liebe, wir leben, was in der Bibel stets angekündigt worden ist: die Apokalypse. 

Ja, wir leben die Apokalypse. Ich kündige euch nicht das Ende der Welt an, nein! Gott spricht nicht davon, doch er spricht vom Ende der Zeiten, er spricht von dem, was wir erleben werden, was wir leben: die Große Reinigung, doch nicht die sehr große Reinigung, denn das betrifft alle Kinder: jene des Lichtes und jene der Finsternis. Das werden wir erleben. Doch freuen wir uns, weil Gott uns schöne Neuigkeiten ankündigt! Als ich schrieb, sagte eine meiner Töchter: „Mama, ist das nicht hart?“ Ich sagte: „Für einige ist es hart, doch es ist für die anderen hart.“ Das war sehr schwierig, ihr wisst es! Es gab Momente, wo ich Schwierigkeiten hatte, zu atmen; ich musste aufhören, denn wenn man schreibt und wenn man weiß, daß Kinder solche Leiden erleben werden, selbst wenn es Kinder der Finsternis sind, trägt man sie noch in sich: es sind unsere Brüder und es sind unsere Schwestern. 

Doch wenn eine Mama kommt, um ihre Tochter zu trösten, und sie mit einer Salbe einreibt, und sie nichts mehr fühlt in einem Zeitraum von einigen Minuten, glaubt ihr, daß Mama sich nicht um ihre Kinder des Lichtes kümmert? Glaubt ihr, daß wir da durch müssen? Sie wird sich um uns kümmern, sie wird sich um alle ihre Kinder des Lichtes kümmern trotz unseres Leidens, denn sie wird alles an sich nehmen; sie wird ihre Kinder annehmen, die sie nicht gewollt haben, dann wird sie bis zum Ende weitermachen, bis zu der Zeit, wo sie mit ihrem Nein verschwinden werden. 

Mama wird uns tragen. Es wird sehr große Bedrängnisse geben, wir werden uns nicht verstecken müssen! Doch wir müssen uns auf die Liebe konzentrieren, auf den Frieden; das ist es, was wir tun müssen. Ihr müsst die Botschaften, die ihr bekommt, nicht ansehen; - ich bin sicher, daß ich nicht die einzige bin, denn wenn Gott so zu mir spricht, muß er zu anderen Menschen sprechen, denn er hat gesagt: „Du bist nicht die Einzige.“ – Wenn ihr diese Botschaften lest, wenn ihr wollt, bewahrt euren Frieden, bleibt in der Freude. Sagt euch, daß Gott jeden von uns kennt, so gibt es niemanden, der verloren gehen wird. Wovor sollen wir uns also fürchten? Wir müssen unseren Glauben an die Macht Gottes bewahren. Gott täuscht sich nicht, er vergisst niemanden. So bewahren wir unseren Glauben an Jesus; jeden Tag, und schreiten wir voran in der Liebe zum Nächsten. 

Oft sage ich zu meinem Jungen: „Du gehst nicht zur Messe?“ „Aber nein, Mama“, doch er sagt: „Ich spreche meine Gebete.“ Da habe ich gesagt: „Du vergisst sie nicht? Du sprichst nie gegen deinen Nächsten? Es ist schön und gut, dein Gebet, doch wenn du gegen deinen Nächsten sprichst, so wenig es auch sei, wirst du leiden.“ Er sagt: „Mama, ich verspreche es dir, ich werde große Anstrengungen machen und ich werde nicht mehr gegen meinen Nächsten sprechen.“ Dann, oft, habe ich gesagt: „Verhältst du dich korrekt?“ Er sagt: „Ja, Mama.“ Das müssen wir tun, wir müssen einander unterstützen, sich gegenseitig erinnern, daß wir uns in der Liebe bewahren müssen. Das kann man sich unter den Kindern des Lichtes sagen; wir wissen, man kann sich sagen: „Ach, Jesus hat uns geboten, uns zu lieben. Lieben wir uns? O ja, ich liebe dich!“ Sagt euch „ich liebe dich“. Wir sind es nicht gewohnt, das zu sagen, nicht wahr? Doch wir müssen es sagen: „Ich liebe dich, wir lieben uns“, und unser Panzer wird fallen und wir werden weiterhin kleiner werden, klein, klein, um dann alle zusammen in die Hand Gottes des Vaters zurückzukehren. Halleluja! 

Danke, Herr.