Versammlung der Liebe mit dem Handeln Gottes in Plantagenet, Ontario,

durch sein Instrument, das Mädchen meines Willens in Jesus

2007-05-26 - Abend, Teil 2

Also, die erste Person, die zu mir gekommen ist, das ist Denis.


Denis: Es ist eine Überraschung für mich, diesen Abend vor euch Zeugnis zu geben.

Mir war danach, Zeugnis abzulegen, doch ich bin es mehr gewohnt, für die, die mich kennen, von Per­son zu Person Zeugnis abzulegen; in einer großen Gruppe habe ich Not, mich mitzuteilen, ich bin kein guter Gesellschafter, ich bin das, was ich bin.

Seit vielen Jahren trug ich eine große Last: eine Unausgewogenheit auf der Ebene der Sexualität; ich hatte Probleme mit meiner Keuschheit, enorme, und ich sagte mir: “Wie werde ich eines Tages heiraten können, wenn ich nicht fähig bin, die Kontrolle dar­über zu haben.”

Und ich habe sogar mit einem Psychologen dar­über gesprochen; der Psychologe sagte mir: “Denis, du bist ganz normal. Weil du eine Blondine hast, aber wenn du ein schönes Mädchen vorbeigehen siehst, siehst du sie nicht.”

Also nahm er mir meine Schuldgefühle weg, doch ich fragte mich, waren das echte Schuldgefühle oder war es falsche Schuld?

Das wurde extrem subtil, weil viele Männer emp­finden, was ich empfinde.

Viele Männer werden sagen: “Ach, ich liebe die Frauen! und sind dennoch Schürzenjäger. Ich bin mei­nen Blondinen stets treu gewesen, ich bin dann auch immer meiner Frau treu gewesen während der sieben Jahre Ehe, die ich mit ihr verheiratet war, selbst wenn ich Opfer bringen musste: nein, ich war treu.

Doch mein Gewissen ermahnte mich dauernd: “Ach, du siehst, du betrachtest eine, die vorbeigeht, du wirst niemals ein guter Ehemann sein, du wirst nie­mals treu sein.”

Weil in der Bibel gesagt wird, als Jesus den Phari­säern antwortet, die versuchten, ihn in die Falle zu locken, - jedenfalls, ich erinnere mich nicht mehr genau, ich kann es euch nicht zitieren, ich werde es euch natürlich sagen, wenn das kommt, - Jesus hat gesagt: “Ihr sagt, dass ihr keinen Ehebruch begehen dürft, doch es handelt sich nur darum, einen Gedanken in seinem Herzen zu haben für eine andere Frau als seine Ehefrau, und von da an habt ihr bereits Ehebruch in eurem Herzen begangen.”

Ups, in diesem Moment ist quasi die ganze Welt einstimmig, ohne die großen Heiligen, um zu sagen: “Aber wer sündigt da nicht?”

Ich bin wahrscheinlich ein wenig wie alle ande­ren, vielleicht schlechter, weniger gut als die Welt, vielleicht gehöre ich dem Durchschnitt an.

Doch was ich euch diesen Abend bezeugen will, ist, dass der Herr mir gesagt hat: “Denis, du bist nicht für den Durchschnitt geschaffen.”

Ich denke, dass niemand für den Durchschnitt gemacht ist, wir sind nicht für ein Gelegenheitsglück gemacht.

Es ist nicht umsonst, dass wir alle hier sind, was suchen wir? Das vollkommene Glück.

Seid ihr einverstanden? Ist hier jemand, der nicht das Glück sucht? Es ist völlig sicher, dass niemand hierher gekommen wäre, im Grunde, um sich zu quä­len, sondern um im Geiste frei zu werden.

Das Pfingsten, das ist der Heilige Geist, der Hei­lige Geist ist ein Geist der Befreiung.

Also, was ich euch in wenigen Worten bezeugen will, ich hatte die Neigung, mich manchmal in die Länge zu ziehen, verzeiht, das ist wegen der Gebete, weil ich Francine hörte, die Tochter des Ja, das gemeinsame Gebet ist auch sehr wichtig, dann der Rosenkranz, eine Salbung, die ich von Jacques Lavallée erhalten haben, der mir ein Öl von Maria gebracht hat - Jacques, er ist ein Geliebter von Maria seit dem Alter von 2 Jahren - und weil ich diese Sal­bung ersehnte und weil ich jedes Mal, wenn ich eine Sünde in meinem Herzen hatte, ich zu Füßen des Kreuzes bereute, doch die Sünde kam stets wieder, die Versuchung, der Verlust der Kontrolle meiner Sinne, wenn man so will.

Der Herr sah, dass ich bereit war, etwas Anderes zu empfangen: ein Geschenk, ein Geschenk, das er allein mir geben konnte, kein Psychologe.

Die Psychologen, ihr wisst, was da geschieht, das erlaubt euch, gut mit euren Problemen zu fahren. Funktionieren: ein schönes Wort; das scheint funktio­nell, doch er befreit euch nicht, der Psychologe, er befreit euch nicht von euren Ängsten, er befreit euch nicht von euren wahren oder falschen Schuldgefühlen.

Ich weiß nicht, wohin wir gekommen sind, schließlich kommen wir an den Punkt, dass uns das martert, das verfolgt uns, dann sagt man sich: “Ich bin verheiratet, aber im Grunde bin ich glücklich mit mei­ner Blonden oder mit meiner Frau” - es ist nicht eine Blonde, wenn man verheiratet ist.

Dann kam diese Befreiung.

Bei meinen letzten Exerzitien mit der Tochter des Ja, am letzten 25. März, als ich nach Hause zurück­kehrte und nach der Salbung, die mir Jacques mit dem Öl von Maria auf die Stirn gab, das Öl, das geschwitzt wurde, ich erinnere mich nie, dass Jacques mir erklärt hätte, das ist eine lange Geschichte, aber der Kern ist, dass im Öl von Maria und in meiner Sehnsucht, in meinem Herzen, Maria war, die alles kontrollierte mit der Heiligsten Dreieinigkeit, und als ich nach Hause zurückkam, hatte ich nur eine Sache im Herzen: ich will über Maria lesen, die Erscheinungen von Maria in Medjugorje, ich will mich damit erfüllen und ich lese das jeden Abend, eine oder zwei Stunden, und als das geschehen war, war ich vollständig geheilt, vollstän­dig, vollständig, vollständig, vollständig von einem Verlust der Kontrolle über meine Gedanken, und das geht bis auf den Grund zu den Wurzeln. Und wenn man von Wurzeln redet, die Wurzeln sind extrem tief, dass Jesus selbst in der Vergangenheit darüber redete, dass selbst das Fasten und das Gebet nicht genügten, um sich von gewissen Dämonen zu befreien.

Weil das, nennen wir es so, in mich eingedrungen ist; denn wenn man ihm erlaubt, sich in unserem Her­zen niederzulassen, ist es dann sehr schwierig, zu ent­fernen, das ist wie verkrustet.

Also, ich bin davon befreit worden.

Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich lang gewesen bin, ich weiß nicht, ob ich gut gemacht habe, was ich tun sollte, doch...


Die Tochter des Ja in Jesus im Heiligen Geist: Danke, Denis, danke.


Wenn wir in unserem Leben voranschreiten, ja, Geist der Liebe, wenn wir uns in unserem Leben über­schneiden, müssen wir erkennen, wer die Zügel hält.

Wenn die Zügel von uns selber gehalten werden, gibt es jemand, der sie fest macht, es ist der, der unser Leben will, es manipulieren will, es dorthin führen will, wohin wir nicht gehen wollen.

Doch wenn wir unsere Zügel Jesus geben, wird er mit Sanftheit uns zeigen, wie wir gehen sollen, er zeigt uns, wie wir sehen sollen, er zeigt uns, wie wir hören sollen, wie handeln.

Er nimmt unsere Zügel nicht, um uns in unserer Schwachheit oder unseren Fehlern zu halten, er lehrt uns, wie einem ganz kleinen Kind, mit Liebe voranzu­schreiten; das ist es, was er tut, Gott, er stellt uns auf die Beine: “Geh voran, ich bin da, hab keine Angst, hab Vertrauen in mich.”

Das ist es, was er mit uns tut.

So will Gott sanft, dass wir noch eine Bewegung verkosten, doch diese Bewegung ist gegeben, wird durch die Allmacht Gottes gegeben.

Als Denis gesprochen hat, war es Gott, der ihm zeigte, wie er fähig war, wie er war, für seine Brüder und Schwestern, ein offenes Buch, damit wir lernen.

Wir brauchen es, die Wahrheit zu hören, wir brau­chen es, zu hören, was Gott in unserem Leben tut, denn was in seinem Inneren geschieht, das ist auch für uns.

Wenn er Heilungen empfängt, empfangen wir Heilungen.

Halleluja, Herr.


Alle: Halleluja, Herr.


Die Tochter des Ja im Heiligen Geist: Es gibt noch eine Person, und das ist ... aber vorher muss sie einwilligen, und Gott wird das respektieren.

Danke, Eva.


Eva: Ich hätte das vielleicht nicht sagen sollen, jedenfalls werde ich es euch für diesen Abend sagen.

Immer, wenn ich mit dem Herrn sprach, sagte ich ja zur Liebe, ich bat stets Mama Maria, mich in ihrem Ja zur Liebe zu führen, damit sie mich im Ja der Liebe führt, nicht im Ja, im Amen von der Seele von Jesus, weil ich mir sagte, ich habe gelesen, dass der Wille, Jesus, der Wille des Vaters war, er tat es stets durch sein Amen, das er seinem Vater gegeben hatte.

Also, diesen Abend sprach sie vom Ja und sie sagte stets das Ja von Jesus.

Also sagte ich: “Mein Jesus”, ich saß auf meinem Platz und ich sagte: “Mein Jesus, dein Amen und dein Ja, ist es das gleiche, mein Jesus?”

Francine sagt kein Wort, dann fügt sie “Amen” hinzu, nachdem sie das Ja von Jesus sagt, sagt sie ihr Amen.

Also sagte ich laut: “Danke, Jesus”, weil er mir die Antwort gegeben hat, die ich von Francine erbitten wollte, ohne dass Francine es wusste, was ich zum Herrn gesagt hatte.

Beim Hören von dem, was sie zu uns sagt, weißt du es.

Deshalb sage ich dem Herrn Dank, weil er wirk­lich hört, worum man ihn bittet.

Diese Woche habe ich etwas Schwieriges erlebt, eine Freundin, die ihre Ansicht zu ändern dabei ist.

Deshalb sagte ich mir: Herr, wie wird es mir gelingen, alles zu schaffen? Der Herr ließ mich eine kleine Klimaanlage verkaufen, die ich nicht mehr brauchte, ich habe in einem Umschlag das Geld vor­bereitet, das ich einer Person geben sollte, die mich führte.

Als ich ins Auto einstieg, sagte ich zum Herrn: “Ich gebe dir das alles, mein Gott, weil ich auf jeden Fall, mein Gott, dir alles anvertraue.”

Als ich mit dem Auto ankam, sagte er kein Wort, er nahm fünfzig Piaster, dann gab er sie mir; er sagte: “Nein, wir teilen untereinander”, er sagte “halb und halb”.

Ich sagte: “Ach, Herr, ich danke dir, mein Gott.” Der Herr hat auch eine andere Angelegenheit arran­giert.

Der Herr hat wirklich meine Augen geöffnet, denn er hat mein Herz geöffnet.

Ich lebe in einer sehr starken und sehr gegenwär­tigen Zärtlichkeit des Herrn, ich kann nichts in mei­nem Herzen bewahren, das Jesus Schmerz zufügen könnte, ich bin nicht fähig, es darin zu behalten.

Diesen Nachmittag, als ich mit dir sprach, hatte ich etwas, das nicht passte, ich hatte zu einer meiner Freundinnen gesagt: “Geh in die Kapelle, ich muss einen Priester treffen.”

Ich habe dem Priester auf einem kleinen Zettel geschrieben: “Können wir uns sehen, ich habe etwas Wichtiges zu sagen?” Der Priester sagte ja; ich traf ihn.

Hier darf nichts sein; ich glaube nicht, dass der Herr mir nicht vergeben hätte, doch will ich nicht, dass da etwas ist, ich habe Angst, das zu verlieren, dann auch, ihm Schmerz zuzufügen: ich denke, dass das die Gottesfurcht ist.

Dann, wenn ich zur Anbetung gehen will, habe ich immer, sage ich mir immer: “Herr, ich weiß nicht, wie ich anbeten soll, ich weiß nicht, wie ich zu dir gehen soll, beten soll.”

Der Herr hat mir gesagt: “Du betest doch seit Jah­ren, höre ein wenig, wenn ich zu dir spreche, es ist doch seit Jahren, dass ich zu dir spreche.”

So war ich ganz glücklich, zu wissen, dass ich zu beten verstehe.

Du weißt, einmal habe ich zu dir davon gespro­chen, ich habe gesagt: “Mein Jesus, lehre mich beten”. Ich bin immer dabei, darüber zu reden: ich bete, ich höre, das ist alles.

Also, diese Woche hat mich der Herr bei der Anbetung verstehen lassen: er wohnt in meinem Her­zen, meiner Seele, er liebt mich, wie ich bin.

Ich habe nicht versucht, etwas Außergewöhnli­ches zu tun, er ist da, in meiner Seele, in meinem Her­zen, in meinem Leben, so gehöre ich ihm mit Leib und Seele. Doch diese Woche habe ich das sehr stark erlebt.

Als ich ankam, habe ich es dir gesagt, weil du es weißt, ich werde Jesus stets umarmen.

Also, ich danke ihm für alle Wunder, die er tut, dann auch für die Freunde, die er mir auf den Weg gibt, damit wir gemeinsam gehen, weil wir in Liebe mit ihm sind.


Die Tochter des Ja im Heiligen Geist: Danke, danke, Eva. Danke, Herr.

Das Herz von Jesus ist ein liebendes Herz, er gibt uns unaufhörlich.

Welches Geschenk empfangen wir: die aufrich­tige Liebe eines Kindes, das von der Liebe des Sohnes ernährt worden ist.

Das ist es, wozu wir alle zu leben gerufen sind und das ist, was unsere Kinder leben werden: das Herz eines Kindes, ein aufrichtiges Herz, ein Herz, das nur Jesus gehören will. Wir atmen alle, um in Jesus wahre Wesen zu sein.

Wahr sein, das bedeutet, in der Reinheit leben zu wollen, genauso wie Denis und genauso wie Eva.

Wenn wir in diesem Augenblick unser Herz hören würden, würden wir von der Liebe reden hören, wir würden von Wahrheit reden hören, von Reinheit, von Einwilligung.

Ja, Gott lässt uns entdecken, dass wir uns akzep­tieren sollen, wie wir sind.

Uns akzeptieren, wie wir sind, das bedeutet, sich mit den Augen von Jesus zu betrachten; es ist nicht kompliziert, worum er uns bittet, es ist wie bei ganz kleinen Kindern: das ist, was Gott von jedem von uns erwartet.

Ja, er hat gesagt: “Ihr werdet einen so großen Glauben haben, dass ihr Berge werdet versetzen kön­nen”, doch nicht wir sind es, die die Berge versetzen, es ist Jesus, das sind nicht wir.

Wir setzen unser ganzes Vertrauen in Jesus und da, seht, der Berg versetzt sich: das ist die Liebe von Christus. Das bedeutet, im Glauben zusammen zu sein, das bedeutet, zusammen zu sein; wenn Jesus für uns sorgt und er Menschen auf unseren Weg setzt, die uns helfen können. Ja, jeder von uns ist hier, um den anderen zu helfen.

Zu entdecken, dass Jesus uns geholfen hat, bedeu­tet, zu entdecken, dass wir den anderen durch unser Leben helfen können, weil wir gelitten haben und wir durch die Allmacht des Heiligen Geistes getröstet worden sind.

Was Denis entdeckt hat, was Eva entdeckt hat, ist die Bewegung des Heiligen Geistes; sie haben keinen Widerstand geleistet, sie haben Ja gesagt.

Seht ihr, das Pfingsten, es handelt immer. Jetzt, für diese dritte Person, sie wird nach vorn kommen, wenn sie vorkommen will, es ist nicht an uns, zu wäh­len.

Sie trägt in ihrem Herzen eine Heilung, seit vie­len, vielen Jahren hat sie diesen Moment erwartet.

Sie scheint sich nicht zu erkennen, doch sie weiß das Handeln Gottes zu erkennen; sich für die anderen vergessen bedeutet, sich zu entdecken: es ist Colette.

Also, unterstützt sie; setzt euch hin, unterstützt sie, Colette, das bist du.

Eine Person kommt nach vor, in dem Denken, es sei sie. Es ist Colette.


Colette: Ich habe mich am Anfang erkannt, weil das Herz zu klopfen begann; ich weiß nicht, warum, doch es hörte nicht zu klopfen auf, seit du darüber sprachst.

Ich hatte die Gnade, die Tochter des Ja in Jesus in Saint-Janvier zu hören. Ich weiß nicht, wann das war, doch es ist das letzte Mal, dass sie dort war; das war vielleicht ein Monat, oder fünf Wochen.

Es gab hier eine Menschenschlange, die wartete, um zu gehen, mit ihr zu reden, dann stellt man sich normalerweise hinten an, doch dazu hatte ich keine Lust.

Ich ging, um sie zu treffen, ich habe mich dort hingedrängt, ich wartete, dass sie mit einer anderen Person aufhört; da war eine Frau, die mir ein Zeichen gab, mich hinten anzustellen: ich muckte nicht auf.

Als die Frau wegging, sagte ich: “Sprich, Herr, deine Dienerin hört.”

Das ist es, hm? Ich habe das gesagt. Ich erinnere mich an nichts, was sie gesagt hat, doch er sagte, dass ich laut sprach.

Aber hier, bei uns angekommen, habe ich mir wahrscheinlich gesagt, dass ich zu viel rede, weil es wahr ist, dass ich laut rede.

Doch später wurde mir bewusst, dass ich sagte: “Es ist wahr” beim Aussteigen aus dem Auto, ich sagte: “Er hat mir gesagt, dass ich eine Heilung erfah­ren werde”; doch ohne zu wissen worin, mit dem Leben, das ich gelebt hatte, ich wusste es nicht.

Doch um 5 Uhr 20 am Morgen, habe ich geträumt, dass ich mit der Eisenbahn nach Lac Saint-Jean fahren würde, nach Métabetchouan, das war in meinem Haus, ich war mit meinem Mann zusammen; wir kamen wieder nach Hause zurück.

Wir erlebten als Ehepaar etwas gemeinsam, wie das normalerweise ist, doch ich konnte das nie leben, weil, mein Vater hat es mir gestanden, ich im Alter von zweieinhalb Jahren für einige Jahre missbraucht worden war, dann vergewaltigt, geschlagen, fast bis zum Tod. Als ich heiratete, war ich nicht wie Denis, das war der Tod; nichts ging, ich war wie unberührbar, jedenfalls hat das mein Eheleben ganz kaputtgemacht, das ist sicher.

Doch als ich träumte, dass ich das gemeinsam mit meinem Mann erlebte, ging das, was ich niemals für mich kannte, es war wie eine Bestätigung, dass Jesus mich vom Inzest geheilt hatte, den ich als kleines Baby erlebt hatte.

Ich griff zum Telefon, ich rief Guy Harvey an, ich weiß, dass er um diese Zeit aufgestanden ist, ich habe es ihm erzählt. Könnt ihr euch vorstellen, dass ich darum herum redete?

Ich sagte: “Beunruhige dich nicht.” Doch es ist an diesem Abend, dass es geschehen ist. Ihr wisst nicht, was es bedeutet, das zu erleben, nach 62 Jahren.


Die Tochter des Ja in Jesus im Heiligen Geist: Wenn der Heilige Geist uns überflutet, können wir nicht widerstehen, hm? Das ist so wunderbar, das zu verkosten!

Könnt ihr euch vorstellen, wenn wir alle hier zusammen sind, dabei, über die Wunder Gottes zu reden; geheilt, befreit, nichts in unserem Fleisch kann uns erreichen: frei sein.

Eines Tages diskutierten zwei Priester miteinan­der; sie fragten sich, ob sie die Freiheit begreifen könnten, da der heilige Augustinus seine Meinung über die Freiheit hatte und dann der heilige Thomas von Aquin.

Sie diskutierten, und konnten keine Antwort fin­den; so hörten sie auf und sie betrachteten, sie erwar­teten eine Antwort; was herauskam, war das Kreuz: hier ist die Freiheit.

Es ist im Kreuz, dass wir die Freiheit genießen: ein Kreuz der Liebe, ein Kreuz, das nimmt, was wir sind, und alles reinigt.

Das Kreuz ist unsere Freiheit, wir sind durch das Kreuz befreit worden: alles ist für uns Bewegung der Liebe.

Wenn wir diese Bewegung betrachten, finden wir uns als bedingungslos von Gott Vater, Gott Sohn und Gott dem Heiligen Geist Geliebte.

Wir verkosten die Befreiung; wir überlassen uns den Händen Christi, und alles erfüllt sich.

Unsere Heilung geschieht vor uns: wir sind befreit worden, das Kreuz hat uns befreit.

Wenn wir das Kreuz umarmen, wenn wir das Kreuz lieben, werden wir gesund, wir akzeptieren die Gnaden, die Gott uns gewähren will.

Seien es Wunden des Herzens, seien es Verlet­zungen, die von unserem Mangel an Vertrauen gegen­über der Macht sind, seien es Verletzungen, die unser ganzes Wesen in den kleinsten Teilen erreicht haben, Gott hat befreit, hat unsere Ketten durchgetrennt, hat uns das Leben in unserem Leben der Leiden gebracht: wir sind durch das Kreuz befreit worden.

An uns ist es, es zu lieben, an uns liegt es, zu Jesus zu gehen, dieses Kreuz zu nehmen, es zu betrachten und es zu akzeptieren: unser Leben des Leidens zu akzeptieren, des Sünders, gerettet von Christus, das ist die Heilung.

Alles wird für uns eine Bewegung der Liebe, Bewegung des Heiligen Geistes, er lässt uns verste­hen, was in unserem Leben ist, er zeigt uns, er lässt uns erfassen, er erfasst uns, und wenn er unser ganzes Wesen einhüllt, singt unsere Seele, singt für Gott, tanzt für Gott, lobt ihren Gott.

Also, Laurent?

Seht ihr die Kirche?


Laurent: Seit einigen Jahren machte ich Listen von Liedern: das nächste, was werden wir singen?

Heute bin ich fatalistisch, ich mache keine Liste; heute bitte ich den Herrn: “Sage es mir, was willst du, dass wir singen?”

Ich habe gehört, ihr habt es gehört: das Kreuz der Liebe.


♪♪♪ :                 Erhoben über die Himmel, um mir zu zeigen, wohin ich gehen werde,

                        Du bist der Finger Gottes, der mir den Weg des wahren Glücks zeigt

                        Durch das Kreuz gehen, damit mein Herz sich mit Glauben hingibt (Ref.)


            Ref:     O Kreuz der Liebe, o Kreuz von Jesus Christus,
                        beschütze uns, vertreibe unsere Finsternis,

                        o Kreuz der Liebe, o Kreuz von Jesus Christus,
                        beschütze uns, erleuchte unser Leben.


                        Licht in der Nacht wie ein Stern des Himmels.
                        Deine Klarheit führt mich zum Herzen Gottes.
                        O Kreuz der Liebe, wenn ich im Dunkeln bin,
                        sei meine Zuflucht, belebe meine Hoffnung neu (Ref.)


                        Im Schatten des Kreuzes hält sich die Jungfrau Maria auf,
                        ganz wie auf Golgotha, liebevoll betet sie für ihre Kinder:

                        Die das Kreuz verwerfen, für ihre Kinder

                        die den Glauben verloren haben (Ref.)