Versammlung der Liebe mit dem Handeln Gottes in Saint-Liguori, Quebec,
durch sein Instrument,
das Mädchen meines Willens in Jesus

2003-02-08

Jesus: Meine Kinder der Liebe, Gott gewährt eurem menschlichen Willen einen Augenblick, einen einzigen Augenblick in der Ewigkeit; diese Vertrautheit ist eine Vertrautheit, die von einem Werkzeug her gemacht ist. Dieser kleine Augenblick, meine Kinder, ist für euch; er ist in den Zeiten auserwählt worden. Ihr seid nicht aus Zufall hier. Ich sage euch durch dieses Instrument der Liebe, daß ich diesen Augenblick durch meine Liebe gesehen habe und daß ich ihn vorbereitet habe. Ich will euch alle in mir, ich will euch erfüllen, ich will euch die Wichtigkeit meiner Liebe für euch zeigen. 

Eure Zeit, meine Kinder, ist von Ewigkeit her ausgewählt worden, um den Göttlichen Willen in der Gegenwart zu kennen. Ich habe meine Apostel in meinen Lehren unterwiesen, sie haben die Liebe meines Vaters angenommen. Dieselben Lehren sind heute gegenwärtig, sie sind in euch eingeschrieben, denn ich bin das Wort. Das Wort ist Leben, das Wort ist Gegenwart; wie ihr hier anwesend seid, seid ihr in meiner Gegenwart. Ihr lebt in mir, ich mache euch lebendig. 

In jedem Augenblick eures Lebens, das sich gegenwärtig ereignet, ist mein Leben in euch, ich bin es, der euch eure Bedürfnisse stillt. Ich bin es, der euch erkennen lässt, was für euer leibliches Leben notwendig ist, damit ihr euren Alltag gehen könnt, mit euren Brüdern, mit euren Schwestern. 

Meine Kinder der Liebe, ich habe meinen Aposteln lebendige Worte gegeben: wie ihr euch verhalten müsst. Es ist die Gegenwart Gottes in euch, ihr seid in Gott. Ihr habt zum Großteil meine Worte vergessen. Ich sage das, weil ihr eure Brüder und eure Schwestern tragt. Ihr, die ihr hier seid, habt akzeptiert, im Göttlichen Willen zu leben. Leben im Göttlichen Willen, das bedeutet, auf seinen menschlichen Willen zu verzichten, um zu kommen und in mein Handeln einzutauchen. 

Ihr tragt alle eure Brüder und eure Schwestern und es ist auch für sie, daß ich spreche; ich spreche nicht nur für euch, die ihr mit euren menschlichen Ohren dieses Instrument hört; ich spreche, und es ist das Wort, das ihr hört. Das Wort ist lebendig, es ist wirksam, es kommt aus dem Göttlichen Willen, um Gnaden zu geben, und zwar allen Kindern der Erde. Ihr seid in einer Bewegung der Liebe, ihr seid handelnd, wenn ihr euch meinem Willen hingebt. Ihr bringt meine Worte allen Kindern der Erde, ihr öffnet euer Herz, ihr lasst Gott allen seinen Kindern Gnaden der Liebe geben. 

Diese Zeit, meine Kinder, ist eine gegenwärtige Zeit. Ihr lebt in der Gegenwart und das ist in der Ewigkeit. Es gibt keine vergangene Zeit, keine zukünftige Zeit in der Ewigkeit, denn die Ewigkeit IST. Ihr seid in Gott, ich bin das Alpha und das Omega. Alles in mir ist die Macht. Ich bin die Salbung meines Vaters, eures Vaters, er hat mir alles gegeben und ich gebe euch alles. 

Über jenen, die mir mit Ja antworten, öffne ich eine Flut der Gnaden. Dieselbe Flut von Gnaden, die ich an meinem Kreuz gegeben habe, ist in der Gegenwart. Ich höre nicht auf, mein Kostbares Blut fließen zu lassen, um euch zu reinigen. In der Welt gibt es so viele Sünden, und wenn nur eine Sünde gewesen wäre, hätte ich mein Blut fließen lassen, mein reinigendes Blut. 

Ich komme sehr bald, meine Kinder, um euch die Gegenwart zu zeigen. Ich komme sehr bald, euch zu zeigen, wer ihr gegenwärtig seid: ich, meine Kinder, ICH BIN. Bald werde ich euch zeigen, daß ihr immer in mir gewesen seid. 

Meine Kinder der Liebe, in euch gibt es einen wunderbaren Ort, wo alles nur Licht ist, Freude, Glück, Jubel: es ist der Himmel, der Wohnsitz Gottes. Er ist in jedem von euch, ihr seid es, meine Kinder, die ihr ihn nicht wahrnehmt. Ich habe diesen Ort in euch gelegt, damit ich in eurem Inneren wohnen kann. Gott in seiner Allmacht, in seiner voraussehenden Gottheit, hat die Menschen gesehen; er hat gesehen, daß sie schwach waren, diese Menschen, die nein zum Gehorsam gesagt haben. 

Meine Kinder der Liebe, als Adam erschaffen wurde, habe ich ihn in meine Gegenwart gelegt. Der Atem Gottes ist in euch: das Leben. Das Leben bin ich, ihr könnt nicht ohne Gott leben. Ich habe in Adam einen Ort der Liebe gelegt, damit Gott in seinem Kind wohnen kann. Ich habe in ihn alle Gnaden gelegt, damit er sich in der Gegenwart Gottes vollenden kann. 

Gott, der sein Kind liebte, erfüllte es. Er gab ihm alles, damit er sich als Kind Gottes erkennen konnte, doch Gott wollte auch Liebe von diesem Kind haben; er hatte ihm seine Liebe gegeben, er wollte auch, daß er sich hingibt. Deshalb erbat er von ihm den Gehorsam. Was tat er, das Kind Gottes, der Gott lieben sollte? Er entfernte sich von ihm, um das zu nehmen, von dem Gott verlangte, es nicht zu nehmen.  

Meine Kinder der Liebe, ihr wisst, ihr habt auch genommen, was er genommen hatte: euren menschlichen Willen. Ich habe euch die Liebe gegeben und ich fordere Liebe zurück. Ich habe alles in euch gesehen. Ich habe gesehen, was dieser Ungehorsam in jedem von euch tun wird und ich habe die Liebe gegeben, meine Liebe, damit ihr eurem Vater zeigen könnt, daß ihr ihn liebt. Deshalb, meine Kinder, bin ich unter euch gekommen, um euch durch meine Apostel die Liebe meines Vaters zu lehren, damit ihr auf seinen Ruf der Liebe antworten könnt. Ihr habt in euch alles, was Adam empfangen hat. Ihr habt den Himmel in euch. Es ist nötig, in euch einzutreten, um euch von Gott finden zu lassen, damit ihr euch entfalten könnt. 

Nur ich, sein Sohn, kann euch zurückgeben, was Adam vor dem Ungehorsam gewesen ist. Dazu ist es nötig, meinem Wort zu gehorchen, dem Wort, das in euch ist. Alle Unterweisungen sind in der Gegenwart. Es ist nötig, meine Kinder, daß ihr sie jetzt mit eurer Gegenwart vertieft, damit ihr euch als das erkennen könnt, was ihr seid. 

Nach dem Fall eurer ersten Eltern habt ihr in euch so viele Irrtümer eindringen lassen, so viele Fehler. Ihr seid durch eure Irrtümer und Fehler betäubt worden. Der Böse hat es verstanden, euch zu manipulieren. Ich, meine Lieben, habe in keinem einzigen Augenblick den Ort, wo ich mich in euch eingerichtet habe, verlassen. Nur in dem Moment, wo ich, euer Gott, euch zeigen werde, wer ihr in meiner Gegenwart seid, nur da wird eine Entscheidung zu treffen sein: jene, zu wissen, ob ihr immer in meiner Gegenwart sein wollt. 

Meine Lieben, es wird keine anderen Momente für euch geben. In der Ewigkeit haben wir diesen Augenblick erwählt, er wird einzigartig sein, wie mein Opfer am Kreuz, das einzigartig ist. Wenn ihr in der Gegenwart Gottes sein werdet, werdet ihr in der Gegenwart eures Lebens sein, des Lebens in euch. Ich werde euch in diesem Moment die Liebe zeigen. Ich, der ich euch alles gegeben habe, der euch die Liebe gegeben hat, ich werde diese Liebe zurückfordern und es ist nur ein Wort, das bewirken wird, daß ihr in der Ewigkeit in meiner Gegenwart sein werdet. Wenn dieses Wort Ja ist, werdet ihr Kinder Gottes genannt werden, doch wenn dieses Wort nein ist, werdet ihr nicht mehr in der Gegenwart Gottes sein, ihr selbst seid es, die so gewählt haben werden. 

O meine Lieben! Meine lieben Kleinen, achtet auf mein Flehen! In jedem Augenblick lasse ich mich für euch kreuzigen, mein Blut fließt für euch. Ich liebe euch. Ich will euch in mir haben, in meinem Leben für die Ewigkeit. Es ist nötig, daß ihr euer Leben mir gebt, es ist nötig, mir das Leben aller eurer Brüder und aller eurer Schwestern zu geben, die ihr in euch tragt. 

O Wort, breite die Liebe aus, gib den Kindern Gnaden, die sie erkennen lassen, daß sie Kinder Gottes sind, lehre sie, sich zu erkennen, wie sie sind! Das Leben wird ihnen helfen, Kinder der Liebe zu werden. 

O ihr kleinen Geliebten, ihr, die ihr hier anwesend seid, wisset, wie sehr ich alle jene liebe, die ihr tragt! Es gibt keine größere Liebe als die meine. Kein Wort, das ihr kennt, kann euch das beschreiben, nur meine Mutter kennt sie. 

Geliebte meines Lebens, gebt mir euer Leben. Ich will euer Leben für jene, die mir nichts geben, die mich abweisen, die mich lästern, die Steine nach mir werfen, die mein Herz durchbohren, die anderen Kindern sagen, daß ich in ihnen nicht anwesend sei. Ich brauche euch so sehr. Ich liebe euch. Ich rufe diese Worte aus, weil sie nicht gehört werden, sie gehen nur vorüber. 

Ihr kleinen Lieben, Ich will, daß ihr meinen Lehren gehorsam seid. Ich will euch erkennen lassen, wer ihr seid, was die Sünde in euch getan hat. Ihr werdet, meine Kinder, entdecken, wie ich euch liebe, wie ich alle von euch kenne und wie ich euch trotz eurer Fehler unterstützt habe. Ich werde euch den Frieden bringen. Ich werde von euch die Beunruhigungen entfernen. Alles, was Angst macht, führt zum Urteilen; alles, was gewalttätig ist, führt euch zu Gefühlen der Unruhe. Es ist nötig, zu wissen, wenn ihr strahlend seid, seid ihr Kinder der Liebe, die von Gott gemacht sind. Ich werde alles von euch nehmen, was die Sünde getan hat. Ihr kommt von mir. Ihr seid nicht sorglose, aufbrausende, urteilende, lügnerische und gewalttätige Kinder; ihr seid nicht Mörder der Seelen, ihr seid Kinder Gottes. 

Betrachtet dieses kleine Baby (ein Baby, das bei der Versammlung ist), es ist das Leben, es ist rein. Es gibt kein schöneres Baby als dieses hier, denn es ist von mir. Ihr seid einzigartig für mich. Ihr seid alle dieses kleine Baby. Ihr seid mir so kostbar. O, lasst euch von mir streicheln, lasst euch von meiner Zärtlichkeit wiegen; lasst euch von den Schwingen des Heiligen Geistes nehmen, der euch zeigen will, daß ihr so klein seid, so leicht wie ein einziger Hauch, und euch meinem Vater zeigt, dem Vater des Himmels. 

Meine Lieben, Gott selbst hat dieses Werkzeug ausgewählt. Sie hat sich nicht selbst auserwählt. Sie wusste nicht einmal, warum sie von dieser Welt war. Sie ist es geworden, weil sie auf den Gehorsam geantwortet hat. Sie ist mit der Sünde in sich vorangeschritten. Sie hat, ganz wie ihr, die Scham, die Empörung gekannt. Sie hat sich als Sünderin erkannt und heute weiß sie, daß sie sich vollkommen mir hingegeben hat, denn ohne mich ist sie nichts als Sünde. Ich bin die Reinheit; sie kann nicht ohne mich leben, um rein zu sein. 

Meine Kinder der Liebe, um in Gott zu sprechen, durch Gott, mit Gott, um seinen Leib zu vergessen, seine Gedanken, um sein äußeres Leben zu vergessen, muß man Ja sagen und es ist dieses Ja, das bewirkt, daß ich hier im Wort anwesend bin. Sie spricht aus, was sie hört, und ich lasse ihren Körper arbeiten, weil ich es will und weil sie ihr Ja gesprochen hat. 

Diese Augenblicke sind für euch und für alle Kinder, die ihr tragt. Ich komme selbst, um euch zu sagen, daß ihr gegenwärtig Momente der Gnaden erlebt. Sie bereiten euch auf meine sichtbare Ankunft in jedem von euch vor, in allen Kindern, die ihr tragt. Es ist gesagt worden, daß ihr das Reich meines Vaters sehen werdet. Wer mich sieht, sieht meinen Vater. Ihr werdet den Sohn des Vaters sehen. Ihr werdet, meine Kinder, das Wort sich erfüllen sehen, denn Gott ist Wahrheit. Alles, was von ihm ist, ist in euch. Ihr könnt dem, was in euch ist, nicht entrinnen. Das Wort ist lebendig, das Wort ist Leben. Gebt euch Gott hin, damit ihr seinen Willen der Liebe tun könnt. 

Indem ihr in der Gegenwart leben wollt, akzeptiert ihr meine Gegenwart in euch. Ihr werdet, meine Kinder, die Gegenwart sich erfüllen sehen. Stellt euch keine Fragen wegen des Datums: lebt in der Gegenwart, wie die vergangene Zeit. Profitiert von den Gnaden und lasst die, die ihr tragt, von den Gnaden, die ich gebe, profitieren. Wenn die Zeit der großen Reinigung kommen wird, meine Kinder, werdet ihr bereit sein. Ich gebe jedem von euch Gnaden der Liebe. Empfangt diese Gnaden durch die Gegenwart meiner Priester. Amen. 

Pater André Chevalier:

Vom allmächtigen Gott in seiner unendlichen Barmherzigkeit, von Jesus Christus, dem gehorsamen Sohn, vom Geist des Lebens, der Liebe in unserem Leben, daß sie euch immer in ihrem Frieden bewahren mögen; im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.  

Alle: Amen.

Vertrauliches

 Viele unter euch haben heute Gnaden empfangen. Diese Gnaden sind gegenwärtig, weil Gott es will. Als er kam, um sich in mir hören zu lassen, habe ich nicht geglaubt, daß mir das passieren könnte. Ich, unter Millionen und Millionen, wie ich war, ich? Das war nicht so leicht. Ganze Tage lang habe ich mir Fragen gestellt: Warum ich, Jesus? Zur selben Zeit war eine Freude in mir, eine Freude, die sich in uns entwickelt, in mir, ohne daß ich sie aufhalten  wollte. Und zugleich fühlte ich mich unwürdig, in mir war etwas, das mich fortschreiten ließ: eine Gnade, stets Ja zu sagen. 

Und ich habe gelitten, weil ich mich fragte: „Herr, ist es zugleich der Stolz?“, weil es mich schmerzte, mich als eine Auserwählte zu wissen, zu fühlen. Ich lebte damit in der Einsamkeit, denn ich wagte es nicht, davon jemand zu sagen, es war sehr leidvoll. Mein Mann lebte noch zu dieser Zeit. Ich hatte gute Kinder. Ich verstand nicht, was mit mir geschah, doch ich nahm alles auf. Ich glaubte auch, daß ich eine große Gnade hatte, nicht an die Zukunft zu denken, es war, als ob ich mich in jedem Augenblick in das eintauchen ließ, was um mich herum geschah, was ich aber nicht verstand. 

Diese Stimme sprach in meinem Inneren und schien sich in meine Gedanken zu mischen, und manchmal, nicht nur manchmal, sagte ich mir: „Ach, es ist meine Einbildung.“ So sagte mir die Stimme: „Ich bin es. Ich bin es, der zu dir spricht, höre“; so waren es die „Ich liebe dich“. Das war nicht leicht, er bat mich die ganze Zeit um die Hingabe und Mama Maria sagte: „Sei gehorsam“. Trotz der Zweifel tat ich alles, was man mir sagte. Diese Stimme, die in meinem Inneren sprach, ich hörte sie stets, trotz meines Zweifels. Ich hörte weiterhin zu, denn alles, was ich hörte, waren Worte der Liebe. Was mir gesagt wurde, tat nicht weh, denn es waren Worte wie: „Ich liebe dich. Gib dich hin. Schau wie schön es ist, dieses Kind ist bei mir“. 

Dann sagte er: „Sieh auf deinen Mann. Ich bin in ihm.“ Ach, ich hatte viel zu entwickeln, zu verzichten, mich hinzugeben, weil ich oft mit meinem Mann auf meinem Standpunkt verharrte. Es war ein wenig mein Temperament, seit ich klein war, obwohl ziemlich klein, sagten sie bei uns, ich hätte einen Dickschädel, ich wollte stets recht haben. Also ging das ständig mit meinem Mann so weiter, aber mein Mann war wie ich, er versteifte sich so wie ich. Doch das war niemals boshaft, doch es war so: „Ach, ich habe das bezahlt“ (er), „aber nein, du hast das nicht bezahlt...“ (ich) „Nein, so ist es nicht...“ also ging ich, um ihm Beweise zu zeigen: „Schau, ich habe sie bekommen, da, schau, es stimmt“. 

Also, das war mein Leben, nicht mein ganzes Leben, doch gab es mit meinem Mann Augenblicke der Auseinandersetzung, ja, aber keine Bosheiten, doch es gab Momente, wo ich nicht mit ihm reden wollte. Uff! Das dauerte vielleicht einige Minuten, doch der Herr sagte mir: „Schau ihn an, sag ihm, daß du ihn liebst“, Ach, ich konnte nicht anders, als der Stimme in meinem Innern gehorchen! Ich hatte stets meine menschliche Seite, die mich hinderte, doch ich hörte die Stimme, also tat ich es. Ich sagte: „Ich liebe dich“, und manchmal sagte er: „Umarme ihn“. Ach, mein Gott! Und das nach einer Auseinandersetzung! Also tat ich es. 

Also, wie wollt ihr, daß ich zweifeln konnte, daß die Stimme in meinem Inneren vom Bösen käme? Ich konnte es nicht, also sagte ich mir in sehr harten Momenten: „Gut! Wenn ich es bin, die das tut, ist nichts Böses daran“, doch ich fing an zu sagen: „O, wenn das Täuschung ist!“ Doch ich glaubte, was die Stimme zu mir sagte und vor allem... Das, was sie mich schreiben ließ, alles, was mir kam: „Ach, wenn ich meine Brüder und meine Schwestern täuschen würde, wenn es von mir käme“, das bereitete mir die größten Leiden; euch zu täuschen. Das war sehr hart, ich flehte Jesus an, die innere Stimme wegzunehmen, doch dann gab er mir Tröstungen durch seine Gnaden. Ich fühlte große Freuden in meinem Inneren. Also blieb es so, und plötzlich war ich ganz im Frieden in meinem Inneren, und ich habe nicht mehr gezweifelt. 

Also glaube ich, Gott erlaubte diese Augenblicke, um mich von allen meinen Sünden zu reinigen, und ich beging sie, wie alle Kinder, denn wenn man mit unserem menschlichen Willen lebt, begeht man viele. Ihr wisst, heute sagt man, es gibt keine Sünde mehr. Ihr werdet überrascht sein: im vierten Band, wenn er sagt, daß wir in unser Inneres sehen werden, glaubt mir, daß man sich in diesem Moment von seinen Gnaden erfassen lassen muß, um sich reinigen zu lassen. 

Heute gehe ich voran, ohne dieses Leiden in mir zu haben; ich zweifle nicht mehr an der Stimme, die ich höre, denn was ich schreibe, bin nicht ich, glaube ich, denn ich wäre nicht dazu fähig, und ich glaube, auch nicht Monique wäre dazu imstande, und die Leute um mich herum auch nicht. Vielleicht gibt es welche, ich weiß es nicht, es ist nicht an mir, zu wissen, ob ja oder nein. Nein, ich spreche von dem, was ich weiß, ich weiß nicht viel, doch ich weiß, was ich in meinem Inneren höre, das ist so wunderbar! Es ist die Liebe, von der Liebe, von der Liebe! Es ist Vergebung, Vergebung, Vergebung! Es ist die Barmherzigkeit! 

Es ist wunderbar, ihr wisst, was ich lebe und ich glaube, daß es auch für Monique wunderbar ist, denn wir leben es gemeinsam. Die Schriften lehren uns, uns im Tiefsten unseres Wesens zu erkennen. Wir müssen in unserem Inneren das Unbekannte suchen; man weiß nicht, warum man auf diese Art handelt, er zeigt es uns, doch auf eine ganz einfache Weise! Ach ja! Herr, es ist wahr, wir sind so. Wenn sich von Gott verbessern lässt, ist das nicht auf unsere Art. 

Ach, die Gestaltung der wunderbaren Sätze, der Worte, die man sich nicht ausdenken kann, und der Worte, die man alle kennt, weil es Worte sind, die im Wörterbuch stehen! Wißt ihr, daß er Worte gebraucht, die es gar nicht gibt? Doch er hat so großes Mitleid mit mir, daß er manchmal ein Wort aus mir hervorkommen lässt, das ich kenne; und manchmal lässt er Sachen hervorkommen und ich sage: „Ach, das gibt es doch gar nicht, Herr!“ Und er gibt uns die ganze Erklärung in unseren Worten. 

So liebt Gott uns und sie ist von einer solchen Einfachheit, diese Liebe Gottes! Es ist nichts Kompliziertes. Ich sage nicht, daß die Theologen nicht die Wahrheit hätten, sie sind in der Wahrheit. Die Theologen erklären die Lehren von Jesus mit ihrem Wissen. Es ist schön, doch mir gelingt es nicht, sie zu verstehen. So stelle ich mir vor, daß Gott mit mir Mitleid hatte, und er hatte auch mit gewissen Personen Mitleid, die wie ich sind. So hat er deshalb jemand genommen, der einfach ist. Und ich bin nicht die Einzige, ihr wisst es. Gott spricht zu mir auch von seinen anderen Boten. Jeder hat eine Sendung. Wir haben alle eine verschiedene Sendung, doch wie haben auch denselben Auftrag: es ist sein Wort, es gibt keine zwei davon. Es ist immer dieselbe Botschaft: uns zu seinem Vater zu führen.

So wählt er alle Arten, um es auszudrücken. Jeder von uns muß die Botschaften aufnehmen, mit unserem Herzen, nicht mit unserem Verstand, und sich nicht sagen: „Ich bevorzuge diese, ich bevorzuge jene.“ Nein, man muß sich vom  Heiligen Geist durchdringen lassen, man muß sich von ihm erfassen lassen. Es ist nicht an uns, zu wissen, wenn wir lesen: das ist für uns oder das ist nichts für uns. 

Jener, der uns wissen läßt, ob etwas uns gefallen soll oder nicht gefallen soll, das ist Gott. Wenn wir unser Ja zu Gott sprechen, müssen wir ihm den ganzen Platz überlassen. Wir müssen wissen, daß ein Ja eine vollkommene Hingabe ist. Er will uns Gefühle der Freude geben, wenn wir lesen: „Danke, Herr!“ Und wenn man sie nicht hat: „Danke, Herr!“ Das ist nicht so schwer, denn er weiß, was wir aus einer Lektüre entnehmen sollen. Doch es ist auch nötig, daß wir entdecken, und das ist eine sehr wichtige Sache, nicht unseren Nächsten zu verurteilen, sondern ihn zu lieben. Wenn er im Irrtum ist, geben wir ihn Gott. Er ist gegenwärtig. Er ist mächtig. 

Wißt ihr, was geschehen kann, wenn wir sagen: „Herr, ich gebe ihn dir?“ wir denken nicht mehr daran, wir tadeln ihn nicht mehr, wir verurteilen ihn nicht mehr, und wir lernen, Gott zu lieben. Stellt euch vor, daß Gott in jedem von uns wohnt, und wenn wir ein einziges Mal ein kleines Wort gegen einen Einzigen unter uns sprechen, bereiten wir Jesus Schmerz, wir lieben ihn in diesem Moment nicht. Er liebt uns weiterhin, doch es ist, als ob man kommen und ihm sagen würde: „Ich mag dich nicht, Jesus“, doch er liebt uns trotzdem weiterhin. 

Vorher wusste ich nicht, wie ich meinen Nächsten lieben sollte, überhaupt nicht, ich wusste nicht einmal, wie ich meinen Ehemann lieben sollte, wie ich meine Kinder lieben sollte. Ich sagte: „Ich liebe dich, Maurice“, jetzt ist er im Himmel, so ist er bei mir, und – gut, wir lernen, uns Worte der Liebe zu sagen, doch wirkliche Worte der Liebe! Könnt ihr euch vorstellen, wenn wir ganz Liebe werden, wie wunderbar das sein wird, was wir leben werden, auf Erden, als Kinder Gottes? 

Manchmal sage ich: „Herr, wirst du kommen? Ist es wirklich wahr, Herr, daß wir diese Augenblicke erleben werden?“ Er sagt: „Glaubst du nicht? Weißt du nicht, daß ich dich liebe, daß ich am Kreuz gestorben bin? Glaubst du daran?“ „Ach, ja! Herr, das glaube ich.“ „Also, glaube an das, was du hörst, und mach weiter und sei gehorsam.“ 

Ich danke euch und dieser Dank ist nicht von mir, sondern von Jesus. Was heute wunderbar ist, ist, wenn ich spreche, dann weiß ich, daß es nicht mehr die andere, die alte ist, die spricht, es ist jene, die sich von Jesus umwandeln hat lassen, jene, die gelernt hat zu sprechen, die auch gelernt hat, sich hinzugeben. Danke, Liebe, daß du deine kleine Tochter zu ihren Brüdern und Schwestern hast sprechen lassen; ich hätte nie diese wunderbaren Momente ohne euch kennen gelernt, denn wenn man lernt, einander zu lieben, sich gegenseitig hinzugeben, ist es so, weil Jesus sich entdecken lässt. So hätte ich ohne euch nie Jesus entdeckt. Vielen Dank.