Versammlung der Liebe mit dem Handeln Gottes in Verner, Ontario,
durch sein Instrument,
das Mädchen meines Willens in Jesus

2004-05-15 - Nachmittag

Alle, die im Saal anwesend sind, singen das Halleluja von der Gemeinschaft der Seligpreisungen in Medjugorje. Während des Gesanges bittet Jesus sein Werkzeug, fortzufahren: sie gehorcht. Während alle singen, spricht Jesus sehr sanft zu ihr. Jeder singt weiter, alle lassen sich durch die Worte wiegen, die Jesus in ihrem Wesen aufsteigen lässt. 

Hier sind die Worte der Sanftheit von Jesus: Gebt mir euer Leben. Laßt in jedem von euch meine Gegenwart fließen. Die Liebe nimmt euch auf, sie lässt euch in sich leben. Gebt mir euer Leben, gebt mir euer Leben: das  eurer Kinder, eurer Brüder, eurer Schwestern. Kommt zur Liebe, die Liebe ruft euch. Alle ist mir von meinem Vater gegeben worden. Ich will euch geben, was das Bessere ist: die Liebe, die Liebe Gottes. Die Liebe ist in eure Welt gekommen, um euch zu zeigen, daß ihr nur in ihr seid, nur in meinem Vater. Alle, jeder von euch, ist von Gott geliebt mit dem, was er getan hat. Seht nicht auf eure Sünden, doch betrachtet meine Barmherzigkeit; sie will euch an sich nehmen, euch mit der Liebe umhüllen, damit ihr nur Gott gehört. Ich will euch lehren, euch zu lieben, zu lieben, was ihr seid, ohne zuvor auf das zu sehen, was ihr getan habt. Laßt euch von Gott aufnehmen, lasst euch von der Liebe lieben. Ich bin alles für euch, ich will alles für euch sein! Kommt, meine Kinder, die Liebe ist da. 

Jesus: Ich bin in eurer Gegenwart, und ihr seid in meiner Gegenwart. Wir haben, ihr und ich, Gott die Ehre gegeben, für alles, was er jedem von uns gegeben hat. Ihr seid in der Bewegung der Liebe gewesen; ihr seid die Bewegung der Liebe durch mich, den Sohn. Ich bin das Wort und ich gebe meinem Vater zurück, was von meinem Vater kommt. Jeder von euch kommt von ihm, jeder von euch ist in ihm. Kinder der Erde, Gott Vater lässt euch durch seinen Sohn seinen Willen erfahren. Ihr seid in mir, ihr seid im Leib Christi. Durch den Willen Gottes nehme ich euch an mich und ich lasse euch seinen Willen erkennen, damit ihr im Willen Gottes des Vaters voranschreiten könnt. In allem, was ihr seid, in allem, was ihr tut, tut es in Christus, denn ich allein kann das, was ihr seid, meinem Vater geben. 

Kinder der Liebe, ihr entdeckt eure Gegenwart in der Bewegung der Schöpfung. Die Schöpfung kommt von meinem Vater; er ist das Ganze, das Ganze, was ihr kennt, und das Ganze, was ihr nicht kennt. Jeder von euch ist auf der Erde, um seine Werke zu tun, damit ihr meinem Vater anbieten könnt, was ihr seid. Durch eure Taten zeigt ihr meinem Vater, daß ihr ihn liebt. Wenn ihr alles tut, was gut ist, gebt ihr meinem Vater seine Güte zurück; wenn ihr Taten der Liebe vollbringt, gebt ihr meinem Vater alles zurück, was gut ist; wenn ihr Taten der Erkenntnis vollbringt, gebt ihr meinem Vater alles zurück, was gut ist. Deshalb, gebt euch hin, meine Kinder, opfert euch auf, ihr werdet für alles vergolten werden, was ihr tut, für alles, was ihr sagt. 

Und wenn ihr hört, daß diese oder jene Dinge gut sind, gut, ihr gebt meinem Vater zurück, was er euch gegeben hat. Er hat euch ein Gehör gegeben, damit ihr erkennen könnt, was gut ist: ihr müsst euch dessen bedienen, um gute Handlungen zu tun. Wenn ihr ein Kind hört, das Dinge gegen seinen Nächsten spricht, müsst ihr dieses Kind Gott geben, dieses Kind, das die Güte Gottes nicht erkannt hat. Dieses Kind, ihr dürft es nicht verurteilen, wenn es sich seines menschlichen Willens bedient, um sich zu schaden; ihr dürft euch auch nicht selber schaden, indem ihr zuhört und an seiner Konversation teilnehmt. 

Kinder der Liebe, wenn ihr ein Kind Gott lästern hört, dürft ihr dieses Kind nicht verurteilen, ihr müsst es Gott geben, denn ich bin es, der alle seine Sünden gereinigt hat. Ich habe seine Tat mit meinem Blut gereinigt, doch wenn seine Tat bei ihm bleibt, wird sie eine Last für ihn, sie wird für ihn eine Falle, und Satan kann sich dessen bedienen, was es gegen sich und uns getan hat. Seht, weshalb ich euch bitte, meine Kinder, mir die Person anzubieten, die lästert, damit ich seine Tat mit meinem Blut der Liebe für euch bedecken kann. Durch euch gehe ich hindurch, um ihm zu zeigen, daß er gegen sich gehandelt hat, daß er gegen seinen Nächsten gehandelt hat.  

Ich bin die Liebe, ich komme nicht, um meine Kinder, die lästern, zu verdammen, ich komme, um ihnen zu zeigen, daß sie umkehren sollen, ich bedecke sie mit meiner Liebe, mit meinem Schutz gegen sich selbst. Ich habe alles für meinen Vater getan. Ich habe dieses Kind, das lästert, meinem Vater gezeigt, und ich habe es mit meinem Kostbaren Blut bedeckt und mein Vater hat meine Tat für es gesehen; er hat darin eine Geste der Liebe erkannt. Doch das Kind muß sich selbst in dieser Tat der Liebe erkennen; es muß sich in seinem Irrtum erkennen, damit es um Vergebung bitten kann, Vergebung von Gott Sohn, damit es in der Bewegung der Liebe sein kann: meine Bewegung, jene, die ich in meinem Vater getan habe. Ich bin es, der das Kreuz getragen hat, ich bin es, der seine Sünde zum Tod getragen hat: jene des Lästerns. 

Und ihr, meine Kinder, die ihr Zeugen seiner Lästerung seid, ihr müsst auch in der Bewegung sein, meiner Bewegung. Ihr müsst mir dieses Kind anbieten, damit ich in ihm Gnaden der Liebe ausbreiten kann; und durch euch gehe ich hindurch. Wenn ihr mir dieses Kind, das lästert, anbietet, gebe ich euch Gnaden des Lichtes, Gnaden der Liebe, Gnaden der Reue. Nicht ihr seid es, die lästern, es ist dieses Kind. Doch wenn ihr mir dieses Kind anbieten wollt, erkennt ihr euch selbst als Sünder, wie dieses, ihr wisst, daß auch ihr in dieser Schwachheit seid; doch ihr habt Gnaden empfangen, Gnaden des Lichtes, Gnaden der Liebe, damit ihr eure Sünden erkennt, denn es braucht euch. Wenn ihr im Licht seid und es in der Finsternis ist, sollt ihr geben; denn ihr habt empfangen, deshalb müsst ihr geben. Ihr müsst mir jenen anbieten, der ein Lästerer ist, damit er das Licht sieht in dem Moment, wo er sein Ja sagen wird. 

Ihr seid in einer Bewegung der Liebe, ihr seid in der Kirche, ihr bildet eine einzige Familie. Wenn ihr ein ganz kleines Kind seht, das die Straße überqueren will, sind Autos hier, die vorüber fahren, und ihr werdet versuchen, es zu schützen; ihr geht zu ihm, um ihm zu zeigen, daß das gefährlich ist. Ihr gebt euch hin, ihr liebt dieses Kind, obwohl ihr nicht die Eltern seid, doch ihr seid größer als es, und ihr fühlt euch verantwortlich für dieses Kind: dasselbe ist es mit dem Lästerer. Wenn ihr Gnaden des Lichtes empfangen habt, seid ihr verantwortlich über das, was ihr empfangen habt. Gott hat euch Gnaden gegeben; ihr müsst euch dessen bedienen, was ihr erhalten habt, um Gott den zu geben, der in der Finsternis ist. 

Gott gibt euch, damit ihr auf eure Art euch hingeben könnt; das ist eine Bewegung der Liebe. Wer gibt, richtet nicht; er sieht, daß Gott gut ist, er sieht, daß Gott barmherzig ist, er sieht, daß Gott auf diese Opfergabe wartet. Eine Opfergabe der Liebe, das bedeutet, eure Gnaden zu teilen. Wenn ihr erhalten habt, dann gebt; teilt die Gnaden, die ihr empfangen habt. Gott ist nichts als Güte; er lässt euch erkennen, wer ihr auf der Erde seid, damit ihr fortschreiten könnt, auf eure Verherrlichung hin. Mein Vater hat den Sohn verherrlicht, und ich, der Sohn Gottes des Vaters, will euch verherrlichen. Durch mich werdet ihr eure Herrlichkeit in meiner Herrlichkeit erkennen. Ihr werdet die Söhne Gottes und die Töchter Gottes sein, weil Gott, mein Vater, mir alles gegeben hat. Ich habe von ihm euer Leben empfangen; ich habe euer Leben genommen und ich habe es getragen, damit ihr alle gereinigt seid, gereinigt durch mein Blut. 

Meine Lieben, meine Lieben, ich liebe euch. Meine Lieben, meine Lieben, ich bin in jedem von euch. Höre die Stimme Gottes, der in dir spricht: „Du, Liebe, du bist in mir, du gehörst nur deinem Gott, du bist in meinem Hauch des Lebens, du bist die Luft, in der ich atme, du bist in mir, damit du alles genießt, was Gott der Vater erschaffen hat. Der Wind, der dir die Sanftheit bringt, dieser Tau, der dein Leben erfrischt, alle Gnaden, die dich fortschreiten lassen, indem du dir gegenüber und deinem Nächsten gegenüber gut bleibst, das bin ich, der es dich genießen lässt, denn mein Vater hat mir alles gegeben. Du musst durch mich gehen, um zu ihm zu kommen und das ist es, was ich mit dir tun will: ich will dich in der Spur  meines Lebens führen, damit ihr alles genießen kannst, was mein Vater für dich wollte. 

Du hast viele Schwierigkeiten in deinem Leben erfahren, wegen deines menschlichen Willens. Du hast das Leiden in der Krankheit erfahren und du kennst es noch. Du kennst die Enttäuschung, weil du nicht tust, was du tun willst; doch siehst du, ich beschütze dich gegen dich selbst, denn was du willst, ist nicht immer gut für dich. Mein Vater weiß, was gut ist für dich, und ich, sein Sohn, ich tue, was gut ist für dich. Lasse meinen Vater aus dir ein Kind der Liebe machen. Ich will dir alles geben, was du brauchst, um fortzuschreiten, um auf die Liebe zuzugehen, die Liebe zu deinem Nächsten. 

Die Liebe deines Nächsten durch mich, Jesus, entdecken, bedeutet, deine Gegenwart in ihm zu entdecken. Du bist in deinem Nächsten, du bist Teil seines Lebens, wie er Teil deines Lebens ist. Du kannst nicht fern von ihm sein, wie er nicht ferne von dir sein kann, denn ich bin in dir und ich bin in ihm. Du, ich und er, wir bilden eine Familie, wir bilden die Familie Gottes. Ich bin der, der dich deinen Platz in der Familie erkennen lässt, in der Familie Gottes des Vaters. Ich bin das Haupt der Kirche, ich bin die Kirche, und du, du bist Glied meiner Kirche, wie dein Nächster Glied meiner Kirche ist, und alle zusammen werden wir im Herzen der Liebe selbst leben, der Liebe Gottes. Diese Tage sind kostbar für dich, sie lassen dich deine Gegenwart in der Mitte der Liebe selbst entdecken, der Liebe, die kein irdisches Leben hat, doch ein himmlisches Leben. Die Liebe ist, war und wird für die Ewigkeit sein, und du selbst bist in dieser Bewegung der Liebe, die niemals aufhören wird. 

Wenn du lernst, durch mich dein Inneres zu ernähren, lernst du, dein Leben auf der Erde zu verlassen, um das Leben in Gott zu genießen, das Leben, das mein Vater stets wollte, daß du lebst auf der Erde wie im Himmel. Bald wirst du im göttlichen Willen leben, du wirst den Frieden und die Freude auf der Erde kennen, wie meine Kinder, die im Himmel sind. Du wirst in dieser Bewegung der Liebe sein; es wird keinen Schmerz mehr in dir geben, es wird kein Leiden mehr in dir geben, es wird keine Krankheit mehr in dir geben, es wird nur mehr Liebe sein und nie mehr wird dein Nächster dich leiden lassen; wie du niemals mehr ihn leiden lassen wirst, denn dein Nächster, das bin ich. Ich bin in deinem Bruder, ich bin in deiner Schwester, ich bin der Nächste, denn ich trage alle Kinder meines Vaters in mir. Ich bin das Wort, ich bin das Tun, ich bin das Alles meines Vaters. Mein Vater hat mir alles gegeben, und ich bin in meinem Vater; weil ich in meinem Vater bin, bist du in meinem Vater.  

Wie ist dein Platz kostbar in mir, dein Platz ist ewig! Ich komme, um deinen Brüdern und Schwestern zu zeigen, wer du bist. Ja, jedes Kind der Erde wird bald wissen, wer du bist. Jedes Kind wird wissen, daß ich dich auserwählt habe, daß ich wollte, daß du einzigartig bist in dem, was du bist, weil ich nicht komme, um dich zu ändern; mein Vater hat dich geschaffen, wie du bist. Ich komme, alles zu reinigen, was in dir nicht von der Güte ist. Ich komme, dir zu zeigen, wie kostbar du bist! Ich habe mit meinem Blut alle Unreinheit in dir gewaschen, doch du musst dich in meiner Bewegung der Liebe erkennen. Du musst wissen, daß meine Passion eine Bewegung der Liebe gewesen ist. Jeder Blutstropfen war für dich eine Bewegung der Liebe gewesen. Jedes Mal, als ich mein Blut fließen habe lassen, habe ich gesagt: „Ich liebe dich, komme in mich.“ Laß mich dich waschen, denn du hast Sünden begangen. Hab keine Scham, dich als Sünder zu erkennen, denn ich kannte deine Sünde und ich habe sie mit meinem Blut gewaschen. Mein Blut ist rein, mein Blut ist kostbar für dich, deshalb komm, um in der Liebe unterzutauchen. Wenn du den Wert meines Blutes kennen würdest! Ein einziger Tropfen ist unermesslicher als der Ozean! Und ich habe dich mit diesem Blut der Liebe gewaschen. Ich liebe dich, weil du du bist, weil du mir gehörst. 

Ich bin der Sohn Gottes und Gott Sohn hat dir sein Blut gegeben, damit du rein seiest vor dem Vater. Dein Wert ist mir bekannt, doch du kennst noch nicht deinen Wert. Du beginnst, einen kleinen Einblick in das zu  bekommen, was du in meinen Augen wert bist. Laß meine Worte in der Liebe meines Vaters in dir fließen; laß dich von der Macht des Willens meines Vaters einhüllen; denn was du in dir hörst, ist, mein Vater ist es, der das will; was du in dir hörst, ist vom göttlichen Willen und nicht vom menschlichen Willen. Gott ist nichts als Liebe! Wenn du kommst, um mich in der Kommunion zu empfangen, empfängst du meinen Leib, du empfängst mein Blut; es ist dieses Blut, das dich gereinigt hat. Und was du hörst, ist der Wille meines Vaters. Ich bin die Gegenwart, glaube, daß alles von meinem Vater kommt. Ich komme, dieser Welt zu bringen, was am Kostbarsten ist: das ewige Leben. Du bist im ewigen Leben, wenn du dein Ja aussprichst, wenn du dein Leben dem Sohn Gottes gibst. Dies sind Worte des Lebens, Worte des Lichtes für dich. Bist du nicht diese Mühe wert? Da ich mein Leben für dich gegeben habe, lasse Gott dich zu Liebe für deinen Nächsten machen. Das ist eine Bewegung des göttlichen Willens. Amen, amen. 

Die Tochter des Ja in Jesus im Heiligen Geist: Gott ist nichts als Güte, Gott kommt, um in unseren Herzen zu sprechen. Diese Worte, die wir hören werden, kommen direkt aus unserem Inneren. Gott vereint die Herzen, um nur eines aus ihnen zu machen. In jedem von uns sind diese Worte ausgesprochen. Jeder von uns empfängt Gnaden, denn wenn Gott spricht, gibt Gott. Die Worte von Gott sind Gnaden, die Worte Gottes sind lebendig. Er gewährt uns ganze besondere Gnaden für diese Tage; dies sind Tage der Gnade, die uns zur Großen Reinigung führen werden. Um bei der Großen Reinigung anzukommen, will Gott uns einen Weg entdecken lassen, einen uns unbekannten Weg: es ist der Weg unseres Inneren. 

Keiner von uns kennt sich wirklich. Wenn wir die Augen zu schließen und versuchen, zu entdecken, was Gott von uns will, aus uns selber würden wir nicht weit kommen, nicht wahr? Nur Jesus kann das machen: er ist der Weg, er ist die Wahrheit, er ist das Licht, er ist das Leben. Wenn wir Gott den Platz überlassen, hüllt Gott uns in seine Liebe ein. Gott ist der Heilige Geist, Gott ist Gott, Gott ist der Vater, Gott ist der Sohn. Wir müssen den ganzen Platz Gott überlassen und nicht versuchen, zu verstehen, wer uns in diesem Moment einhüllt. 

Wir müssen alles Gott überlassen und nicht versuchen, nachzuforschen: „Wie soll ich das machen, um mich hinzugeben?“ Wie viele von uns haben oft gesagt: „Welche Worte muß ich aussprechen, damit der Heilige Geist kommt, um mich einzuhüllen?“ Wenn wir uns solche Fragen stellen, dann deshalb, weil wir unseren menschlichen Willen an die erste Stelle setzen; wir wollen uns mit unserem menschlichen Willen vom Heiligen Geist umhüllen lassen, doch das ist zu menschlich. Wir können das nicht aus uns selber tun, doch wir müssen ganz einfach bitten: „Komm, hülle mich ein, Heiliger Geist, und nimm den ganzen Platz ein.“ Hier beginnt die Bewegung. 

Was geschehen wird, wird nicht so sein, wie wir denken. Wir glauben, daß, wenn man sich vom Heiligen Geist umhüllen lässt, wir in eine Ekstase fallen werden, wir werden in die Ruhe des Geistes verfallen. Gut, wenn das so ist, wird das der Wille Gottes des Vaters sein, doch wenn das anders ist, ist es so, weil Gott Vater will, daß es anders sei. Er will, daß wir lernen, Kinder Gottes zu sein, wie er es will, und nicht, wie wir das wollen. Manchmal stellt man Bitten und wir erhalten nicht das, was wir wollten, und alles, was wir sagen, ist: „Aber Gott hat mein Gebet nicht gehört, ich habe nicht bekommen, worum ich gebeten habe.“ Ja, Gott hat gehört! Gott hat erhört, doch was wir wollten, konnten wir nicht wahrnehmen, es ist die Macht Gottes, mit den Augen Gottes. 

Das Handeln Gottes betrachten, bedeutet, zu entdecken, daß wir nichts sind, daß wir kleine Kinder sind und daß wir uns von Gott selber umwandeln lassen. Seht, was er von uns erwartet. Wenn wir das Handeln Gottes zu entdecken versuchen, stellen wir unseren Willen vor den seinen und alles, was wir beobachten werden, ist der Aberglaube. Wir werden erhalten, was Gott uns geben will, doch wenn wir unseren menschlichen Willen voranstellen, wird unser Blick sehr eingeschränkt sein. Es gibt einen Ausdruck: „Du siehst nicht weiter als bis zu deiner Nasenspitze.“ Das ist es, was wir sehen werden; das wird sehr wenig sein, und wir riskieren, enttäuscht zu sein, ihr wisst es! 

Doch wenn wir den ganzen Platz Gott übergeben, wenn wir unseren Willen Gott geben, hier beginnen wir die Dinge zu entdecken. Ohne daß wir uns dessen bewusst werden, nehmen wir wahr: „Ach, betrachtet doch, wie wunderbar das ist, was mir widerfährt! Ich werde die Arbeit erhalten, um die ich gebeten habe, und dennoch ist macht einen großen Eindruck, daß ich sie erbeten habe und nicht hatte.“ Doch es ist mit der Zeit, daß wir wahrnehmen, daß wir erhört worden sind, weil das Licht in uns hochkommt. Der Heilige Geist lässt uns das Licht sehen, wann Gott Vater es will, nicht, wenn wir es wollen. Warum? Dadurch will er uns Gnaden geben. Jede Bewegung Gottes ist eine Bewegung, die uns wachsen lässt. Wenn wir unseren menschlichen Willen voransetzen, wird alles, was wir erhalten werden, Güter sein, Güter für das Äußere; Güter, die uns fortschreiten lassen, weil wir gute Taten setzen, doch diese Taten, werden sie unseren Brüdern und unseren Schwestern helfen? Das werden Taten für uns selbst sein. 

Seht, wenn ihr eine gute Mahlzeit mit eurem Gemahl habt oder wenn der Ehemann auswärts  Einkäufe für die Gattin macht, wenn wir das mit unserem menschlichen Willen betrachten, sind wir zufrieden, weil die Mahlzeit auf dem Tisch ist und wir sind auch zufrieden, das Brot zu haben, das vom Bäcker kommt, dank unseres Ehemannes, wir sind zufrieden, wir sagen ihm: das ist eine gute Tat, das kommt von Gott. Doch wenn wir das mit dem göttlichen Willen betrachten, wird die Tat anders; wenn wir die Mahlzeit betrachten, die wir dank unserer Ehefrau erhalten, doch wenn wir sie Gott geben, wenn wir sie in Gott betrachten, können wir sehen, daß diese Mahlzeit eine Gnade für uns ist. Gott hat die Erde mit dem Regen genährt, mit den Sonnenstrahlen, mit dem Tau am Morgen. Wir sehen das Handeln Gottes Vaters im Menschen, weil ohne den Willen Gottes der Mensch die Erde nicht kultivieren könnte, der Mensch könnte nicht alles nehmen, was von der Erde kommt, und es verändern: ändern wie das Brot. Er könnte es nicht, denn alles kommt von Gott; es ist im Willen Gottes. Und der Mann könnte nicht die Geste tun, im Willen Gottes zu kochen; seht ihr, wenn man Gott den Platz überlässt, wird eine Mahlzeit großartig, bleibt nicht einfach nur eine Mahlzeit, die uns ein einfaches Danke entlockt, es ist mehr als das! 

Gott hat alles, was es auf der Erde gibt, für uns gemacht. Wenn wir die Liebe Gottes in den kleinsten Gesten entdecken, entdecken wir, daß wir wichtig sind für Gott. Wenn Gott Vater in all seiner Macht, in all seiner Liebe, sich die Mühe macht, uns seine Größe entdecken zu lassen, seine Liebe, dann deshalb, weil er uns unsere Größe vor ihm entdecken lassen will; das ist die Gnade Gottes. Seht ihr, im göttlichen Willen entdecken wir die Bewegung Gottes, weder den Beginn zu verstehen, noch das Ende, denn Gott ist Gott. Gott ist so mächtig, daß wir nicht die ganze Tiefe seiner Liebe ausschöpfen können, wir lassen uns von dieser Liebe einhüllen. Dann sind wir derartig überflutet von der Liebe, wir sind derartig glücklich, daß in uns etwas Wunderbares geschieht: wir entdecken den Frieden. Wir machen uns nichts mehr aus morgen und wir machen uns auch nichts mehr aus der Vergangenheit, weil wir zu entdecken beginnen, daß Gott uns stets geliebt hat, trotz allem, was wir getan haben; trotz aller Sünden, die wir begangen haben, Gott hat uns immer geliebt. 

Ihr wisst, seit einigen Jahren will man nicht mehr über Sünden sprechen, selbst einige Diener Gottes sagen, daß es keine Sünden mehr gibt, daß der Himmel offen ist, ganz gleich, was wir alles getan haben, wir kommen direkt in den Himmel, daß es keine Hölle mehr gibt, daß es kein Fegefeuer gibt. Doch wie sollen wir die Geste der Liebe verstehen, wie entdecken, daß Jesus alle Sünden genommen hat und das Kreuz getragen hat? Wir haben uns über eine Mahlzeit gebeugt, wir haben uns über ein Brot gebeugt, und trotzdem hat Jesus mehr als das getan! Seht ihr, vor kurzem haben wir von der Schöpfung gesprochen; daß Gott in all seiner Macht die Sonne scheinen lässt, den Regen fallen lässt, den Tau, um uns zu ernähren; doch da haben wir vom Körper gesprochen, nicht wahr? Doch Jesus selbst, der Sohn Gottes, ist auf die Erde gekommen, um alle unsere Sünden zu tragen, um unseren menschlichen Willen zu tragen. Er hat dem Vater etwas Schönes gezeigt, doch es war nötig, daß Jesus alle Unreinheiten auf seine Schultern nimmt. Er hat uns mit einer unabschätzbaren Liebe geliebt, warum werden wir dann verneinen müssen, daß wir Sünder sind? Wir können die Sünde nicht leugnen, wenn wir in Gott sind, weil wir erkennen, daß wir Sünder sind, doch in seiner Barmherzigkeit umhüllt von der Liebe Gottes. 

Zu entdecken, daß Jesus uns liebt, daß Jesus uns getragen hat, daß er sein Blut für uns fließen hat lassen, ist das nicht so, weil er uns liebt? Können wir diese Liebe leugnen? Wenn wir uns in unserem Inneren sehen werden, wenn wir unser Leben sehen werden, alle Sünden, die wir begangen haben, werden wir auch die Liebe Gottes sehen, weil das eine nicht ohne das andere kommen wird. Wenn wir Christus geliebt haben, wenn er unsere Sünden genommen und sie in sein Blut gehüllt hat, gut, werden wir auch sehen, welche Sünden er in sein Blut gehüllt hat. All dies wird uns bekannt sein; keine einzige Sünde wir uns nicht gezeigt werden. Warum? Weil sie von der Liebe eingehüllt worden ist, dem reinigenden Blut. 

Müssen wir Angst haben? Er hat uns seine Liebe bereits gezeigt. Er hat bereits diese Bewegung der Liebe gemacht; gut, jetzt müssen wir das als eine Bewegung der Liebe erkennen und nicht als eine Bewegung des Strafens. Wenn wir das mit unserer Angst betrachten, dann deshalb, weil wir das mit unserem menschlichen Willen betrachten. Unser menschlicher Wille hat Angst, bestraft zu werden, und hat Angst vor der Scham. Gut, ist es nicht auch normal, sich zu schämen und Angst zu haben? Jesus sagt es uns, doch er sagt uns auch: „Komm und bitte mich um Gnaden. Ich will dir meine Liebe geben, ich will dich mit meinem Schutz bedecken. Ich habe alles genommen; ich habe deine Schwäche genommen und ich habe sie mit meiner Kraft umhüllt. Komm und bitte mich um Kraft.“ Das ist bereits erfüllt. Deshalb will Jesus uns warnen, er will uns seine Gegenwart zeigen, täglich, jeden Tag, bis zum Ende, um uns zu sagen: „Habe keine Angst, ich bin da! Ich werde alles nehmen von deinem vollkommenen Ja, bis zur letzten Sekunde.“ Gehen wir also weiter im Glauben, geben wir alles Jesus. Seht, weshalb er uns alle zusammen hier versammelt hat, damit wir einander unterstützen. 

Wir wissen, daß wir alle verschieden sind, daß wir diese oder jene Sache getan haben, gute und schlechte, wir wissen das, doch ich kenne nicht die deinen, noch die deinen, noch die deinen. Ich brauche das nicht wissen, doch ich weiß eines: worin wir uns alle gleich sind, wir haben einen menschlichen Willen, und mit diesem menschlichen Willen sind wir vorangeschritten; doch Jesus ist dabei, uns zu sagen: „Ich liebe dich und ich liebe dich mit deinem Fehler; so sollst auch du dich mit deinen Fehlern lieben und deinen Nächsten lieben mit seinem Fehler, weil ich diese Fehler gereinigt habe; dann gib sie mir, dann gib sie mir.“ Wir geben uns einander hin, ohne uns zu verurteilen. 

Jesus spricht viel vom Richten. Warum? Weil wir nicht aufgehört haben zu sagen: „Einer ist so, einer ist so; du tust dies nicht, tu tust das nicht; du solltest dies tun, du solltest das tun.“ Das ist nicht, weil wir böse sind, das ist so, weil wir den Splitter vom anderen sehen, doch wir sehen nicht den Balken, der vor uns ist, und Jesus ist dabei, uns zu zeigen, daß er bereits diesen Balken getragen hat, er hat sein Kreuz ausgemacht, und dieser Splitter auch.  

Unser Kreuz zu tragen ist viel schwieriger als das Kreuz eines anderen zu betrachten, ihr wisst es! Deshalb müssen wir lernen, uns selber zu erkennen. Jesus hat viel geschrieben. Die Apostel sagten: „Wenn man das ganze Leben von Jesus niedergeschrieben hätte: alles, was er getan hat, es hätte in dieser Welt nicht genug Bücher gegeben, um das Handeln Gottes zu fassen!“ Gut, diese Bücher, das ist jeder von uns, das sind alle Handlungen, die er vom Beginn bis zum Ende tut. Seht ihr, wie viele Bücher es geben müsste? Es ist unglaublich, was er in einem einzigen Leben alles tun konnte! Jeder Blick ist eine Bewegung für Gott in Jesus. Jedes Hören, jeder Atem, jedes Wort, Jesus ist es, der uns ernährt hat; das sind Bewegungen von Jesus, das sind Wunder von Jesus. Er hat uns am Leben erhalten, trotz unseres menschlichen Willens. 

Ihr wisst, in diesen Tagen leben wir einen großen Abfall. Wenn Jesus uns nicht unterstützt hätte, könnten wir nicht in der Liebe auf die Große Reinigung zugehen. Viele hätten nein gesagt, viele, das wäre gleichsam vollständig. Jesus ist es, der uns in der Großen Reinigung fortschreiten lässt, er ist es, der uns hilft, unser Ja zur Liebe zu sagen, das Ja zu Gott Vater. Das ist jeder von uns. Wir sind diese Ja, wir sind in Gott Vater. Wir wissen nicht einmal, wer wir sind. Gott kennt uns; deshalb lassen wir den ganzen Platz Gott. 

Als ich zu schreiben begonnen habe, hörte ich die Stimme in mir, doch ihr wisst, wenn man korrigiert, am Ende weiß man wenig vom Inhalt jedes Buches. Als ich zu Jesus sagte: „Warum schreibst du diese Dinge? Du lässt uns über die Homosexuellen wissen, du belehrst uns über die Gewalt über die Kinder. Trotzdem, wir tun das nicht, Jesus!“ Doch wir tragen sie, wir tragen unsere Brüder und unsere Schwestern, die das getan haben. Da sagte Jesus mir: „Wenn ihr eure Brüder und eure Schwestern kennt, dann kennt ihr euch, denn ihr werdet lernen, zu wissen, wer ihr in eurem Inneren seid; auf diese Weise werdet ihr euer Ja in einem Ja der vollkommenen Liebe sprechen können, und euer Ja wird auch euren Brüdern und euren Schwestern helfen, das Ja zur Liebe zu sprechen.“ 

Wie groß ist das Kind, das gibt! Wenn man sagt: „Gebt!“, bedeutet das, allen unseren Brüdern und unseren Schwestern. Deshalb lehren uns diese Bücher, wer wir im Inneren sind; das lässt uns wachsen, das lässt uns die Liebe entdecken, die Liebe für uns und für unsere Brüder und unsere Schwestern. Dann ist Jesus jeder von uns: es ist der Nächste, er ist Alles, es ist der Sohn Gottes. Wir sind nichts, wir sind in ihm, wir sind eine kleine Bewegung der Liebe für jeden von uns, für Gott Vater. Dafür müssen wir im Glauben vorangehen und nehmen, was er uns gibt, damit wir die Größe unseres Platzes unter jedem von uns erkennen können. Die Liebe ist von Gott. Die Liebe nährt uns, damit wir jeden Augenblick unserer Reinigung genießen können. Ja, wir sind dabei, unsere Reinigung zu leben, bevor die Große Reinigung kommt. Doch Jesus sagt: „Das wird für ein anderes Mal sein.“ Danke.